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Wanderlust Württemberg

Ich bin ja eigentlich eher so eine bequeme Socke. Nicht faul, aber bequem.

Aber ab und an, da reisst es mich. Dann muss ich los. Meist in die Berge.

Aber nach dem ich im September auf einem Geburtstagsbesuch bei Stefan spontan einen kleinem Umweg über die Burg Teck und Burg Hohenneuffen eingelegt hatte, kam ich auf die Idee hier auf der Alb mal ein wenig zu wandern.

Unter der Burg Teck

Geburtstort Baden-Württembergs durch die Dreiländerkonferenz 1948

Die Gelegenheit kam schnell – in den Herbstferien ergab sich die Gelegenheit, dass ich als Strohwitwer ein wenig Zeit geschenkt bekam. Zur Zeit kam gutes Wetter und die Muse zu wandern.

Auf der Suche nach lohnenswerten (Foto-)Zielen führte es mich zuerst nach Sigmaringen. Dabei musste ich leider ohne Stopp an so wunderbaren Plätzen wie Ochsenhausen oder dem Federsee vorbeifahren. Ich war eben doch zu faul gewesen um wirklich früh loszufahren.

In Sigmaringen hatte ich mir via Komoot eine  kleine Tour entlang der Donau rausgesucht. Erst später viel mir auf auf welch geschichtsträchtigen Boden ich hier unterwegs war. Nein, nicht der Amalienpark-&felsen – sondern Inzighofen mit den Klostergeistern. Naja, jetzt bin ich hier auch mal gewesen. Günstiger. Und mit mehr Ruhe und weniger Alkohol.

Von Siegmaringen nach Santiago de Compostela – den ganzen Weg bin ich jetzt nich gelaufen.

Die malerische Lindenallee im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Der Amalienfelsen im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Die Teufelsbrücke über die Höll-Schlucht im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Donau bei Sigmaringen

Das Hohenzollern-Schloss in Sigmaringen in herbstlichen Farben

Weiter ging es am nächsten Tag in Geislingen an der Steige – zuerst ein kleiner Hüpfer alleine auf die Burg Helfenstein und den Ödenturm, dann später zusammen mit meinem Bruder eine Runde um Oberböhringen. Auch diese Tour hatte mit Komoot ausgespuckt. Das Wetter spielte zuerst nicht mit, später war es dann wunderbar und der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb war ein Spektakel. Es ist schon seltsam, dass ich in all den Jahren in denen ich in Bietigheim gewohnt hatte, ich niemals hier Wandern war.

Der Ödenturm von der Burgruine Helfenstein aus gesehen – noch ist das Wetter nicht schön.

Ein seltenes Selfie über der Burgruine Helfenstein

Best Camera in the best Bag with the best Engerysource

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Tempel zu Ehren des großen Württemberger Dichtersohns Friedrich Schiller

Am Abend gab es dann eine Runde mit Stefan durch Stuggi. Der Abend hatte mit einem leckeren Essen beim Thai, vielen Fuji-Schwarz-Weiß-Bildern in der Stadt, einem entspannten Kaffee am Kleinen Schlossplatz und einem farbigen Abschlussklecks am Pariser Platz ausreichend Höhepunkte – und meine Uhr am Ende des Tages ca. 25km Strecke aufgezeichnet.

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Manchmal ist es nach dem Regen am schönsten

Stuttgarter Stadtbibliothek

Zum krönenden Abschluss führte mich meine Neugierde auf den Rotenberg. Jener Berg auf dem früher einmal die Burg der Württemberger stand. Bevor die Burg geschliffen wurde und für ein wunderschönes Mausoleum Platz machen musste. Mein Timing hat ein Innenbesuch leider verhindert. Ein Grund nochmal hier vorbeizukommen.

Auf dem Rotenberg zu Stuttgart, am Platze der früheren Burg der Württemberger. Geschichte.

 

 

Rumänien: Von Kirchen, Burgen und Ruinen

Das wird vorerst mein letzter fotografischer Bericht aus Rumänien. Nach dem Salzbergwerk, den Salzseen, den Höhlen und der Landschaften in Rumänien bleibt mir noch ein Thema: Kirchen, Burgen und Ruinen.

