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mein fotografischer weg

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Schlagwort: Fotowalk (Seite 1 von 2)

Wanderlust Württemberg

Ich bin ja eigentlich eher so eine bequeme Socke. Nicht faul, aber bequem.

Aber ab und an, da reisst es mich. Dann muss ich los. Meist in die Berge.

Aber nach dem ich im September auf einem Geburtstagsbesuch bei Stefan spontan einen kleinem Umweg über die Burg Teck und Burg Hohenneuffen eingelegt hatte, kam ich auf die Idee hier auf der Alb mal ein wenig zu wandern.

Unter der Burg Teck

Geburtstort Baden-Württembergs durch die Dreiländerkonferenz 1948

Die Gelegenheit kam schnell – in den Herbstferien ergab sich die Gelegenheit, dass ich als Strohwitwer ein wenig Zeit geschenkt bekam. Zur Zeit kam gutes Wetter und die Muse zu wandern.

Auf der Suche nach lohnenswerten (Foto-)Zielen führte es mich zuerst nach Sigmaringen. Dabei musste ich leider ohne Stopp an so wunderbaren Plätzen wie Ochsenhausen oder dem Federsee vorbeifahren. Ich war eben doch zu faul gewesen um wirklich früh loszufahren.

In Sigmaringen hatte ich mir via Komoot eine  kleine Tour entlang der Donau rausgesucht. Erst später viel mir auf auf welch geschichtsträchtigen Boden ich hier unterwegs war. Nein, nicht der Amalienpark-&felsen – sondern Inzighofen mit den Klostergeistern. Naja, jetzt bin ich hier auch mal gewesen. Günstiger. Und mit mehr Ruhe und weniger Alkohol.

Von Siegmaringen nach Santiago de Compostela – den ganzen Weg bin ich jetzt nich gelaufen.

Die malerische Lindenallee im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Der Amalienfelsen im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Die Teufelsbrücke über die Höll-Schlucht im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Donau bei Sigmaringen

Das Hohenzollern-Schloss in Sigmaringen in herbstlichen Farben

Weiter ging es am nächsten Tag in Geislingen an der Steige – zuerst ein kleiner Hüpfer alleine auf die Burg Helfenstein und den Ödenturm, dann später zusammen mit meinem Bruder eine Runde um Oberböhringen. Auch diese Tour hatte mit Komoot ausgespuckt. Das Wetter spielte zuerst nicht mit, später war es dann wunderbar und der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb war ein Spektakel. Es ist schon seltsam, dass ich in all den Jahren in denen ich in Bietigheim gewohnt hatte, ich niemals hier Wandern war.

Der Ödenturm von der Burgruine Helfenstein aus gesehen – noch ist das Wetter nicht schön.

Ein seltenes Selfie über der Burgruine Helfenstein

Best Camera in the best Bag with the best Engerysource

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Tempel zu Ehren des großen Württemberger Dichtersohns Friedrich Schiller

Am Abend gab es dann eine Runde mit Stefan durch Stuggi. Der Abend hatte mit einem leckeren Essen beim Thai, vielen Fuji-Schwarz-Weiß-Bildern in der Stadt, einem entspannten Kaffee am Kleinen Schlossplatz und einem farbigen Abschlussklecks am Pariser Platz ausreichend Höhepunkte – und meine Uhr am Ende des Tages ca. 25km Strecke aufgezeichnet.

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Manchmal ist es nach dem Regen am schönsten

Stuttgarter Stadtbibliothek

Zum krönenden Abschluss führte mich meine Neugierde auf den Rotenberg. Jener Berg auf dem früher einmal die Burg der Württemberger stand. Bevor die Burg geschliffen wurde und für ein wunderschönes Mausoleum Platz machen musste. Mein Timing hat ein Innenbesuch leider verhindert. Ein Grund nochmal hier vorbeizukommen.

Auf dem Rotenberg zu Stuttgart, am Platze der früheren Burg der Württemberger. Geschichte.

