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mein fotografischer weg

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Schlagwort: Lumix (Seite 1 von 2)

Mittelaltergeburtstag

Wenn ein gute Freund zur Runden Geburtstagsfeier lädt, dann fährt man auch mal ein paar Meter. Im Falle meines Freundes Jürgen auch mal über 600km von München nach Hannover. Jürgen hatte nicht nur das „Mittlere Alter“ (Fuffzsch) erreicht, sondern auch noch mit seinen Mittelalter-Szene-Freunde gefeiert. Als einer der wenigen Jeans&Pulli-Träger bin ich da schon ordentlich aufgefallen. 😉

Ich war als Freund dort, und nicht als Fotograf. daher gab es am Ende gar nicht so viele Bilder von mir. Interessant ist im Nachgang der Vergleich analog vs. digital, Kleinbildformat vs. mFT, Nikon 24mm vs. Panasonic Zoom bzw. 30mm&85mm, Zeit vs. Serienbild, manueller Fokus vs. Autofokus, zwischen komponieren und knipsen… etc.

Wieder mal fällt mir auf: Analog macht mehr Spaß, da man(n) sich mehr auf das Bild konzentriert. Allerdings missfällt mir die lange Wartezeit bis das Bild dann fertig entwickelt und gescannt vorliegt. Natürlich könnte ich hier selbst entwickeln – jedenfalls SW Filme, aber bei Farbe lass‘ ich da lieber die Finger davon. Und einen g’scheiten Scanner habe ich auch nicht.

(Wie) Seht ihr den Unterschied zwischen analog und digital? Abgesehen von Rauschen und Schärfe?

 

Mach doch mal das Licht aus…

Eine ganz liebe Kollegin von mir hat zZt ein großes Faible für die Milchstraße. Und ich ziehe da einfach mal meinen Hut! Ja – sie hat das drauf! Und die D750 mit dem 28/1,8 wird da auch seinen Anteil daran haben.
Milchstraße über Traxl

Jetzt habe ich ja vor einiger Zeit meine geliebte D600 gegen eine „kleine“ Panasonic Lumix GX8 eingetauscht. Meine bisherigen Ergebnisse mit Sternen oder Milchstraße waren jetzt eher überschaubar.

Zwar gibt es sehr gute Ergebnisse mit Sternen und Milchstraße die mit einer m43 entstanden sind , aber mir fehlt da noch etwas das Glück.

Insgesamt werden m43 Kameras bei hohen ISO Stufen ja noch immer belächelt. Auch meine liebe Kollegin  hat da Vorbehalte. Und ich glaube sie hat da auch nicht unrecht.

Trotzdem kann man mit einer m43 im Dunkeln oder in der Nacht gute Bilder machen. Nämlich dann, wenn die Stimmung und die Erinnerung mehr Wert haben als die technische Perfektion.

Diese Bilder sind auf der Party zum 50. Geburtstag eines sehr guten Freundes entstanden. Er ist in der Mittelalterszene unterwegs und entsprechend war es auch eine Mittelalterfeier. Mit Lagerfeuer und Feuerkünstlern. Ihm gefallen die Bilder – was mehr kann ich noch wollen?

 

 

https://www.facebook.com/FeuergruppeFyrDanser/

Realtreffen

Die Fotografie ist ein komischen Hobby. IdR liegt der Fotograf stundenlang auf der Lauer um bei einem bestimmten Licht einen besonders selten Vogel zu erwischen. Oder er wandert stundenlang auf einen einsamen Berg um dann im Zelt zu übernachten um Nachts die Milchstraße zu fotografieren. Also irgendwie sind wir alle „Einzelkämpfer“ die nur ab und an in kleinen Horden gemeinsame Events besuchen (Photowalks, Fotomarathons, Fototage, Foto-Messe). Oft genug kennen wir „die Anderen“ aus den sozialen Netzen (Facebook, Twitter, Instagram) oder den einschlägigen Fotoportalen (Facebook, Flickr, 500px etc.). Selten genug trifft man sich zu gemeinsamen Projekten etc.

Ich habe jetzt von vermehrt eigentlich eher den Kontakt zu anderen Fotografen aktiv gesucht. Ob es nun die Stars der Foto(Podcast)szene waren, oder einfach nur Fotografen die mir mit ihren Bilder aufgefallen sind, die ich spannend fand und bei denen ich gedacht habe: Das könnte ein guter Austausch sein.

Oftmals gab es auch eine Gemeinsamkeit die hier den Anknüpfungspunkt verstärkte/erleichterte. Insgesamt bin ich bisher bei allen Treffen gut gefahren und habe sehr interessante Fotografen und Menschen kennengelernt. Neue Geschichten, neue Ideen, neue Ansichten.

Auch diese Tage habe ich mich aufgemacht und (aktiv) den Kontakt zu einem „Kollegen“ gesucht den ich über die sozialen Netze kennengelernt hatte. Die Gemeinsamkeit war die Kamera (GX8) und der Ort (Karlstadt) – nichts lag also näher, mal in der kleinen Stadt in Unterfranken mal gemeinsam ein Käffchen zu trinken und noch ein paar Meter durch die Stadt zu laufen?