Schon auf meiner ersten kurzen Reise durch Rumänien sind mir die vielen sehr gut erhaltenen Burgen und Kirchen(burgen) aufgefallen. Diesmal hatten wir mehr Zeit uns hier fallen zu lassen um noch mehr davon erfahren zu können.

Wir haben so ziemlich alles gesehen was man sich vorstellen kann.

Bunte orthodoxe Kirchen und Kloster, barocke katholische Kirchen und schlichte evangelische Kirchen. Kirchen die noch aktiv von deutschen evangelischen Gemeinden genutzt werden und Ruinen aus längst vergangenen Zeiten. Es war ein Ausflug in die Vergangenheit, einer stolzen Zeit mit bunter Kultur und liberaler Vermischung unterschiedlicher Glauben, Ansichten und Ethnien. Ein bunter Mix.

Es gab mehr als einen Moment in dem uns vor Staunen der Mund offen stand und wir erst Mal innehalten und überlegen mussten.

Der Anfang hat das kleine orthodoxe Kloster Dumbrava. Hier war ich letztes Jahr schon. Ein Raum der Stille und Ruhe. Unglaublich.

Meditation

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Ein Licht auf dem Weg von Cluj nach Sibiu unter einem besondern Stern.

Die Sonne verwöhnt den Klostergarten mit all den vielen Blumen

Weiter ging es nach Alba Iulia, auch hier bin ich letztes Jahr schon gewesen. Daher gibt es eigentlich keine “neuen” Bilder. Lediglich den Folterkeller, den ich letztes Jahr wohl übersehen hatte.

Folterkeller in der Zitadelle Alba Carolina

Die ortodoxe Kathedrale auf der Karlsburg

In Sibiu (Hermannstadt) konnten wir leider nicht die wunderbare evangelische Stadtpfarrkirche gegenüber dem deutschen Gymnasium besichtigen – hier wird gerade renoviert.

Leider konnten wir die wunderbare Stadtpfarrkirche in Hermannstadt wegen der aktuellen Renovierung nicht besichtigen

Dafür war ich dann in der katholischen Stadtpfarrkirche in Sibiu – die hatte ich das letzte Mal ausgelassen. Ein barockes Kleinod.

Die ehemalige Jesuitenkirche ist die heute Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Hermannstadt.

Eher zufällig haben wir dann auf dem Heimweg die Kirchenburg Michaelsberg entdeckt.

Natur, Landschaft und eine unglaubliche Kirchenburg. Man kann sein Herz in dieses Land verlieren.

Im Gedenken an die Opfer des 1. Weltkriegs

Kirchenburg Michaelberg bei Hermannstadt

Natur, Landschaft und eine unglaubliche Kirchenburg. Man kann sein Herz in dieses Land verlieren.

Unvermeidlich war der Besuch auf der Burg Bran. Die Burg zu der alle wegen Vlad Dracula pilgern – obwohl er niemals dort gewesen ist. Entsprechend überlaufen war der Spot dann auch.

So sieht die Burg Bran noch niedlich aus

Ein Kreuz vor der Burg Bran – ob es wohl Vlad Dracula abgehalten hat?

Die Burg Bran ist klein und sehr verwinkelt – ein wirkliches Schmuckstück

Krone und Zepter des rumänischen Königshauses.

Während eines Platzregens stauen sich die Touristen in der Burg Bran.

Nur wenige Kilometer von Bran entfernt liegt Rasnow – weniger Touristen dafür wesentlich mehr Charm, Geschichte und fotogene Ansichten.

Vom außeren Turm sieht man den Umfang der Burg und auch die restlichen Ruinen.

Die Burg Rasnow ist eine Bauernburg in der es ein buntes Leben gab.

Das Fallgitter hängt noch – jederzeit bereit den Angreifern zu trotzen

Die Burg Rasnow wirkt hier noch intakt

Eine echte Burg des Grafen Dracula haben wir dann auf der Rückfahrt aus den Karpaten besucht. Die Burg Poenari liegt 1000 Treppenstufen über dem Tal. Auf einer strategischen Position hat man die Burg auf den Felsen gesetzt.

Darstellung einer Pfählung nach dem Aufstieg zu Vlad Draculas Burg Poenari in den Karpaten

Darstellung einer Pfählung nach dem Aufstieg zu Vlad Draculas Burg Poenari in den Karpaten

Die Burg Poenari an den Karpaten liegt strategisch auf einem Bergrücken. Der Aufstieg geht über 1000 Treppenstufen

Am Ende unserer Reise haben wir dann erfahren, dass es eine Straße der Kirchenburgen durch Rumänien gibt. Und das sind dann bestimmt noch nicht alle sehenswerten Kirchenburgen.

