mein fotografischer weg

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analog: Ende

Ich mache mal eine Sache die ich nur halb gemacht habe ein Ende: Der analogen Fotografie.

Es ist eine tolle Sache ganz bewusst mit nur 36 Bildern in der Kiste loszuziehen. Man fotografiert mehr und knipst weniger. Hilft trotzdem nix, wenn es dann Tage und Wochen dauert bis die Bilder endlich entwickelt, gescannt und importiert sind (Wobei ich den Teil entwickeln&scannen einem Dienstleister überlassen habe…).

Hilft nix. Hilft mir nix (weil das tolle Equipment bewegt werden will und mich das verrückt macht wenn ich keine Zeit dafür habe…), hilft dem Equipment nix (weil es sich kaputtsteht), hilft meiner allgemeinen Durststrecke in der Fotografie nix.

Es bleiben nur zwei analoge Kameras hier  im Haus – beides sind Erbstücke und daher nicht abzugeben!

Hier die Liste für alle die Lust und Laune haben hier einzukaufen:

Pentacon 135
Nikon FG-20 mit einem 28mm Objektiv
Nikon FE inkl. Batteriegriff
Nikon 50er Serie F

Nikon 50er Serie E

Nikon 24er

Nikon FA

Kleinbildfilme Agfa und Kodak

M42->mFt

Nikon F->mft

Schlossansichten

Hier in München betone ich ja ganz gerne das ich “Württemberger” sei – und kein Schwabe. Ich kokettiere hier ein klein wenig mit dem Zwist zwischen den Münchnern und den Augschburgern die hier nicht so gerne gesehen wurden.  Allerdings verläuft nach meinem Gefühl die Grenze zwischen Bayrisch-Schwaben und Oberbayern/Altbayern hier recht fließend.

Ich bin stolz auf mein Württemberg, auf seine Geschichte und auch auf sein herrliches Schloss Ludwigsburg – das Schloss meiner Heimatstadt.

Als einfaches Jagdhaus begonnen hat es sich über die Jahre zu einem der schönsten Barockschlössern entwickelt. Dank der Bundesgartenschau ist die Gartenanlage auch in einem wunderbaren Zustand versetzt worden und weiterhin ausgebaut und gepflegt worden. Das BlüBa ist eine Oase der Natur und Ruhe in LuBu. 😉

Den fotografischen Ausflug habe ich digital (Lumix GX8) und analog (Nikon FA) gemacht.

An der Frontalansicht kommt man in einem barocken Ensemble nicht vorbei – es lebe die Achsensymmetrie

Schloss Ludwigsburg

Man kann auch etwas kreativer herangehen und versuchen hier Vordergrund und Hintergrund kreativer zu komponieren.

Aus dem Vorgarten das Schloss Ludwigsburg gesehen

Aus dem Vorgarten das Schloss Ludwigsburg gesehen

Aus dem Vorgarten das Schloss Ludwigsburg gesehen

Aus dem Vorgarten das Schloss Ludwigsburg gesehen

Ein Vergleich digital/analog bei zeigt Chancen und Risiken -analog hat Charme.

Friedrichsgarten mit Teich im Schloss Ludwigsburg (digital)

Friedrichsgarten mit Teich im Schloss Ludwigsburg (analog)

Friedrichsgarten im Schloss Ludwigsburg

Alter Hauptbau des Schloss Ludwigsburg

Mittlerer Schloßhof im Schloss Ludwigsburg

Der Haupteingang im neuen Hauptbau

Ein Bild, das auch mein Papa damals mit seiner Nikon A1 hätte machen können.

Das Schloss aus Sicht der barocken Broderie.

Mittelaltergeburtstag

Wenn ein gute Freund zur Runden Geburtstagsfeier lädt, dann fährt man auch mal ein paar Meter. Im Falle meines Freundes Jürgen auch mal über 600km von München nach Hannover. Jürgen hatte nicht nur das “Mittlere Alter” (Fuffzsch) erreicht, sondern auch noch mit seinen Mittelalter-Szene-Freunde gefeiert. Als einer der wenigen Jeans&Pulli-Träger bin ich da schon ordentlich aufgefallen. 😉

Ich war als Freund dort, und nicht als Fotograf. daher gab es am Ende gar nicht so viele Bilder von mir. Interessant ist im Nachgang der Vergleich analog vs. digital, Kleinbildformat vs. mFT, Nikon 24mm vs. Panasonic Zoom bzw. 30mm&85mm, Zeit vs. Serienbild, manueller Fokus vs. Autofokus, zwischen komponieren und knipsen… etc.