Get off here!

Nach ein paar Anläufen war es dann so weit und ich habe „The Photonerd“ getroffen – auch wenn er inzwischen die GX8 gegen eine OMD EM-1m1 getauscht hat. Auch wenn er eigentlich gar nicht aus „Karscht“ kommt sondern hier nur beruflich gestrandet ist. Es waren drei unterhaltsame Stunden mit vielen Gemeinsamkeiten und ähnlichen Ansichten.

Das mag jetzt nicht jedermanns Sache sein – aber für mich ist so etwas immer eine Bereicherung im Leben.

Vielen Dank Chris für die Zeit und die Anregungen! Ich bin mir sicher, dass wir nochmals die eine oder andere Runde durch Unterfragen machen werden! 😉

P.S.: Der Titel des Bildes passt nicht zum Artikel – ist aber eben genau auf dem (Foto-)Spaziergang durch die Stadt entstanden. 😀

 

Zonenrandgebiet

Wer 1989 aktiv erlebt hat, wer noch die Zeit eines geteilten Deutschlands kennt, wer die Schulfahrt nach Berlin(West) gemacht hat inkl. obligatorischem Besuch in Berlin(Ost), wer Aluminium-Geld in den Händen gehalten hat – für den erzeugen ggf. so wie bei mir Besuche an Stellen der Innerdeutschen Grenze (aka Mauer) eine Gänsehaut. Ein Kopfschütteln.

Ich kenne Berlin seit dem ich ca. 6 bin. Wir waren öfters dort um Bekannte zu besuchen. Ich kenne noch die Mauer vor dem Brandenburger Tor. Ich bin im Zug durch „die Zone“ von unfreundlichen Grenzen als 8jähriger Nächtens geweckt worden und ich bin mit Tempo 80 noch auf DDR Autobahnen (mit)gefahren. Palonk. Palonk. Palonk.

1989 war ich 18 und hatte eher mit mir zu tun – die Wende kam so nebenbei. Realisiert habe ich das erst Jahre später, als ich Kollegen hatte, die mit dem Trabi auf den Hof gefahren sind und einen komischen Dialekt sprachen (Fuffzsch).

Je größer der Abstand zu „damals“ wird, je mehr realisiere ich, in welcher komfortablen Welt wir jetzt leben – je mehr bin ich darüber erstaunt was damals passiert ist. Wie es zur Trennung eines Landes gekommen ist. Was da passiert ist. Und: Was Gott sei Dank NICHT passiert ist!

Jedes Mal, wenn ich an der ehemaligen Grenze bin, bin ich dankbar im „Westen“ geboren und aufgewachsen zu sein. Diesmal war ich nicht in Berlin an der Mauer sondern in der Rhön an Point Alpha. Hier steht noch ein Stück der innerdeutschen Grenze, eine Grenze die Dörfer und Gehöfte geteilt hat – aber nie die Menschen.

Möge es so bleiben. Für immer und überall.

Frühlingsblumen

Auf der Liste der fotografischen Sujets die ich nicht bediene stehen auch Blumen. Natürlich habe ich in meinen Anfangstagen auch Blumen fotografiert. Stehen still, rennen nicht weg, schauen immer lieb in die Kamera etc. Rote Rosen/Tulpen etc. sind halt doof – weil rot (Der Rotkanal ist ein Ar…), aber ansonsten ein gutmütiges Motiv.

Eine liebe Kollegin in der Arbeit hat mir dann aber eines ihrer Bilder gezeigt und mich hat dann doch deren Umsetzung gereizt:

Krokusse - Frühlingsvorboten (c) by louhma

Krokusse – Frühlingsvorboten (c) by louhma

Dabei hat sie die Blumen durch andere Blumen/Gräser hindurch fotografiert. Dadurch entsteht ein sehr malerischer softer Effekt.

Und da ich aktuell ein neues Objektiv habe das unbedingt hinsichtlich seines Bokehs getestet werden sollte, habe ich kurzerhand ein altes Pentacon 135/2,8 an meine Lumix GX8 adaptiert.

Panasonic Lumix GX8 mit Pentacon 135/2,8

Panasonic Lumix GX8 mit Pentacon 135/2,8

Im weiteren Verlauf des Nachmittags sind in der Form noch mehr Bilder entstanden, hier aber mit dem „normalen“ Panasonic 42,5mm/f1,7.

Vielen Dank liebe Susanna für die Anregung zum kreativen Umgang mit Blumen. Wieder was gelernt. Danke.

Instagespiegelt

Instagram ist so eine Sache.

Man schaut die Bilder von anderen an, hier und da findet man eines toll und drückt „Gefällt mir“.

Man postet ein Bild, andere schauen drauf und hier und da findet jemand das Bild toll und drückt „Gefällt mir“.

Und ganz selten, wirklich selten gibt es auch einen Kommentar. Das ist dann aber schon eine besondere Ausnahme. Und ich bin auch nicht besser im „Kommentare geben“.