Von Kelling bis Kronstadt geht die Straße der Kirchenburgen

Angefangen haben wir unsere kleine Tour in Kelling. Eine wunderbar erhaltene Kirchenburg – leider gibt es keine aktive Gemeinde mehr.

Im Burgfried zeigt sich etwas aus der Zeit

Wie ein Ring aus Steinen schützt die Burgmauer die Kirche

Leider sind die Fässer leer.

Die kleine evangelische Kirche in der Kirchenburg Kelling

Die Kirchenburg in Kelling ist ein Schmuckstück

Verlassener deutscher Friedhof in Kelling

In Grossau wurde uns dann eine aktive deutsche evangelische Kirche und Gemeinde präsentiert. Samt Speckladen und Heimatmuseum.

Die Kirchenburg von Grossau hätten fast gar nicht gesehen – sie hat vielmehr uns gefunden

Der Speckturm ist eine neue Erfindung – früher hatte der Turm eine andere Aufgabe

Die alte deutsche Geschichte wird hier aufbewahrt

Laut Internet gab es in der Nähe in Dobring noch eine weitere Kirchenburg. Hier mussten wir uns den Weg durch Büsche und Kuhfladen bahnen. Ein Trauerspiel.

Ein bisschen Hoffnung gibt es in jeder Ruine

Irgendwann verschwindet jede Schönheit aus unserem Gedächtnis

In Dobring gibt es noch ein kleines Todo

Den Abschluss machte dann noch ein zufälliger kurzer Zwischenstopp in Heltau.

Wehrhaft und Standhaft schützen dicke Mauern die Kirche

Auf dem Rückweg nach Cluj zum Flughafen machten wir dann noch in Schässburg einen Halt. Schässburg ist angeblich die Geburtsstadt von Vlad Dracula, abgesehen von touristischen Devotionalien haben wir von ihm dort aber nichts gesehen. Statt dessen ein kleine ebenfalls noch aktiv genutzte deutsche evangelische Kirche samt dazugehörigen Friedhof.

Hoch oben über Schässburg steht die kleine Kirche

Der alte deutsche Schässburger Friedhof unterhalb der kleinen Kirche

Gasse in Schässburg

Alles nur für die Touristen. Der Weg zum Uhrenturm in Schässburg

 

So, das war es von dieser Reise nach Rumänien. Ihr habt es geschafft! 😉

Raus in die Sonne

Stell dir vor, es ist ein sonniger Herbsttag, deine Frau ist ganztägig beschäftigt und die Kinder haben sich zu einem Kindergeburtstag verabschiedet.

Was macht man dann?

Dann nimmt man seine Kamera und fährt ein in den nahegelegenen Forst, wandert ein wenig und genießt die Sonne, den Herbst, die Ruhe.

3 Stunden Auszeit.

Danke.

Ein kleiner Herbstspaziergang rund um Poing und Ebersberg.

Ein kleiner Herbstspaziergang rund um Poing und Ebersberg.

Ein kleiner Herbstspaziergang rund um Poing und Ebersberg.

Ein kleiner Herbstspaziergang rund um Poing und Ebersberg.

Rumänien: Landschaftsbilder

Im Gegensatz zu 2017 hatte ich dieses Jahr weniger Möglichkeit die Landschaft zu fotografieren. Das lag einfach daran, dass als Fahrer und Vater es nicht ganz so einfach ist plötzlich auf dem Weg anzuhalten und 15 Minuten vor dem Auto rumzuturnen um Landschaftsbilder machen zu können.

Ein paar Bilder der tollen Landschaft sind doch entstanden. Eine Landschaft die zwischen Alpen, Schwarzwald und Peru liegt. Deren hügelige Weite zwischen Cluj und Sibiu sich mit den Schwarzwald und den Alpen in den Karpaten abwechseln. Deren Naturparks wirklich noch Naturparks sind – einfach weil der Flip-Flop-Tourist da einfach nicht hinkommt.

Insgesamt kommt der Landschaftsfotograf/-in in Rumänien komplett auf seine Kosten. Er muss nur Zeit mitbringen – und jederzeit bereit sein anzuhalten, zu sehen, staunen, genießen und sein Bild zu machen.