 

 

Rumänien: Landschaftsbilder

Im Gegensatz zu 2017 hatte ich dieses Jahr weniger Möglichkeit die Landschaft zu fotografieren. Das lag einfach daran, dass als Fahrer und Vater es nicht ganz so einfach ist plötzlich auf dem Weg anzuhalten und 15 Minuten vor dem Auto rumzuturnen um Landschaftsbilder machen zu können.

Ein paar Bilder der tollen Landschaft sind doch entstanden. Eine Landschaft die zwischen Alpen, Schwarzwald und Peru liegt. Deren hügelige Weite zwischen Cluj und Sibiu sich mit den Schwarzwald und den Alpen in den Karpaten abwechseln. Deren Naturparks wirklich noch Naturparks sind – einfach weil der Flip-Flop-Tourist da einfach nicht hinkommt.

Insgesamt kommt der Landschaftsfotograf/-in in Rumänien komplett auf seine Kosten. Er muss nur Zeit mitbringen – und jederzeit bereit sein anzuhalten, zu sehen, staunen, genießen und sein Bild zu machen.

Transfogarascher Hochstraße

Balea See

Black Sheep

Mountain View

Apuseni Nationalpark

Bride’s Veil Waterfall im Apuseni Nationalpark

 

Alle Bilder mit der X-T20 und dem 10-24/4

Bilder aus 2017 mit der Panasonic GX8 oder GM5

Zweitblick

Es ist nicht das erste Mal, dass ich in München den “Fremdenführer” machen durfte. Da ich auch schon ein paar Stadtführungen genießen durfte sind mir neben den klassischen Hotspots auch ein paar andere Geschichten bekannt. Dieses Mal durfte ich den Ivan in München begleiten – keine einfache Sache! Nicht weil Ivan und ich jetzt keine gemeinsame Basis hätten – aber wir sind fotografisch so ziemlich gegensätzlich.

Ich eher Stadt, Architektur, Dokumentation, digital – und Ivan komplett analog und Street. Da wird die Auswahl einer Runde durch München schon etwas schwieriger. Aber nicht unmöglich.

Jetzt wollte ich Ivan ein wenig München näher bringen und vielleicht auch das eine oder andere Interessante (Street-)Eck zeigen, aber was fotografiere ich? Ich war schon oft in München. Hm.

Warum nicht mal etwas machen, was ich noch wirklich nie gemacht habe: Doppelbelichtung.

Ja ja – kalter Kaffee. Double Exposure ist nichts aufregendes mehr. Die Kombination von (dunklen) Schaufenstern mit Straßenszenen oder Menschen ist jetzt auf Instagram schon ziemlich durch.

Für mich trotzdem eine Idee die ich verfolgen wollte und die mich an der einen oder anderen Stelle technisch und fotografisch ein wenig aus der Komfortzone holte. Problem 1: Wie schaltet man an der Fuji die Doppelbelichtung ein?

Die Bilder sind so direkt aus der Kamera, nichts besonderes, Schnappschüsse. Für mich trotzdem Neuland. Und ich durfte einiges lernen.  ZB. kann Fuji nur 2 Bilder überlagern, und man muss dazwischen “OK” drücken. Und bei quadratischem Bildformat hat nicht nur das JPG ein 1:1 Format sondern auch das RAW!

Es ist wie immer: Übung hilft. Ich übe weiter.

Rhön ist so schön!

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Ein meinem Fall von einer weniger spannenden Autofahrt von München auf die Burg Fürsteneck in der hessischen Rhön und dann dort von den um so spannenderen 9. Fototage auf der Burg Fürstenfeld. Neben der langen Autofahrt ist die Tatsache an Vatertag und Muttertag nicht bei den Liebsten zu sein der größte Wermutstropfen hier oben auf der Burg.

Wie schon gesagt – die Rhön ist schön.

Die Stromspargel lurgen über den Nebel

Mount Rhön – Ähnlichkeiten mit anderen Bergen sind rein zufällig und natürlich bedingt.

Der Baum und der Mensch nähren sich von den Strahlen der Sonne

Interessant und schön sind die Menschen hier die man treffen kann. Teilweise bekannte von anderen Blogs oder Instagram. Der persönliche Austausch ist immer eine Bereicherung.