Was ich irgendwie besonders finde, sind die ganzen Hersteller von Eiweiss-Shake-Hersteller, Ferienwohnungsanbieter und Bernsteinhändler die auch so viel Spaß an meinen Bildern haben.

Jetzt kann man unter https://2016bestnine.com seinen eigenen Stream analysieren lassen um zu sehen welche Bilder hier im Jahr 2016 von anderen besonders doll gemocht wurde.

Interessant ist, dass da wirklich ein paar eigene Lieblingsbilder dabei sind. Aber nicht alle. Naja, ich bilde mir mal nichts auf meine Qualität ein und bedanke mich trotzdem bei allen die im vorbeiscrollen schnell auf „Gefällt mir“ geklickt haben. Merci!

Shashindo Instagram Hits 2016

Shashindo Instagram Hits 2016

Fotomarathon München – Klappe die Fünfte!

Heute war wohl die finale Sitzung der Jury des Fotomarathon München 2016. Dieser hatte ja dieses Jahr das Oberthema „FÜNF“ (Wegen 5. Jubiläum). Nach dem ich einen Juror persönlich kenne wollte ich vorher keine Bilder posten. Jetzt kann ich (endlich).

Neben den Oberthemen gab es ein paar spannende Herausforderungen in den Einzelthemen.

1. Fünf
2. Fünfe gerade sein lassen
3. A little bit of… Mambo No. 5
4. Eine Handvoll
5. Fünf-Prozent-Hürde
6. Nr. 5 lebt!
7. Das fünfte Rad am Wagen
8. Give me five
9. Olympia
10. Fünf Freunde
11. Die berühmten/verrückten 5 Minuten
12. Fünf vor Zwölf

Insgesamt war ich eigentlich froh, keinen so eng gesteckten Themen wie beim Fotomarathon wie 2013 zu bekommen – gleichzeitig hatte ich den Vorsatz eine ordentlich Serie zu machen. Eine mit einem durchgehenden Thema/Muster.

Kurz gesagt: Ich wollte mich „verkünsteln“. 😉

Auf dem Weg in die Stadt ist in mir dann ein Idee gereift, die Umsetzung ist ganz ehrlich gesagt Zuhause passiert. Nicht ganz fair – ich gebe es zu.

Fotomaraton München 2016 - Aufgabenteil 1

Fotomaraton München 2016 – Aufgabenteil 1

Fotomaraton München 2016 - Aufgabenteil 2

Fotomaraton München 2016 – Aufgabenteil 2

Mir gefällt meine Serie hinsichtlich der konsistenten Idee und der Aussage. Technisch gesehen ist das unterste Kante. Da habe ich weder nachgedacht noch ordentlich gearbeitet. Egal. Es geht ja angeblich immer nur um die Bildaussage und nicht um die Technik.

Trotzdem habe ich heute kein Mail von der Jury oder der Orga bekommen – heute gab es also kein Bild für mich.

Natürlich hätte ich mich über eine Leica gefreut – aber so ist es auch gut. Ich hatte einen spassigen Tag, eine kreative Idee und trotzdem war ich bei der Familie. Alles gut!

Bis zum Fotomarathon 2017! Dann mit ordentlich Trainingslager vorher. Bestimmt! Versprochen! 😉

So, hier nochmals alle Bilder im Detail zum ansehen:

Karscht en detail

Karlstadt – oder wie man in Franken sagt „Karscht“ – ist inzwischen meine zweite Heimat geworden. Zwischen Weinbergen und Main fühle ich mich genauso Zuhause wie in Bietigheim wo ich zwischen Weinbergen und Enz groß geworden bin.

Ich bin gerne in der kleinen fränkischen Stadt mit dem Marktplatz und den Fachwerkhäusern unterwegs. Oft auch mit dem Foto. Diesmal auf der Suche nach kleinen Schrulligkeiten des Lebens. Ich wurde fündig.

Wegesrand

Gestern gab es eine Frage von Nahlinse auf Twitter: „Eine Frage an die Fotograf*innen in meiner Timeline: mit welchen Gemeinheiten traktiert Euch euer innerer Kritiker am Liebsten?“

Beim Nachdenken über meinen inneren Kritiker bin ich über so manchen Punkt gestolpert. Ein neuer Impuls öfters die Kamera mitzunehmen und sich die 2 Minuten Extrazeit zu nehmen. 

Gestern auf dem Heimweg dann du uns im Park ist mir unser großer Ginkobaum aufgefallen. Ginko ist zwar kein einheimischer Baum – aber ein sehr schöner Baum. Mit einer meiner Lieblingsbäume. 

Darunter ein kleines herbstliches Blatt. 

Wikinger

Jedes Jahr gibt es im Lokschuppen in Rosenheim eine neue tolle Ausstellung. Wir waren schon ein paar Mal fort – dieses Jahr ging es um die Wikinger. Neben einer interessanten Familien-Führung gab es für den Papa auch die Möglichkeit auch ein paar Bilder zu machen.