Wieder mal fällt mir auf: Analog macht mehr Spaß, da man(n) sich mehr auf das Bild konzentriert. Allerdings missfällt mir die lange Wartezeit bis das Bild dann fertig entwickelt und gescannt vorliegt. Natürlich könnte ich hier selbst entwickeln – jedenfalls SW Filme, aber bei Farbe lass’ ich da lieber die Finger davon. Und einen g’scheiten Scanner habe ich auch nicht.

(Wie) Seht ihr den Unterschied zwischen analog und digital? Abgesehen von Rauschen und Schärfe?

 

analog: Feld und Wald

vor ein paar Wochen war ich ja auf einem Geburtstag in der Nähe von Hannover unterwegs. Neben der GX8 und der GM5 hatte ich auch meine Nikon mit dem 24mm sowie ein paar abgelaufenen Filme in der Tasche, auch einen Kodakcolor 400 C-41. Die Scans sind heute von MeinFilmLab gekommen und neben ein paar wirklich schönen Bilder vom Mittelalterlager gab es auch ein paar nette Bilder aus der Umgebung.

analog Wald

analog Wald

analog Kornfeld

analog Kornfeld

analog: Die Alte

Die Alte Pinakothek hatte ich ja nicht nur mit meiner GX8 besucht – nein, ich hatte auch meine Nikon FA im Gepäck. Inzwischen ist der Film aus dem Labor zurück. Die erste Sichtung der Scans hat mich dann zum Nachdenken gebracht:

1 Film, 36 Bilder. Abzüglich der “doppelten” Bilder (7 Stück) die ich wegen längerer Belichtungszeiten gemacht hatte (1/15 – 1/30 aus der Hand ohne Bildstabi…) und der 9 Bilder die nichts mit dem Museum zu tun hatten, komme ich auf 20 Bilder aus dem Museum. 16 Bilder schaffen es in die Endauswahl. Mit 2-3 Bildern hatte ich gehofft. Hm… warum gelingt mir sowas mit der digitalen Kamera nicht?

Die Nikon FA macht einfach nicht mehr als 1 Bild/Sek. (also ich schaffe nicht mehr…). Man(n) macht sich aber auch mehr Gedanken wofür man das (teure) Bild ver(sch)wenden will.

Fotografie braucht ZEIT!
Zeit zur SEHEN!
Zeit zu ENTSCHEIDEN!
Zeit zu FOTOGRAFIEREN.

In dem Sinne werde ich wohl meine GX8 mal wieder auf Single-Shot anstelle Dauerfeuer stellen und auch mit der Kamera eine ruhige Runde drehen.

analog: München morbide

Was tun wenn man ein paar Tage frei hat und gerade Lust auf ein Fotoprojekt? Man(n) versucht in und um München herum einen interessanten Spot zu finden bei dem man ggf. neue oder zumindest andere Bilder machen kann. Ein klein wenig Entspannung auf dem Fotoweg. Diesmal ein analoger Fotospaziergang mit der Nikon FA um meinem neuen Pentacon 135.

Nikon FA + Pentacon 135

Nikon FA + Pentacon 135

Eigentlich wollte ich ja den Alten Israelitischer Friedhof in München besuchen. Allerdings hat mich ein deutliches Schild am Eingang davon abgehalten hier einfach einzutreten.

Kurze Denkpause und dann ging es einfach in die Stadt zum Alten Südfriedhof in München. Der “Südfriedhof” liegt inzwischen mitten in München – von daher ist der Name etwas verwirrend. Und Aus dem Friedhof ist inzwischen ein Park geworden – aktiv genutzt wird er schon lange nicht mehr. Ich habe schon viele Bilder vom Südfriedhof gesehen – meist im Herbst/Winter, also mit passender Lichtstimmung zu einem Friedhof. Bei mir was es strahlender Sonnenschein! Hm.

Zuerst war ich etwas enttäuscht. Die Bilder im Internet haben mehr hergegeben, ggf. ist es dann doch entscheidend bei welchem Licht man hier auf Motivsuche geht.

Auf dem Nachhauseweg (bzw. auf dem Weg zu meiner Lunch-Verabredung) habe ich dann noch einen Abstecher an den Nordfriedhof gemacht – eigentlich nur aus Verlegenheit: Ich hatte noch etwas Zeit und ich wollte die letzten Bilder auf dem Film voll machen.

Am Ende bin ich mit meinen Bilder dann doch ganz zufrieden. Von 36 Bildern haben es hier 19 in meine Auswahl geschafft. Eigentlich nicht schlecht. Digital wären es vielleicht sogar weniger geworden. Postum ärgere ich mich ein wenig über den SW-Film – nein, Korn und Kontrast passen – aber ich hätte mit einem Farbfilm vielleicht ein wenig mehr/andere Stimmung einfachen können.

Für mich am Ende ein schöner Ausflug mit ein paar sehr schönen Bildern.