Der Workshop des ersten Tages brachte mich dann auf einen fotografischen Spaziergang durch die Burg und den nahegelegenen Ort Eiterfeld. Etwas knipsen halt. Heute geht es weiter.

Ismaning

Ein kleiner Ausflug durch meinen Arbeitsort. Jedenfalls durch den schöneren Teil von Ismaning.

VHS Ismaning

Ismaninger Schloss

Galerie im Schlosspavillon Ismaning

Revival Tour FFM

Es gibt für mich viele gute Gründe nach Frankfurt/Main zu reisen – immerhin habe ich da ein paar prägende Jahre verbracht. Von 1996 bis 2001 habe ich dort gearbeitet und in einem Vorort gelebt. Die Zeil, Hauptwache, Alte Oper – alles Plätze mit denen ich gute Erinnerungen verbinde.

Und dann kam da der Ivan um die Ecke und hat zusammen mit ein paar anderen einen Photowalk in Frankfurt organisiert. Hm, klingt interessant. Und dann sagt da auch noch der Thomas von Cosyspeed zu. Ah! Jetzt wird langsam ein Schuh draus! Revival Tour durch FFM mit Fotofreunden – klingt nach einem Plan!

Der Termin war dann auch noch passend – wir waren zu einem 50. Geburtstag in Würzburg eingeladen – also schnell am Morgen in den Regionalexpress nach FFM und später Zurück mit dem ICE nach WÜ. Passt!

Also bin ich mit kleinstem Gepäck (GX8+42,5mm & GM5+15mm) in meiner Streetomatic nach Frankfurt gereist – es hat sich gelohnt! Auch wenn Ivan kurzfristig absagen musste, so war es ein tolles Kennenlernen mit Thomas und viele weitere tollen Gespräche. Leider konnte ich beim Ausklang nicht bleiben – der ICE wartete auf mich.

Der Photowalk wurde im Kontext von Valerie Jardin’s Hit The Streets Worldwide Photowalks durchgeführt – aha: Wer ist Valerie Jardin? Ich und Street-Fotografie? Hm, schwierig… Wer mich kennt, der weiß auch um meine Probleme mit gestohlenen Bildern. Bildern die Menschen in herabwürdigenden Szenen zeigen, diese bloßstellen oder die mit dem Effekt von Menschen in einer ungewollten Lage zeigen. Das macht die Sache bei einem Photowalk nicht einfacher – aber spannender! :-p

Die Truppe war recht lustig – von der Einsteiger DSLR über viele Fuji und Olympus bis zu Leica und analogen Kameras war alles vertreten. Nett war auch, dass der noch eher Neuling ein wenig gecoached wurde. So stelle ich mir einen Photowalk vor. Sehen, reden, erfahren und lernen.

Alle Bilder sind OoC – also direkt aus der Kamera mit den Kamera-internen Entwicklungseinstellungen ohne sonstige Nachbearbeitungen. Sonst wäre das für mich auch kein “Street”.

Vielleicht noch ein Satz zu FFM: Viel hat sich nicht verändert in den letzten 15 Jahren. Hier ein neues Kaufhaus, da eine kleine Veränderung. Lediglich die “Best Worscht in Town” Bude auf der Zeil hat mich etwas verstört – wer die Anfänge von Lars im Grüneburgweg kennt, für den ist sowas irgendwie befremdlich.

Kloster Bebenhausen

Der erste Urlaubstag in diesem Jahr hat mich als Beratertaxi nach Stuggi geführt (Christina hatte einen letzten Workshop im Office in Leinfelden). Das war praktisch, da ich einen guten Freund in Tübingen besuchen wollte. Auf dem Weg von LE nach TÜ habe ich dann mal einen Abstecher ins Kloster Bebenhausen gemacht. (Vielen Dank an Monika und Chris für den Tipp)

Das Kloster Bebenhausen hat eine bewegte Geschichte. Natürlich als katholisches Kloster gegründet, später dann reformiert und Ende des Ersten Weltkrieges dann Heimat unseres letzten Württembergischen Königs Wilhelm II. und seiner Frau Charlotte.

