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mein fotografischer weg

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PINHOLE DAY

Olympiapark Munich

Pünktlich zum Worldwide Pinhole Day ist die mein SKINK PINHOLE PANCAKE für meine Fuji X-M1 angekommen. Das ist nicht mein erstes “Pinhole Objektiv” – aber vielleicht das, mit dem ich am ehesten Bilder machen möchte.

Anlass war ein Marathon im Olympiapark in München bei dem ich Zuschauer sein musste. 😉

Marathon Goal

Also mit der Kamera ab durch den Oly-Park.

Radio Tower Munich
Radio Tower and Olympia Hall Munich
Olympia See

Sieht alles noch etwas gewöhnungsbedürftig aus – macht aber wirklich Spaß! 😉

Kirchenkontrast – Reloaded

Spieglein Spieglein

Ich habe die Aufforderung aus den Kommentaren von Stefan ernst genommen und mich unserer neuen katholischen Kirche nun auch von Innen genähert.

Tritt herein

So wirklich näher ist sie mir immer noch nicht gekommen. Es wird noch viele Besuche benötigen um die Details und Aspekte zu erkennen und zu würdigen die Stefan hier in seiner Fachkenntnis erkennt.

Andachtsvoll
Erleuchtet
Im Zentrum

Wir werden sehen was am Ende an Lichtbildern rauskommt, wenn Stefan selbst sich das Motiv vornimmt. Ich bin gespannt darauf! 

Straßenkreuzer

Mit der Ansicht von der Straße aus kann ich mich immer noch nicht anfreunden. Das wird und wird nicht besser…

KARWEG

Ich bin nicht tief religiös, schon gar nicht katholisch. Ich bin weder fundamentalistisch unterwegs, noch gehöre ich zu den Weihnachtsbesuchern die sonst das ganze Jahr der Kirche nichts abgewinnen können oder gar wegen ein paar Euro austreten.

Mit meiner Frau in Mainfranken daher am Karfreitag eine Kreuzweg-Prozession zu gehen fühlt sich weder fremd, noch falsch an.

Auch wenn ich der besonderen katholischen Art nicht ganz so viel abgewinnen kann, so ist es nach einer Woche Vollgas in der Arbeit ein genußvoller Moment des abschaltens. Sich tragen lassen von einem Ritual. Zuhören. Impulse aufzunehmen und darüber nachzudenken. Auf dem Weg durch den Wald das frische Grün des Frühlings genießen.

Tatsächlich habe ich an die Arbeit gedacht. Daran ob die Impulse der Texte sich mit den neuen Gedanken des New Work und des agilen Manifestes vereinbaren lassen. Welche Wahrheit in den Gedanken liegen und wie wenig die Überzeugung von Jesus und den Christen mit den Parteien die ein “C” im Namen haben zusammenpassen.

Der Weg durch den Wald, entlang des Kreuzwegs, hinaus auf den Berg. Durch die Natur. Schritt für Schritt den Weg entlang. Bis zur nächsten Station. Zuhören. Meditieren. Gedanken über den Text und den Moment schweifen lassen und wieder einfangen.

Es ist seltsam wie schnell man es schaffen kann, aus vollem Sprint zu bremsen und wieder in einer ruhigen Welt ankommen kann. Einer Welt voller guten, wertschätzenden Gedanken.

Ich wünsche meinen Lesern auch ein frohes Osterfest und ein paar entspannte Tage.

Plastik in der Suppe

Mir ist schon klar – man muss gar nicht so lange suchen, dann findet man in jeder Suppe ein Haar – oder eben Müll in der Landschaft.

Plastikqualle

Was mich daran stört ist die Sinnlosigkeit.
Welchen Sinn macht es eine Plastiktüte in den Badesee zu werfen?
Warum muss einem beim umfüllen des Papiermülls aus dem eigenen Korb in den Papiercontainer eine Zigarettenschachten runterfallen – und warum kann man sich da nicht einfach bücken um sie wieder aufzuheben?

