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mein fotografischer weg

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Schlagwort: München

analog: Die Alte

Die Alte Pinakothek hatte ich ja nicht nur mit meiner GX8 besucht – nein, ich hatte auch meine Nikon FA im Gepäck. Inzwischen ist der Film aus dem Labor zurück. Die erste Sichtung der Scans hat mich dann zum Nachdenken gebracht:

1 Film, 36 Bilder. Abzüglich der „doppelten“ Bilder (7 Stück) die ich wegen längerer Belichtungszeiten gemacht hatte (1/15 – 1/30 aus der Hand ohne Bildstabi…) und der 9 Bilder die nichts mit dem Museum zu tun hatten, komme ich auf 20 Bilder aus dem Museum. 16 Bilder schaffen es in die Endauswahl. Mit 2-3 Bildern hatte ich gehofft. Hm… warum gelingt mir sowas mit der digitalen Kamera nicht?

Die Nikon FA macht einfach nicht mehr als 1 Bild/Sek. (also ich schaffe nicht mehr…). Man(n) macht sich aber auch mehr Gedanken wofür man das (teure) Bild ver(sch)wenden will.

Fotografie braucht ZEIT!
Zeit zur SEHEN!
Zeit zu ENTSCHEIDEN!
Zeit zu FOTOGRAFIEREN.

In dem Sinne werde ich wohl meine GX8 mal wieder auf Single-Shot anstelle Dauerfeuer stellen und auch mit der Kamera eine ruhige Runde drehen.

analog: München morbide

Was tun wenn man ein paar Tage frei hat und gerade Lust auf ein Fotoprojekt? Man(n) versucht in und um München herum einen interessanten Spot zu finden bei dem man ggf. neue oder zumindest andere Bilder machen kann. Ein klein wenig Entspannung auf dem Fotoweg. Diesmal ein analoger Fotospaziergang mit der Nikon FA um meinem neuen Pentacon 135.

Nikon FA + Pentacon 135

Nikon FA + Pentacon 135

Eigentlich wollte ich ja den Alten Israelitischer Friedhof in München besuchen. Allerdings hat mich ein deutliches Schild am Eingang davon abgehalten hier einfach einzutreten.

Kurze Denkpause und dann ging es einfach in die Stadt zum Alten Südfriedhof in München. Der „Südfriedhof“ liegt inzwischen mitten in München – von daher ist der Name etwas verwirrend. Und Aus dem Friedhof ist inzwischen ein Park geworden – aktiv genutzt wird er schon lange nicht mehr. Ich habe schon viele Bilder vom Südfriedhof gesehen – meist im Herbst/Winter, also mit passender Lichtstimmung zu einem Friedhof. Bei mir was es strahlender Sonnenschein! Hm.

Zuerst war ich etwas enttäuscht. Die Bilder im Internet haben mehr hergegeben, ggf. ist es dann doch entscheidend bei welchem Licht man hier auf Motivsuche geht.

Auf dem Nachhauseweg (bzw. auf dem Weg zu meiner Lunch-Verabredung) habe ich dann noch einen Abstecher an den Nordfriedhof gemacht – eigentlich nur aus Verlegenheit: Ich hatte noch etwas Zeit und ich wollte die letzten Bilder auf dem Film voll machen.

Am Ende bin ich mit meinen Bilder dann doch ganz zufrieden. Von 36 Bildern haben es hier 19 in meine Auswahl geschafft. Eigentlich nicht schlecht. Digital wären es vielleicht sogar weniger geworden. Postum ärgere ich mich ein wenig über den SW-Film – nein, Korn und Kontrast passen – aber ich hätte mit einem Farbfilm vielleicht ein wenig mehr/andere Stimmung einfachen können.

Für mich am Ende ein schöner Ausflug mit ein paar sehr schönen Bildern.