Transfogarascher Hochstraße

Balea See

Black Sheep

Mountain View

Apuseni Nationalpark

Bride’s Veil Waterfall im Apuseni Nationalpark

 

Alle Bilder mit der X-T20 und dem 10-24/4

Bilder aus 2017 mit der Panasonic GX8 oder GM5

Zweitblick

Es ist nicht das erste Mal, dass ich in München den “Fremdenführer” machen durfte. Da ich auch schon ein paar Stadtführungen genießen durfte sind mir neben den klassischen Hotspots auch ein paar andere Geschichten bekannt. Dieses Mal durfte ich den Ivan in München begleiten – keine einfache Sache! Nicht weil Ivan und ich jetzt keine gemeinsame Basis hätten – aber wir sind fotografisch so ziemlich gegensätzlich.

Ich eher Stadt, Architektur, Dokumentation, digital – und Ivan komplett analog und Street. Da wird die Auswahl einer Runde durch München schon etwas schwieriger. Aber nicht unmöglich.

Jetzt wollte ich Ivan ein wenig München näher bringen und vielleicht auch das eine oder andere Interessante (Street-)Eck zeigen, aber was fotografiere ich? Ich war schon oft in München. Hm.

Warum nicht mal etwas machen, was ich noch wirklich nie gemacht habe: Doppelbelichtung.

Ja ja – kalter Kaffee. Double Exposure ist nichts aufregendes mehr. Die Kombination von (dunklen) Schaufenstern mit Straßenszenen oder Menschen ist jetzt auf Instagram schon ziemlich durch.

Für mich trotzdem eine Idee die ich verfolgen wollte und die mich an der einen oder anderen Stelle technisch und fotografisch ein wenig aus der Komfortzone holte. Problem 1: Wie schaltet man an der Fuji die Doppelbelichtung ein?

Die Bilder sind so direkt aus der Kamera, nichts besonderes, Schnappschüsse. Für mich trotzdem Neuland. Und ich durfte einiges lernen.  ZB. kann Fuji nur 2 Bilder überlagern, und man muss dazwischen “OK” drücken. Und bei quadratischem Bildformat hat nicht nur das JPG ein 1:1 Format sondern auch das RAW!

Es ist wie immer: Übung hilft. Ich übe weiter.

Happy 200!!!

Der Fotopodcast feiert Jubiläum – Hurra!

Dieses Jahr hat der Fotopodcast seine 200. Folge ausgestrahlt und im Oktober wird er 10 Jahre alt. Ich bin kein Hörer der ersten Stunde, zum Fotopodcast kam ich erst später und ich habe die allerersten Folgen (noch) nicht nachgehört – aber es ist einer der Podcasts die ich am treusten höre.

Der eine oder andere (Fotografie-)Podcast hat von alleine aufgegeben, ist irgendwann aus meiner automatischen Subskription rausgeflogen oder ich höre nur sehr selektiv rein (besondere Sendungen oder nur bestimmte Kapitelmarken) – die Kollegen vom Fotopodcast haben aber meine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Das kommt daher, dass die Sendung komplett Werbefrei ist, die Inhalte schön abwechslungsreich, man versucht auf viele Fragen auch eine Antwort zu geben und es einfach nette Menschen vor dem Mikrofon sind!

Seit einiger Zeit gibt es die Aufnahme im Life-Stream. Das ist aber nix für mich. Einmal weil die Aufnahme immer mittwochs ist und ich da Sport haben und weil ich mich so an die 1,5fache Geschwindigkeit meines Podcastplayers gewöhnt habe, dass ich bei einer Life-Sendung glaube ich einschlafen würde… 😀

Jetzt haben die Macher zur 200. Sendung sich wirklich ins Zeug gelegt und eine wirklich beachtliche Menge an Preisen organisiert! Wow! Da konnte ich nicht anders und musste auch ein Bild einreichen. Die Bildidee stand eigentlich sofort fest – aber warum die Umsetzung fast 2 Monate gedauert hat habe ich nicht so wirklich verstanden. Immer war was wichtiger, musste noch was anderes erledigt werden usw. usw. Prokastrination nennt man das glaube ich. So habe ich dann quasi auf den letzten Drücker noch schnell alles gekauft und mich an einem Abend auf die Terrasse gestellt und meine Nachbarn damit malträtiert 200 Nägle in eine Holzplatte zu hämmern. Je Nagel ca. 2,5 Schläge macht also so ca. 500 Mal „Plonk“. Ich lebe noch – also kann es nicht ganz so schlimm gewesen sein.

