mein fotografischer weg

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Flashback Friday: Green Power

Wenn man mit etwas „Freizeit“ durch seine alte Natur reisen kann, dann kommt man auch endlich dazu den einen oder anderen Ausflug bzw. Abstecher zu machen zu dem man sonst irgendwie keine Zeit hat. 

Als ich vor 20 Jahren aus Bietigheim-Bissingen weggezogen bin, da stand dieses Wunderwerk der Technik noch nicht. Man kann sich nun sehr lange darüber streiten ob so ein Windrad estetisch ist oder ob es doch eher die Landschaft verschandelt. Für mich persönlich ist es gewöhnungsbedürftig – aber auch sehr mutig! 

Als Fotograf kann ich solch einem „Spargel“ natürlich auch etwas ganz anderes abgewinnen. 

Wir machen Zuhause ja Solarstrom – aber ohne Wind geht es nicht. Der bläst nämlich auch Nachts. Wenn unsere PV Anlage nix produzieren kann.

Ach ja, einer der wenigen Momente in denen ich sehr gerne einen ND Filter dabei gehabt hätte. 

Nachtrag: Inzwischen habe ich noch einen weiteren Spargel fotografiert.

Flashback Friday: Fingerübungen

Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit nach einer Familienfeier einen kleinen Photowalk durch Bönnigheim zu machen. Bönnigheim, das ist eine kleine württembergische Stadt mit viel Geschichte, unweit meiner Heimatstadt und seit einigen Jahren das Zuhause meines großen Bruders. Eigentlich ein Dorf, aber wie gesagt mit viel Geschichte und Charme.
Photowalk um 9:30 auf einem Dorf? Naja, mehr als 2-3 Leute werden das nicht. Aber am Ende war es eine stolze Truppe von 15 Leuten die mit Stativ, Kamera und Rucksack durch die Gassen zog. Photowalk auf einem Dorf das ich eigentlich kenne? Naja, da werde ich nix neues entdecken. Aber man kann neues entdecken. Und dabei einfach ein paar Fingerübungen machen.
Während die einen mit großem Rucksack, DSLR und Stativ unterwegs waren, hatte ich lediglich meinen kleinen Camslinger dabei inkl. dem Panasonic 7-14 and der GX8 und dem Panasonic 42,5/1,7 an der GM5. Ist schon etwas Luxus mit 2 Bodies rumzulaufen – aber sooo winzig wie die sind, fällt das ja nicht ins „Gewicht“.
Meine primäre Idee war es mit der GX8 und dem 7-14 ein paar schöne Bilder von diesem alten Weindorf zu machen. Fachwerk, enge Gassen. Schon beim Start am Schloss merkte ich: 7mm (aka 14mm am Kleinbildsensor) ist verdammt viel Brennweite. Den Plan muss ich optimieren. Also klassische Landschaftsfotografie in der (Klein-)Stadt. Vordergrund, Mittelebene und Hintergrund. Gar nicht so einfach in einem Dorf. Also mussten Bäume, Sträucher und Blumen herhalten um eine Ebene ins Bild zu bekommen. Ab und an dann auch mal Details, was kurioses oder etwas negativer Raum.
Was sich als sehr hilfreich erwiesen hat war das Klapp-Schwenk-Display der GX8. Wer es einmal hatte – der will es nicht mehr missen! Da ist die GM5 fast schon irgendwie „kastriert“. Unübliche Positionen sind auch möglich ohne im Schmutz zu liegen. 😉
Die Bilder sind mehr-oder-weniger alle OoC, nur RAW2JPG mit Lightroom Auto-Tonwertkorrektur und ein paar kleinen Zuschnitten/Korrekturen. Wie immer: Max. 60 Sekunden pro Bild.
[Edit] Was mir absolut fehlt ist der Austausch mit den anderen Fotografen. Erst die nachträgliche Reflektion, der Vergleich dessen was der einzelne gesehen hat, erst dieses auseinandersetzen mit dem Sujet bringt einen eigentlich auf neue Ideen & Gedanken für die nächste Tour. Von 2 Mit-Walkern habe ich den Facebook Account, und was ich dort bisher gesehen habe ist einfach komplett anders und in seiner Art sehr gut.
Ich denke ich habe da ein paar ordentliche Fingerübungen abgeliefert – seht selbst und vielleicht gibt es ja auch mal einen Kommentar?

[RETROSEPKTIV]
Die Erfahrung mit dem Klapp-Schwenk-Display kann ich nach 2 Jahren mit der X-Pro2 heute bestätigen. Die X-T20 hatte deswegen die letzten 2 Jahre deutlich mehr Einsatz bei den Familienausflügen als die X-Pro2. Auch deswegen wurde die X-Pro2 durch eine X-T3 abgelöst.

Weiterhin hat sich nach dem Stadtrundgang ein netter, aber leider viel zu selten persönlicher, Kontakt mit Joe etabliert. Joe begeistert durch viel fotografisches Engagement und tolle Reisebilder. Ein Besuch auf Facebook macht Spaß!

Flashback Friday: Chinagarten Stuttgart

Original vom 4.9.2012

Da wohnt man mehr als 25 Jahre in der Nähe von Stuttgart – und trotzdem lernt man die schönsten Ort in einer Stadt nur durch Zufall kennen!

Vor ein paar Wochen habe ich für einen Kollegen bei einer meiner vielen Dienstreisen nach Stuttgart eine kleine Besorgung gemacht. Ich bin per Navi (hüstel) auf den Killesberg geschickt worden und dann per Navi wieder zurück an den Hauptbahnhof gefahren. Dabei bin ich dann an einem kleinen chinesischen Garten vorbeigekommen. 