 

P.S.: Nein… ich bin nicht depressiv und auch kein Grufti! Ich war von ein paar Jahren auf dem Wiener Zentralfriedhof und habe dort zum ersten Mal einen Israelischen Friedhof gesehen. Mich hat das nachdrücklich bewegt. Daher kam die Idee. Die Bilder vom Wiener Zentralfriedhof sind leider mit Apographon.de offline gegangen – oder will die hier vielleicht nochmals jemand sehen???

Die Alte

Schon lange wollte ich mal in „Die Alte“ – also die Alte Pinakothek. Einfach mal „alte Bilder“ ansehen. Sich von der malerischen Lichtsetzung inspirieren lassen. Oder von den einfachen aber sehr atmosphärischen Bilder holländischer Hafen. Dem Detailreichtum eines Stilllebens. Und der Komposition der Architektur und der Bilder. Und vielleicht die eine oder andere Szene, Atmosphäre oder einfach nur „Die Alte“ fotografieren.

Meine Hoffnung war, dass wenn ich unter der Woche sehr früh da bin, dass ich dann im Wesentlichen alleine durch die Gänge schleicht. Weit gefehlt. Ausreichend Rentner und Touristen waren anwesend und haben mir die Bildersuche erschwert. Genauso wie das korrekt arbeitende Sicherheitspersonal – das idR immer irgendwo im Weg stand.

Viele (digitalen) Fotos wurden es am Ende nicht. Eines nach dem „Google Bildersuche-Rezept“ musste sein. Dazu ein wenig Architektur. Liegt aber auch daran, dass der Film in der analogen Kamera noch nicht entwickelt ist. Vielleicht kommt da noch 2-3 weitere gut Aufnahmen dabei raus.

Aber am Ende ging es gar nicht mehr um die Bilder oder Fotos. Viel mehr auch um mich, um mal einen halben Tag „frei“, ohne Familie, ohne Kunde, ohne Aufgabe.

Squared

Nach dem ich den Königsplatz im Regen fotografiert hatte, habe ich mich auch in der Stadt mit der Kamera bei Kälte und Regen umgesehen. Anstelle Stativ und Farbe habe ich die GX8 jetzt auf einen speziellen Bildstil eingestellt und die Bilder gleich OoC (Out of Cam), also ohne Lightroom Post Processing gezogen.

Regen-Nacht-Bilder

Komfortzone an einem regnerischem Aprilabend ist definitiv die Couch!

Wenn aber Papa als Papa-Taxi das Töchterchen aus der Großstadt abholen darf, dann kann Mann daraus auch eine Tugend machen und versuchen die Komfortzone deutlich zu verlassen. Es war kalt, es war nass und definitiv habe ich wieder was gelernt. Und verdammt nochmals: Es hat Spaß gemacht. Warum hat die Couch nur solch eine Anziehungskraft…?

(Und das nächste Mal nehme ich einen Regenschirm mit und schütze das Objektiv vor tropfen – obwohl die Orbs schon cool aussehen!)

Marathondruck

Fünf mal gab es den Fotomarathon München schon.

Vier mal habe ich teilgenommen.

Drei Bücher habe ich gedruckt.

Und ich freue mich jedes Mal wenn ich eines der Bücher in die Hand nehme!


Fotomarathon München – Klappe die Fünfte!

Heute war wohl die finale Sitzung der Jury des Fotomarathon München 2016. Dieser hatte ja dieses Jahr das Oberthema „FÜNF“ (Wegen 5. Jubiläum). Nach dem ich einen Juror persönlich kenne wollte ich vorher keine Bilder posten. Jetzt kann ich (endlich).

Neben den Oberthemen gab es ein paar spannende Herausforderungen in den Einzelthemen.