Das Foto ist übrigens mit dem iPhone 8 entstanden (Ligtroom Mobile + RAW) und ich musste dann noch als Photoshop-Legastheniker das Logo reinbauen. Fertig.

Der Fotopodcast trifft den Nagel immer auf den Kopf! Happy 200!

Lohn der Mühe war am Ende der 4. Platz – einmal Fotopodcast-Workshop! Yeah! 😉 Ich bin ehrlich: Das war von allen Preisen der für mich „idealste“, die anderen Preise hatte ich entweder schon oder wären eher so „na gut“ gewesen. Alles perfekt also! Danke!

Am 13. Oktober findet die Geburtstagsparty in Fulda statt. Und sobald die Kollegen vom Fotopodcast näheres zum Event verraten werde ich mir ein ICE Ticket holen (also bitte recht bald – denn noch gibt es 19 EUR Tickets bei der Bahn!). Ein guter Grund mal nach FD zu reisen. BTW: Ich war noch nie in Fulda in der Stadt…

Also liebe Fotopodcaster: Bitte macht weiter so! Ich freue mich auf viele viele weiteren Stunden mit euch auf den Ohren!

Touri-(Tor)Tour

Ich war noch nie am Donaudurchbruch und am Weltenburger Kloster oder auf der Befreiungshalle in Kelheim. In all den Jahren die ich nun in Bayern lebe noch nie. Nach dem ich im Februar beim “Kini” auf dem Schloss war, musste ich das Touri-Ziel jetzt dann auch mal “abhaken”.

Naja, ganz so streng nach (Bucket-)Liste gehe ich jetzt nicht vor – aber das Kloster Weltenburg steht wirklich schon lange auf der Liste der Orte die ich gerne mal sehen wollte. Das tolle Wetter hat geradezu eingeladen hier mal einen Ausflug zu machen. Meine Hoffnung war, dass es an der Donau ggf. etwas gefälligeres Wetter als in München ist.

Wir wurden für die 1:15h Anreise mit viel Sonne und Wolken, mit einer wunderbaren Landschaft, einem malerischen Kelheim, eine entspannte Schiffsreise durch den Donaudurchbruch, spielende und nasse Kinder in der Donau und eine atemberaubend schöne Asam-Kirche in Weltenburg. Die Befreiungshalle war dann noch das i-Tüpfelchen. Alles in allem ein schöner Ausflug.

Fotografisch habe ich die X-Pro2 mit dem 18-55mm/f2,8-4 dabei gehabt und diese mal als “Urlaubssetup” verprobt. Das bedeutet für mich: Kinder/Familie, Landschaft, Gebäude. Normalerweise hätte ich das 10-24mm/f4 und das 50mm/f2 in der Tasche gehabt und entweder oft wechseln müssen und/oder den einen oder anderen Moment einfach verpasst. Das wechseln der Objektive ist manchmal nämlich nicht so einfach – und dabei ist mir der Schmutz den es auf den Sensor wedelt ziemlich egal. Aber mit einem trotzenden oder schlafenden 3,5j Kind am/auf dem Arm ist schon der Schnappschuss eine Herausforderung. Daher der Versuch.

Also habe ich schnelle Objekte (Kinder), szenische Motive (Familie), Landschaft (18mm + Pano) und Innenraum (18mm + Pano) getestet und bis auf einen Anwendungsfall alles für “okay” befunden.

Eine Tortour war es eigentlich nicht. Die Menge an Touristen hat sich in Grenzen gehalten. Sowohl in Kelheim, auf dem Schiff, im Klosten Weltenburg als auch auf der Befreiungshalle. Das Eis in Kelheim war sogar (für Münchner Verhältnisse) mit 1€ günstig und trotzdem sehr lecker. Aber das zusammenfügen der Bilder zu einem UWW-Bild (aka Panorama) ist dann doch noch eine Tortour für mich. Ich sehe nicht sofort was ich fotografiere, muss hoffen, dass Lightroom das ordentlich macht und mein armer kleiner alter MacBookAir kommt dabei ganz schön aus der Puste! Interessant ist allerdings, dass sowohl horizontale als auch vertikale Panoramen sehr gut funktioniert haben. Bis auf eines – das wurde nix. Also ein guter Grund nochmals zu üben bevor es in den Urlaub geht.