Müll ist auch tödlich

Der ungenützte Tampon neben dem Papiercontainer macht noch weniger Sinn, zumindest war er unbenützt.

Mülltage

Der ausmusterte Bürostuhl gehört nach meiner Sicht nicht zu den Altkleidern sondern auf den Wertstoffhof – im besten Fall wird er dort einem zweiten Leben zugeführt. Als Sperrmüll kostet er halt Geld. So nicht – aus den Augen aus dem Sinn.

Stuhlspende

Die Glasflasche an unserem Marktplatz neben dem Mülleimer macht mehrfach keinen Sinn. Abgesehen von unserem Alkoholverbot am Marktplatz ist der Lemberger-Trollinger keine Pfandflasche – warum also ist dann nicht IN dem Mülleimer? Nur Pfandflaschen machen hier neben dem Mülleimer „Sinn“.

Trollinger-Lembeger

Ich habe also nicht das Haar in der Suppe gesucht. Ich habe den Sinn im Umgang mit unserer Umwelt gesucht.

Natürlich haben wir hier auch andere Stellen, wo es „normal“ aussieht und ich stör mich auch nicht an dem einen oder anderen Fetzen der der rumliegt, definitiv bin ich kein Heiliger. Aber irgendwo wird es dann doch ziemlich sinnlos.

Und ja – fotografisch ist das hier kein Highlight-Post.

Kontext

Bilder leben von der Geschichte die sie erzählen. Geschichten die ein unbewegtes Bild nur dadurch erzeugen kann, in dem die Bilder unsere Fantasie anregen. D.h. das Bild muss in unserem Kopf wieder lebendig werden.

Dazu muss ein Bild unsere Gefühle wecken. Das Bild muss es also schaffen, dass wir eine Empfindung mit dem Bild verknüpfen.

Die einfachste Geschichte ist die Geschichte die ich als Fotograf selbst mit einem Bild verknüpfe. Ich war dabei. Ich kann das Bild als Trigger verwenden um mich sofort in die Situation zurückzuversetzen. Siehe Titelbild dieses Artikels – für die einen nur ein einsames spielendes Kind. Für mich hat das Bild noch viel viel mehr Geschichte.

Bei dem verschneiten, halb zugefrorenen See in den Bergen kann jeder sofort anfangen zu frösteln. Es muss kalt sein. Ggf. kann man den Schnee riechen oder hört den Schnee unter den Schuhen knirschen.

Auch hier ist es relativ einfach sich in die Situation zu versetzen. Es ist kalt. Zusätzlich kann die Fantasie anfangen eine Geschichte mit dem Rettungsring am See zu erstellen. Was für ein tolles Bad dieser See wohl im Sommer ist in dem viele Kinder spielen. Und damit im Falle eines Falles schnell geholfen werden kann der rote Rettungsring. Offensichtlich ist er in letzter Zeit nicht genutzt worden, er sieht ungeöffnet aus. Wunderbar. Ein sicherer Ort. Auch wenn er jetzt unwirklich und sehr kalt ist.

Was ist das? Ein Pfarrer mit bunter Haartracht?

Mehr Klarheit und Zusammenhang bringt ein Bild mit mehr Kontext, mehr Umgebung, mehr Inhalt. Plötzlich wird klar, dass dies nicht nur ein verkleideter Mensch sondern wirklich ein Pfarrer ist.

Jede Situation benötigt ein anderes Mittel um eine Geschichte erzählen zu können. Hätte ich unserer Pfarrer an seiner Faschingspredigt alleine dargestellt, dann wäre es unklar gewesen ob er das nur gespielt hat oder ob dies in der vollen Kirche gewesen wäre. Jeder muss dabei seine Bildsprache entdecken mit der er seine Geschichte erzählen möchte, mit der er das Bilderkino des Betrachters anregen möchte. Nicht jede Bildsprache funktioniert bei jedem Betrachter. Nicht jeder Betrachter will wirklich in ein Bild eintauchen und seiner Fantasie zuhören. Viel zu schnell ist auf Instagram auf das nächste Bild gescrollt worden. Zu wenig Zeit für unsere Fantasie sich von dem Bild anregen zu lassen.