1. Fünf
2. Fünfe gerade sein lassen
3. A little bit of… Mambo No. 5
4. Eine Handvoll
5. Fünf-Prozent-Hürde
6. Nr. 5 lebt!
7. Das fünfte Rad am Wagen
8. Give me five
9. Olympia
10. Fünf Freunde
11. Die berühmten/verrückten 5 Minuten
12. Fünf vor Zwölf

Insgesamt war ich eigentlich froh, keinen so eng gesteckten Themen wie beim Fotomarathon wie 2013 zu bekommen – gleichzeitig hatte ich den Vorsatz eine ordentlich Serie zu machen. Eine mit einem durchgehenden Thema/Muster.

Kurz gesagt: Ich wollte mich „verkünsteln“. 😉

Auf dem Weg in die Stadt ist in mir dann ein Idee gereift, die Umsetzung ist ganz ehrlich gesagt Zuhause passiert. Nicht ganz fair – ich gebe es zu.

Fotomaraton München 2016 - Aufgabenteil 1

Fotomaraton München 2016 – Aufgabenteil 1

Fotomaraton München 2016 - Aufgabenteil 2

Fotomaraton München 2016 – Aufgabenteil 2

Mir gefällt meine Serie hinsichtlich der konsistenten Idee und der Aussage. Technisch gesehen ist das unterste Kante. Da habe ich weder nachgedacht noch ordentlich gearbeitet. Egal. Es geht ja angeblich immer nur um die Bildaussage und nicht um die Technik.

Trotzdem habe ich heute kein Mail von der Jury oder der Orga bekommen – heute gab es also kein Bild für mich.

Natürlich hätte ich mich über eine Leica gefreut – aber so ist es auch gut. Ich hatte einen spassigen Tag, eine kreative Idee und trotzdem war ich bei der Familie. Alles gut!

Bis zum Fotomarathon 2017! Dann mit ordentlich Trainingslager vorher. Bestimmt! Versprochen! 😉

So, hier nochmals alle Bilder im Detail zum ansehen:

Nightlight

Eine kleine Tour durch das dunkle München. Mit dabei meine Schwester auf der Suche nach einem passenden Bild für die Hausaufgaben ihres Fotografie-Kurses. 😉 Ich hab auch mal wieder ein wenig mitgeknipst.

lichtmalerei

Die liebe Jaqueline hat die Tage zu einem Workshop zur Lichtmalerei eingeladen und ich bin mal auf einen (Licht-)Sprung mitgekommen.

Ein interessantes Thema – auf jeden Fall ein schöner Impuls für die dunklere Jahreszeit bei dem die Belichtungszeiten eh immer eine Blende zu lang ist.

Fotomarathon(chen) 2016

Seit 5 Jahren organisiert das Team des Photowalking Munich auch den Fotomarathon München. Bei 3 Marathons war ich schon dabei – 2015 musste ich wegen Urlaub aussetzen. Bei der Nr. 5 wollte ich wieder mitmachen. Auf Grund des traurigen Amoklaufs im August musste der Termin verlegt werden und anstelle Sommer-Sonne-Sonnenschein gab es nun eine Herbst-Session.

Fotomarathon Equipment

Ausgerüstet mit der GX8 mit den PanaLeica 1,7/15mm (das Lumix 1,7/45.5mm lag als Backup in der Tasche) im Camslinger Streetomatic bin ich also in die Stadt gezogen um mich den Aufgaben zu stellen.

Das fast noch schönere als die Herausfordung hinter der Kamera ist das Treffen bekannter Gesichter. Überschenderweise habe ich quasi niemand gesehen der sonst so dabei war. Einzig der Matmaxx aus Regensburg war aus meinem Kreis da. Entweder lag das am (Ersatz-)Termin oder die Begeisterung für den Marathon nimmt ab.

Bilder zeige ich hier noch nicht – was ich bisher im Sozialen Netz gesehen habe, bin ich aber mit meiner Idee nicht ganz alleine gewesen. Ich habe Bilder von meinem Sohn Pascal und von Matthias gesehen. Anders. Sehr gut. Ich bin gespannt!