Innenraum-Pano

Befreiungshalle

Donaudurchbruch mit Befreiungshalle

Kloster Weltenburg als Pano

Sonne galore

Drama-Halle

Sonnenbefreiung

Reiseerfahrungen Dresden

Seitdem meine Geschwister und unsere Cousine die „Ältesten“ in der Familie sind haben wir ein „Basentreffen“ eingeführt. Einmal im Jahr möchten wir die Familie zusammenbringen – und das ist nicht einfach. Knoxville, Stuttgart, Nürnberg, München und Dresden sind aktuell unsere Wohnorte. Und mit dem flügge werden unserer Kinder wird sich das noch weiter verteilen.

Also einmal im Jahr treffen, alle zusammen. Wenn alle kommen, dann sind das inkl. aktueller Freundinnen 24 Menschen zwischen 1-50 Jahren. Eine logistische Herausforderung.

Dieses Jahr ging es nach Dresden – eine wunderbare Stadt! Leider konnten nicht alle kommen, es waren „nur“ 18.

Touri-Ansicht

Wir hatte ein wirklich tolles Hotel (Pension) in der wir alle untergekommen sind. 2, 3 und 4-Bett Zimmer mit guter Ausstattung und einem wirklich tollen Frühstück. Alles gut.

Für uns war der Ausflug nach Dresden auch eine Generalprobe für unseren Sommerurlaub in Rumänien.

Lange Autofahrten, Stadtbummel/-führungen, Kinder-Ausgleichs-Events. Alles muss irgendwie unter einen Hut.

Eine Erfahrung die wir schon letztes Jahr im Sommer auf dem Weg nach Italien gemacht hatten und die sich dieses Jahr bestätigte: Lange Autofahrten ist nix für (unsere) Kinder.

Klar kann man 5-6 Stunden lang auf dem iPad Filme dudeln lassen. Hilft aber nix gegen „ich muss mal!“, „wie lange dauert es noch?“, „kann ich mal was zu trinken haben?“ und unser bekanntes Problem „mir ist schlecht“.

Eine Maßnahme die wir auf Basis einer Empfehlung schon mal für Rumänien umgesetzt haben ist die getrennte Anreise mit PKW und Flugzeug. Für Dresden ging es aber zu siebt im Sharan am Freitagnachmittag auf die Autobahn. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Eine weitere Erfahrung aus der Reise nach Dresden mit Kindern ist sicherlich die Tatsache, dass neben dem Kultur-Programm auch ein Tour-Programm mit Kinderspielplatz und sonstigen Bewegungsmöglichkeiten nicht fehlen darf. Das war in Dresden noch relativ einfach – in Rumänien wird das sicherlich eine Herausforderung.

Kinderspaß

Nicht nur Kinderspaß

Burg Stople Hausgespenst Basti

Weiterhin durften wir alle Facetten des Auto-Schläfchens erfahren. Unser Kleinster ist regelmäßig mittags im Auto/Bus eingepennt. Dafür blieb er am Abend länger wach und hat auch am Morgen teilweise ein klein wenig länger geschlafen. Wir planen in Rumänien quasi für jeden Tag eine Tour – das mit dem Power-Nap wird uns also dort auch begleiten.

Blaues Wunder Sunset

Last but not least hatten wir nicht nur ein 4er-Zimmer für Eltern und Kinder sondern auch mal getrennte Doppelzimmer. Was bei asynchronem Abendgestaltung dann doch zu erheblichen Eltern-Entzug geführt hat. In Rumänen sieht es ähnlich aus – auch hier wird es spannend.

Family Time

Natürlich war ich auch als Familien-Fotograf tätig. Gruppenbilder, ein paar Schnappschüsse etc. Aber immer wieder bin ich in meine mir bekannte Rolle als Fotograf geschlüpft. Und dabei am Ende auch wieder bei „meiner“ Brennweite. UWW.