Mit Zeit, Ruhe und Muße habe ich mich dem alten Gemäuer genähert und spontan beschlossen mich nur mit dem 7-14mm UWW (14-28mm am KB) und einem Setup mit 1:1 Bildformat und einem heftig kontrastreichem Schwarzweiß. Die Bilder sind OoC (OMG – hoffentlich verhaftet mich die Qualitätssicherung Fotografie dafür nicht…  🙂 )

Mir hat der Ausflug Spaß gemacht – so kann der Urlaub kommen…!!!

 

Hannover Schönheiten

Vor vielen Jahren hatte ich mal ein Meeting mit Kollegen bei dem ums Datensicherung ging. Bänder der Wochensicherung wurden immer zu einem anderen Büro geschickt um somit in einem K-Fall relativ schnell wieder einen Betrieb zu ermöglichen. Die Diskussion damals ging darum, wo mal alternativ die Bänder zentral lagern könnte… wo macht als die Firma niemals eine Filiale auf da die Stadt nicht attraktiv genug ist und/oder dort es kein Business gibt. Kurze Denkpause und 6 IT’ler sagen im Chor: Hannover…
Hannover galt in unserer Gruppe als die hässlichste Stadt Deutschlands. Das Meeting fand 1997 statt und Hannover wurde von uns IT’ler nur zur CeBit besucht. Eine Stadt kann dann schon täuschen…!

Ich bin inzwischen schon ein paar Mal in Hannover gewesen, aber niemals konnte ich mir die Zeit nehmen die Stadt so wirklich zu erkunden.

Diesmal stand Stadtführung auf dem Programm – zwar nicht mit einem Guide, allerdings mit dem sehr guten persönlichen Stadtführer “Der Rote Faden” (Erhältlich im Tourist-Büro). (Auch als App erhältlich)

Ein Roter Faden zieht sich durch die Stadt und ein kleines Büchlein erklärt die wichtigsten Punkte einfach und prägnant auf den Punkt.

Der Weg führte uns über die Elegante Luise – eine 80er Jahre Einkaufsmeile vom Bahnhof in die Stadt.

Einkaufsmeile

Natürlich ging es am Opernhaus vorbei – leider nur von außen, die Aufführungen sollen sehr gut sein.

Hannoversche Opernhaus (1852)

Weiter vorbei an Patrizierhäusern die deutlich machen, dass Hannover eine lange Tradition im Lebensmittelgroßhandel hat.

Kaffee-Rösterei und -Handel “Ernst Grote Kaffee” (1873)

Hin zur Aegidienkirche, die einen etwas sprachlos und sehr beklommen aufnimmt. Seit dem 10. Jahrhundert stand hier über Kapelle und Kirche ein Gotteshaus das den Menschen gedient hat, jetzt ist nur noch die Fassade übrig. Übriggeblieben im Bombenhagel 1943 und seit dem ein Mahnmal und eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt.

Aegigienkirche zu Hannover – Eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt

Aegigienkirche zu Hannover – Eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt

Eindrucksvoll die Friedensglocke die von der Partnerstadt Hiroschima gestiftet wurde.

Aegigienkirche zu Hannover – Eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt

Aegigienkirche zu Hannover – Eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt

Aegigienkirche zu Hannover – Eine Gedenkstätte für die Opfer von Kriegen und Gewalt

Weiter ging es zum Rathaus, das anders wie in München nicht in der Innenstadt/Fußgängerzone liegt sondern (leider) von dicken Touri-Bussen frontal zugeparkt werden kann.

Neue Rathaus Hannover (1913) – ein Bar bezahlt aber auf dünne Stelzen gestellt.

Der Prachtbau aus den 1910er Jahren (“Bar bezahlt”) beeindruckt durch seine fast 40 Meter hohe Kuppelhalle. Leider hatte wir das mit der kuriosen Aufzugfahrt auf die Kuppel verbasselt, daher nur Bilder von “unten”.

Neue Rathaus Hannover (1913) – ein Bar bezahlt aber auf dünne Stelzen gestellt.

Neue Rathaus Hannover (1913) – ein Bar bezahlt aber auf dünne Stelzen gestellt.