 

P.S.: Nein… ich bin nicht depressiv und auch kein Grufti! Ich war von ein paar Jahren auf dem Wiener Zentralfriedhof und habe dort zum ersten Mal einen Israelischen Friedhof gesehen. Mich hat das nachdrücklich bewegt. Daher kam die Idee. Die Bilder vom Wiener Zentralfriedhof sind leider mit Apographon.de offline gegangen – oder will die hier vielleicht nochmals jemand sehen???

analog:(es) Skat

Als ich 2000 aus dem Hessen nach München gezogen bin (es war in jeder Hinsicht eine Verbesserung…), hat sich über den Kindergarten eine nette Skat Gruppe ergeben. Skat in Bayern? Naja, 3 von 5 der Skatbrüder waren halt “zugezogene”. Jedenfalls haben wir eine lange Zeit sehr regelmäßig (und auch um Geld) geskatelt. Damals, wir waren noch jung und hübsch, ging das gerne mit viel Bier bis sehr spät in die Nacht hinein.

Zwei sind inzwischen ganz weggezogen, ich nur auf die andere Seite von München. Trotzdem gibt noch diese kleine wackere Gruppe die sich jetzt nach einer längeren Pause wieder regelmäßiger trifft und spielt.

Bei einer der letzten Runde habe ich dann mal die gute Nikon gezückt, geladen mit einem SW-Film aus der Drogerie und um +3 Blenden gepushed. Etwas extrem. Aber funktioniert für meinen Geschmack.

 

analog: Verrauschte Morgenstimmung

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon ein Mal die Morgenstimmung am Ismaninger Speichersee vorgestellt. Und eigentlich bin ich damals gar nicht primär mit der GX8 losgezogen sondern mit meinen beiden analogen Nikons. Die GX8 war eigentlich nur als “Belichtungsmesser” dabei. Kann man so machen. Funktioniert.

Jetzt sind die beiden Filme inzwischen endlich bei MeinFilmLab gewesen und ich habe nach etwas Verwirrung die Scans zurück (und jetzt gerade endlich Zeit und Muse hier was zu schreiben…)

Dieses “warten” bei der analogen Fotografie ist noch etwas an das ich mich gewöhnen muss (neben dem “bezahlen” für die Entwicklung), vor allem weil ich damals doch etwas begeistert gewesen bin was für eine tolle Lichtstimmung das gewesen ist.

 

Man kann tatsächlich ein Bild direkt 1:1 vergleichen

analog-digital-vergleich

analog-digital Vergleich

Der Vergleich hinkt natürlich. Andere Brennweite, anderer Moment, anderer Bildschnitt. Und – zugegeben – das digitale Bild ist in Lightroom ein klein wenig “optimiert” worden.

Was gefällt nun besser?

Beide Bilder haben ihren Charme. Beide Bilder ihre Berechtigung. Beide Bilder bleiben. Beide Bilder gehören zu meinem fotografischen Weg den ich hier zeigen möchte.

Aktuell habe ich eh sehr wenig die Kamera in der Hand, im Zweifel öfters (und auch lieber) die Analoge.

Ist halt so.

Instagespiegelt

Instagram ist so eine Sache.

Man schaut die Bilder von anderen an, hier und da findet man eines toll und drückt “Gefällt mir”.

Man postet ein Bild, andere schauen drauf und hier und da findet jemand das Bild toll und drückt “Gefällt mir”.

Und ganz selten, wirklich selten gibt es auch einen Kommentar. Das ist dann aber schon eine besondere Ausnahme. Und ich bin auch nicht besser im “Kommentare geben”.

Was ich irgendwie besonders finde, sind die ganzen Hersteller von Eiweiss-Shake-Hersteller, Ferienwohnungsanbieter und Bernsteinhändler die auch so viel Spaß an meinen Bildern haben.

Jetzt kann man unter https://2016bestnine.com seinen eigenen Stream analysieren lassen um zu sehen welche Bilder hier im Jahr 2016 von anderen besonders doll gemocht wurde.

Interessant ist, dass da wirklich ein paar eigene Lieblingsbilder dabei sind. Aber nicht alle. Naja, ich bilde mir mal nichts auf meine Qualität ein und bedanke mich trotzdem bei allen die im vorbeiscrollen schnell auf “Gefällt mir” geklickt haben. Merci!

Shashindo Instagram Hits 2016

Shashindo Instagram Hits 2016

Sei PIPPI, nicht Annika!

Zeit mal f ist Sensor –
widdewiddewitt und Blitz macht ISO !!

Ich fotografiere meine Welt,
widdewiddewitt wie sie mir gefällt.

Unverkennbar Frankfurt am Main

Unverkennbar Frankfurt am Main

Mit herzlichsten Dank an Ivan für die Tour durch Frankfurt und seine Vorhersehung: das Bild wird unterbelichtet sein! Egal! ;-p