Ahnengalerie Fürstenzug

Ich hatte zu der X-Pro2 lediglich 3 Linsen dabei: 50mm/f2, 18mm/f2 und 10-24mm/f4. Während die ersten Tage hauptsächlich das 18mm/f2 auf der Fuji steckte bin ich dann in Dresden relativ schnell auf das 10-24mm/f4 gewechselt. Es ist bei einer Städtetour dann doch das flexibelste Glas. Zudem es ja ausreichend Licht gab.

Friedenszeichen Frauenkirche Dresden

Für die Rumänien-Reise mache ich mir aber trotzdem Gedanken mit welchem Objektivpark ich reisen möchte. Eigentlich nur mit einer Linse – aber nur 10-24mm ist mir das etwas zu gewagt. Und nur ein 23mm/f2 oder 35mm/f2 wieder zu unflexibel. Ich muss da nochmals nachdenken.

Elbe von der Bastei aus

Was ich an der X-Pro2 schmerzlichst vermisse ist das flexible Display der Lumix GX8. Gerade im Bereich UWW gibt es einfach zu schöne Perspektiven, wenn man besonders tief gehen kann. Und um mich vor allen Menschen in den Schmutz zu werfen bin ich irgendwie zu alt. Fast ein Grund für eine kleine Fuji X mit entsprechend flexiblem Display als Zweitkamera.

Raindrops im Zwinger

Und natürlich habe Himmel&Wolken fotografiert. Zunehmend ein deutlich klarer Inhalt meiner Bilder.

Touri-Klassiker Bastei

Was mir noch aufgefallen ist, sind die hohen Reserven der Fuji. Die Schatten enthalten wirklich noch sehr sehr viel Details. Das lässt mich an meine Nikon D600 erinnern.

Ahnengalerie Fürstenzug

Trotz der vielen Reiserei, Autobahn, Laufen, Warten, Steigen, Essen&Trinken und Quatschen war die Woche Dresden/Sächsische Schweiz mit Abschluss in Unterfranken am Ende sehr erholsam. Ich hätte fast mein Kennwort für den Firmen-Laptop vergessen. 😉

 

Reporation?

Reportage? Dokumentation?

Wo ist Unterschied?

Wir hatten zu wenig Zeit im Rahmen des Workshop auf den 9. Fürstenecker Fototagen hier das Thema philosophisch zu zerlegen – ich glaube der Übergang ist auch schleichend.

Für mich ist der Unterschied im Kontext. Die Reportage ist auf einen Event begrenzt, ein eingegrenzter Zeitraum und dem Benutzer erschließt sich auf Grund des Gesamtkontextes dann doch irgendwie das Ganze auch wenn nur Details gezeigt werden.

Dagegen ist für mich eine Dokumentation nicht so eng gefasst und ich muss dem Betrachter mehr Kontext mitgeben damit er das Ganze auch versteht.

Vielleicht ist das aber alles auch Bullshit und am Ende ist das alles egal – eine Reporation sozusagen.

Wir waren jedenfalls auf einem Oldtimertreffen in Bad Hersfeld. Meine eigentlichen Bilder kann ich auf Grund fehlender Modell-Releases nicht zeigen – zu viel Gesicht neben dem hübschen Blech. Daher gibt es für den geneigten Leser meine zweitbesten Bilder. Ohne Mensch ähneln sich die Bilder dem einen oder anderen Projekt

 

Rhön ist so schön!

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Ein meinem Fall von einer weniger spannenden Autofahrt von München auf die Burg Fürsteneck in der hessischen Rhön und dann dort von den um so spannenderen 9. Fototage auf der Burg Fürstenfeld. Neben der langen Autofahrt ist die Tatsache an Vatertag und Muttertag nicht bei den Liebsten zu sein der größte Wermutstropfen hier oben auf der Burg.

Wie schon gesagt – die Rhön ist schön.

Die Stromspargel lurgen über den Nebel

Mount Rhön – Ähnlichkeiten mit anderen Bergen sind rein zufällig und natürlich bedingt.

Der Baum und der Mensch nähren sich von den Strahlen der Sonne

Interessant und schön sind die Menschen hier die man treffen kann. Teilweise bekannte von anderen Blogs oder Instagram. Der persönliche Austausch ist immer eine Bereicherung.

Der Workshop des ersten Tages brachte mich dann auf einen fotografischen Spaziergang durch die Burg und den nahegelegenen Ort Eiterfeld. Etwas knipsen halt. Heute geht es weiter.

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Thema von Anders Norén.