Also lasst uns mit Bildern die Fantasie der Menschen anregen.

Es war einmal…

Kirchenkontrast

Kirche polarisiert. Das war früher noch schlimmer als heute.

War es früher der Glaubenskrieg zwischen (Welt-)Religionen zur kompromisslosen Durchsetzung von Macht, so ist es heute eher subtil. Witze über “den dummen Türken” oder den “geizigen Juden” gehören zum alltäglich Witz und Sprache wie der “pädophile Priester”.

Mir persönlich ist das ja alles schnuppe – soll doch jeder an das glauben was ihm wichtig ist, solange er damit niemanden meint bekehren zu müssen. Extremismus ist niemals gut.

Bei einem Thema wird meine liberale Einstellung allerdings auf eine große, nein extrem-große Probe gestellt: Unsere neue katholische Kirche in Poing.

Es ist jetzt nicht so, dass unsere über die Jahre stark gewachsene oberbayrische Gemeine keine Kirche gehabt hätte. Unsere kleine Pfarrkirche St. Michael ist klein aber fein. Ggf. ist sie besonders an Hochämtern ein klein wenig zu klein für eine Wachstumsgemeinde.

Daher gab es dann auch den Plan für einen Neubau. So richtig mit Architekturwettbewerb und so. Irgendwie scheint das aber mal wieder ein Projekt gewesen zu sein, bei dem die breite Öffentlichkeit nicht wirklich zugeschaut hat – jedenfalls wenn man die Stimmen hier und da hört.

Kirchenkontraste

Für mich besondern ärgerlich ist die Tatsache, dass das Erzbistum sich hier für ein paar viele Euros einen Palazzo Protzto hingestellt hat, allerdings die Sanierung des katholischen Kindergartens die Gemeinde Poing mitbezahlen muss. Versteh das wer will. Ich nicht.

Ich kann mich noch so elegant dieser neuen Kirche nähern, mir erschließt sich deren Konzept und Ästhetik nicht. Das sehen andere auch anders und verleihen ihr einen Preis.

Sprungsschanze Gottes. Die neue katholische Kirche in Poing – die Schönheit liegt im Auge des Betrachters

Über die Architektur und deren Gestaltung habe ich auch schon mit Stefan Senf diskutiert – und der kommt vom Fach. Ich kann da nicht mitgehen.

Man muss Kontraste aushalten können.

P.S.: Die evangelische Kirche in Poing wandert für die sehr sehr besuchten Feiern (zB Weihnachten) einfach in die Aula der Grundschule aus. Auch ein Weg mit der großen Gemeinde ein Fest zu feiern, ohne gleich Tonnen von Sand in Form von Beton für die Ewigkeit zu veredeln. Nur mal so…

Und täglich grüßt der Baum

Mein täglicher Weg in die Firma führt mich abseits von Hauptstraßen über Wiesen und Wälder, vorbei an Fischreihern, Rindern, Hasen und ab und an auch einem Reh.
Anstelle den “direkten” Weg über die A99 oder die parallele Bundesstraße fahre ich “mit der Kirche ums Dorf” hinter dem Ismaninger Speichersee hinten rum. Alles offizielle Wege!

Auf meinem ungewöhnlichen Weg komme ich seit nun über 3,5j an einem einsamen Baum auf einem Feld vorbei. Und seit Jahren nehme ich mir vor: Den musst du mal in Szene setzen.

Schneebaum

Die letzten Monate waren von einem “Daily” der Führungskräfte um 08:30 geprägt. Gut für das Stundenkonto – Fahrzeit war somit gleich Arbeitszeit, aber maximal kontraproduktiv für die kreative Auszeit. (Ja – auf dem Heimweg steht der Baum auch noch da…)

Also musste ich mal im Urlaub am Morgen losfahren nach dem es frischen Schnee gegeben hatte.