Heute war es dann mal soweit, dass ich noch am Hellingen Tage mit dem Auto und der Kamera in Stuttgart war. Und Zeit hatte ich auch noch ein klein wenig. Also rein ins Internet, die Adresse rausgesucht und hingefahren zum Chinagarten Stuttgart

Gerne wäre ich nicht nur zum fotografieren im Garten gewesen – aber das anwesende Publik hat nicht zu einer Runde Tai Chi und/oder Meditation eingeladen… 

Pagode

Brücke mit See

Alle Bilder mit (der Nikon D7000 und) dem 50mm/f1,8 und Out of Cam.

Die Reduktion auf das 50er hat viele Vorteile – aber auch viele Einschränkungen! Für das eine oder andere Motiv hätte ich mir gerne mehr Weitwinkel gewünscht!

Flashback Friday: Es wird ernster

2010. Irgendwie das Jahr in dem es “ernster” wurde.
Die ersten Workshops standen auf der Agenda. Zuerst ein Meet’n’Greet mit Krolop&Gerst, dann ein Portrait-Workshop bei der VHS (aka Rudelknipsen).
Dann war ich noch bei ein paar Photowalks, u. a. beim Photowalking München, da ging es z.B. in die U-Bahn und ganz privat war ich auch Photowalken. Erfahrungen sammeln, das Auge schulen – Muskelgedächtnis trainieren. Und auch sonst habe ich viel experimentiert und probiert: Panorama, Color Key, Flairs. Alles. Manches sei mir verziehen.
In 2010 muss mein Einstieg in RAW und Lightroom gewesen sein und in meinem Keller wurde mein “Studio” fertiggestellt.
Absolutes Highlight war der World-Wide-Photowalk hier in München in die BMW Welt bei der ich hier die lokale Ausscheidung gewonnen hatte. Im internationalen Vergleich war ich dann doch weniger Erfolgreich. War trotzdem eine tolle Bestätigung.

Coloured balls - entsättigt

Coloured balls – entsättigt

In 2010 habe ich viel fotografiert, und noch immer bewegen sich die Bilder stark im Bereich des Formalen, Formen, Farben und noch wenig Mensch – wenn, dann nur Familie und Selfie. Ein paar abstrakte Werke sind dabei. Zu den Perlen des Jahres gehören die Aufgaben aus der Monis Motivklingel aka “Der eiserne Fotograf” und die Kurzserie des “Strohwittwer-6-Kampfs”. Meine Zen/Tai-Chi Serie finde ich auch noch immer sehr gelungen.

Definitiv habe ich 2010 viel geknipst – und auch oft fotografiert.

Flashback Friday: Das erste bewusste Jahr

Nach dem ich in 2008 die ersten zaghaften Schritte mit der DSLR gemacht hatte, stand das Jahr 2009 erst mal voll im Zeichen der Technik. Neue Objektive, Blitz und andere wichtigen Utensilien wurden gekauft. Unter Fotografen wird sowas GAS genannt.

Im März 2009 kam ein neues Sujet hinzu: Kinderfotografie. Nein, nicht als Profi der von Kreissaal zu Kreissaal oder in KiTas rumspringt – der eigene Nachwuchs wurde ausführlich dokumentiert.

Ein weiterer neuer Impuls kam im Juni 2009 in meine Fotografie: Die Motivklingel Folge 1. Aha – da gibt es also noch mehr als die einfache Gestaltung nach Mante und Technik.

Fotografisch ein grosses Sammelsurium aus Banalem, Bewusstem und Momenten.

2009 war auch noch ein 100%iges JPG Jahr auf Basis Photoshop Elements. Einige Bilder habe ich daher hier quasi OoC eingestellt, bei ein paar Bildern musste ich nun doch nochmals etwas Hand anlegen.

Ca. 90% der Bilder aus 2009 sind Familie und Baby. Ein paar Schmankerl habe ich trotzdem gefunden.

Flashback Friday: Die Anfänge

Angefangen hat alles ca. 1985 in der Schule. Analog, Dunkelkammer, Chemie & Papier. Ein netter Zeitvertreib mit ein paar netten Vorteilen. Wo sonst kommt ein 14j pubertierender Jugendlicher in einem stockdunklen Zimmer dem anderen Geschlecht so nahe? 😉 Meine Lieblingskamera in der Foto-AG war die Minolta X700 – privat hatte ich die alte Kamera meines Papas, eine Canon AE-1 mit etwas Glas.

Nach der Schule ist das Thema Fotografie dann komplett eingeschlafen – wenn man selbst für 1-2 Pfennig entwicklen kann, dann schmerzen 30-40 Pfennig im Fachlabor je Bild doch sehr. Vor allem als Auszubildender.

Weiter ging es digital 1998. Zur Geburt meines Sohnes gönnte ich mir eine Kodak DC20 mit CGA Auflösung (320x200px). 16 Bilder konnte die Kamera speichern, dann musste man die Bilder mit einem seriellen Kabel (Für die Kinder: das war laaaaange laaaaange vor USB…) auf den PC rüberladen.

Wirklich weiter ging es 2008 mit meiner heiß geliebten Pentax K10D! Eine Erleuchtung gegenüber meiner Canon Digital Ixus 30.

Mein erstes mit einer DSLR habe ich am 9. April 2008 von meiner Frau gemacht. Intuitiv schon mit negativem Raum – aber nicht 100%ig scharf auf die Augen. Lernen war angesagt.

Weiter ging es neben Familienbildern (die ich hier nicht zeige) mit den klassischen Motiven. Abstrakt, Architektur, Details. Ich habe mal ein paar Bilder exemplarisch herausgesucht.

Dank diverser Podcasts habe ich über die Zeit versucht Themen umzusetzen. Am Anfang natürlich primär in der formalen Bildsprache – Mante lässt grüßen. 😉