Ein weiteres Highlight für mich war Kestner-Museum – in dem man mal wieder sehen konnte, dass eine Symbiose aus alt und neu nicht nur denkbar sondern auch schön ist! Die 5000 Fenster der Außenfassade sind wohl der (Alb-)traum eines jeden Fensterputzers.

Das Museum August Kestner – halb alt, halb neu.

Das Museum August Kestner – halb alt, halb neu.

Am Ende führte unser kurzer Rundgang noch in die kleine aber feine Altstadt von Hannover – die ich vorher nicht kannte und auch nicht erwartet hätte! Als Süddeutsche fühlt man sich bei solchen schmucken Häusern sofort wieder heimisch und wohl!

Hannover Altstadt

Hannover Altstadt

Hannover Altstadt

Am Ende ging es noch kurz in die Marktkirche von Hannover – auf den ersten Blick “nur eine Backsteinkirche” – aber mit einem für mich besonderen Charme.

Marktkirche zu Hannover

Leider leider hatten wir nur ein paar Stunden. Mit mehr Zeit und dem tollen Roten Faden-Stadtführer wäre es bestimmt möglich gewesen noch mehr neue Seiten von Hannover zu entdecken. Noch mehr unerwartetes. Noch mehr Geschichten.

analog: Die Alte

Die Alte Pinakothek hatte ich ja nicht nur mit meiner GX8 besucht – nein, ich hatte auch meine Nikon FA im Gepäck. Inzwischen ist der Film aus dem Labor zurück. Die erste Sichtung der Scans hat mich dann zum Nachdenken gebracht:

1 Film, 36 Bilder. Abzüglich der “doppelten” Bilder (7 Stück) die ich wegen längerer Belichtungszeiten gemacht hatte (1/15 – 1/30 aus der Hand ohne Bildstabi…) und der 9 Bilder die nichts mit dem Museum zu tun hatten, komme ich auf 20 Bilder aus dem Museum. 16 Bilder schaffen es in die Endauswahl. Mit 2-3 Bildern hatte ich gehofft. Hm… warum gelingt mir sowas mit der digitalen Kamera nicht?

Die Nikon FA macht einfach nicht mehr als 1 Bild/Sek. (also ich schaffe nicht mehr…). Man(n) macht sich aber auch mehr Gedanken wofür man das (teure) Bild ver(sch)wenden will.

Fotografie braucht ZEIT!
Zeit zur SEHEN!
Zeit zu ENTSCHEIDEN!
Zeit zu FOTOGRAFIEREN.

In dem Sinne werde ich wohl meine GX8 mal wieder auf Single-Shot anstelle Dauerfeuer stellen und auch mit der Kamera eine ruhige Runde drehen.

Die Alte

Schon lange wollte ich mal in “Die Alte” – also die Alte Pinakothek. Einfach mal “alte Bilder” ansehen. Sich von der malerischen Lichtsetzung inspirieren lassen. Oder von den einfachen aber sehr atmosphärischen Bilder holländischer Hafen. Dem Detailreichtum eines Stilllebens. Und der Komposition der Architektur und der Bilder. Und vielleicht die eine oder andere Szene, Atmosphäre oder einfach nur “Die Alte” fotografieren.

Meine Hoffnung war, dass wenn ich unter der Woche sehr früh da bin, dass ich dann im Wesentlichen alleine durch die Gänge schleicht. Weit gefehlt. Ausreichend Rentner und Touristen waren anwesend und haben mir die Bildersuche erschwert. Genauso wie das korrekt arbeitende Sicherheitspersonal – das idR immer irgendwo im Weg stand.

Viele (digitalen) Fotos wurden es am Ende nicht. Eines nach dem “Google Bildersuche-Rezept” musste sein. Dazu ein wenig Architektur. Liegt aber auch daran, dass der Film in der analogen Kamera noch nicht entwickelt ist. Vielleicht kommt da noch 2-3 weitere gut Aufnahmen dabei raus.

Aber am Ende ging es gar nicht mehr um die Bilder oder Fotos. Viel mehr auch um mich, um mal einen halben Tag “frei”, ohne Familie, ohne Kunde, ohne Aufgabe.

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Thema von Anders Norén.