Schneebaum

Mit dicken Winterstiefeln bin ich quasi einmal um den Baum herum und habe nach unterschiedlichen Aspekten, Brennweiten, Bildwinkeln und Perspektiven gesucht.

Schneebaum

Eine kleine Auszeit von der Normalzeit. Die Tatsache, dass ich quasi erst 2 Monate später zum bearbeiten und verarbeiten komme gibt vielleicht einen kleinen Einblick in den täglichen Wahnsinn.

Auch meine Kollegin Susanna kommt an diesem Baum vorbei. Sie hat aber mehr Eier in der Hose und bewegt sich deutlich aus Ihrer Komfortzone. Entsprechend sind die Bilder des gleichen Baumes auch deutlich geiler als meine.

Schlaflos
Schlaflos by Susanna

Siehe Flickr.

Geschmacksfrage

Ich bin kein Experte für Whisky, schon gar nicht für deutschen Whisky.

Trotzdem war der Besuch bei Slyrs am Schliersee ein interessantes Erlebnis, immerhin wird hier der Whisky anders als bei Jack Daniels in Tennessee hier wirklich in Eichenfässern gelagert damit er Farbe & Geschmack erhält.

Und weil ich eben nicht zugänglich für Whisky bin, habe ich dann doch lieber meine Kamera mitgenommen und bei dem Ausflug versucht ein paar Seiten einzufangen, die hier vielleicht den Charme des bayrischen Single Malt wiedergeben können.

P.S.: Ja, ich habe mal daran genippt und ein guter Grappa spricht mich mehr an.

Flashback: Strohwitwer 5-Kampf

Ich hab ja ein ambivalentes Verhältnis zu Fazebuch. Ich mag es nicht, bin aber trotzdem drinnen und sogar Mitglied in einigen Gruppen. In einer der Gruppe hatte nun einer ein Bild gepostet, das ihn mit dem Kopf in der Waschmaschine zeigt. Sehr nett – und mich hat es an eines meiner kleinen Projekte erinnert. Also schnell LR angeworfen und gesucht. Gefunden. Oh oh… Dezember 2010! Das waren noch Zeiten… 😉

Ich beim Strohwitwer 5-Kampf vor 8 Jahren.
Strohwitwer 5-Kampf

Ja, die Bilder sind nicht perfekt. Der AF sitzt nicht genau, der Zuschnitt ist nicht ideal etc etc etc. Für mich war das damals eine sehr spontane schnelle Idee, die ich sofort umsetzen wollte. Ohne großes Setup. Und nicht mit trölf Takes je Szene. Heute würde ich es besser machen. Bestimmt! 😉

Entscheidend für mich heute ist etwas anderes: Dem Impuls nachgehen, versuchen und probieren, spielen, experimentieren. Sowas mache ich (leider) schon lange nicht mehr. Wird also wieder Zeit ein Kind an der Kamera zu sein.

Rumänien: Reloaded

2016 – 2017 – 2018 – 2019. Es schaut so aus, dass es eine Regel für meine Reisen nach Rumänien geben könnte. Auf jeden Fall haben wir jetzt schon die Flüge nach Sibiu (Hermannstadt) gebucht.

Dieses Jahr soll es anders werden – dieses Jahr werden wir mit einem Mietwagen von Hotspot zu Hotspot reisen. D.h. aber auch, dass sich die Kinder alle 2 Tage auf eine andere Unterkunft einstellen müssen. Mal sehen wie das wird.

Fest auf der Liste steht die Transalpina. Dann gibt es noch zig Empfehlungen aus dem letzten Jahr die wir nicht umsetzen konnten. Mal sehen.

Die Sonne verwöhnt den Klostergarten mit all den vielen Blumen

Wir freuen uns drauf! 😉

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Thema von Anders Norén.