mein fotografischer weg

Männergesichter

Ich poste hier nur wenig über meine „Auftragsarbeiten“.
Vor allem, weil das idR. Keine öffentlichen Aufträge sind, d.h. ich begleite Familienfeste oder dokumentiere einen Event. Private Bilder meiner Kinder oder Familie versuche ich hier auch zu vermeiden – dafür gibt es ja auch noch unseren Familien-Blog. Dazu kommen meine Einsätze bei Recover Your Smile – auch nix was ich hier posten kann oder will.

Ich mache jetzt mal eine Ausnahme – denn die Person dieses Auftrags ist eine öffentliche Person. Unser evangelischer Pfarrer. 

Bildrechte: Michael Simonsen

Im Rahmen seines Portfolio-Aufbaus und -Darstellung suchte er passende Bilder. Zusätzlich zu seiner klassischen seelsorgerischen Ausbildung hat Michael einige weitere Ausbildungen absolviert und bietet seine Expertise als Coach und Berater auch unabhängig der Konfession an. Dafür benötigt er passende Bilder. Eine tolle Aufgabe die ich gerne übernommen habe.

Passende Bilder, das bedeutet hier also Bilder, die den Charakter des Menschen widerspiegeln, die Vertrauen bilden. Offen, sympathisch, authentisch. 

Bildrechte: Michael Simonsen

Für mich eine wunderbare Gelegenheit mal mit einem Mann zu arbeiten – was sehr anders ist als mit einer Frau. Verführerisch, kokett, sinnlich, verträumt, verliebt – das sind Posen, die bei Männern eher ungewöhnlich sind. Auch maskulin, stark – oder in diesem Fall besonders fröhlich – hätte nicht gepasst. Pose, Umfeld, Hintergrund sollten zur Aussage passen. 

Wir haben on location gearbeitet, nur available Day Light oder mit der vorhandenen Beleuchtung – ich vermeide den Blitz wo nur möglich. Der Rest ist dann noch ab bisserl Lightroom und Photoshop für den einen oder anderen Hautmakel. Das darf sein. Auch bei Männer.

One more thing: Unter den Bildern steht „Bildrechte Michael Simonsen“ – und das mit gutem Grund. Ich trete meine Bildrechte ab. Warum? Weil es mir nicht um Bildrechte geht. Mit geht es nicht um Ruhm und Ehre. Mir geht darum eine Herausforderung zur Zufriedenheit zu lösen. Ich lebe nicht von der Fotografie, dies war ein Pro Bono Auftrag. Ich möchte auch nicht später mit jemand über Verwertungsrechte diskutieren.