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mein fotografischer weg

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Schlagwort: Fotowalk (Seite 1 von 3)

Flashback Friday: Fingerübungen

Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit nach einer Familienfeier einen kleinen Photowalk durch Bönnigheim zu machen. Bönnigheim, das ist eine kleine württembergische Stadt mit viel Geschichte, unweit meiner Heimatstadt und seit einigen Jahren das Zuhause meines großen Bruders. Eigentlich ein Dorf, aber wie gesagt mit viel Geschichte und Charme.
Photowalk um 9:30 auf einem Dorf? Naja, mehr als 2-3 Leute werden das nicht. Aber am Ende war es eine stolze Truppe von 15 Leuten die mit Stativ, Kamera und Rucksack durch die Gassen zog. Photowalk auf einem Dorf das ich eigentlich kenne? Naja, da werde ich nix neues entdecken. Aber man kann neues entdecken. Und dabei einfach ein paar Fingerübungen machen.
Während die einen mit großem Rucksack, DSLR und Stativ unterwegs waren, hatte ich lediglich meinen kleinen Camslinger dabei inkl. dem Panasonic 7-14 and der GX8 und dem Panasonic 42,5/1,7 an der GM5. Ist schon etwas Luxus mit 2 Bodies rumzulaufen – aber sooo winzig wie die sind, fällt das ja nicht ins „Gewicht“.
Meine primäre Idee war es mit der GX8 und dem 7-14 ein paar schöne Bilder von diesem alten Weindorf zu machen. Fachwerk, enge Gassen. Schon beim Start am Schloss merkte ich: 7mm (aka 14mm am Kleinbildsensor) ist verdammt viel Brennweite. Den Plan muss ich optimieren. Also klassische Landschaftsfotografie in der (Klein-)Stadt. Vordergrund, Mittelebene und Hintergrund. Gar nicht so einfach in einem Dorf. Also mussten Bäume, Sträucher und Blumen herhalten um eine Ebene ins Bild zu bekommen. Ab und an dann auch mal Details, was kurioses oder etwas negativer Raum.
Was sich als sehr hilfreich erwiesen hat war das Klapp-Schwenk-Display der GX8. Wer es einmal hatte – der will es nicht mehr missen! Da ist die GM5 fast schon irgendwie „kastriert“. Unübliche Positionen sind auch möglich ohne im Schmutz zu liegen. 😉
Die Bilder sind mehr-oder-weniger alle OoC, nur RAW2JPG mit Lightroom Auto-Tonwertkorrektur und ein paar kleinen Zuschnitten/Korrekturen. Wie immer: Max. 60 Sekunden pro Bild.
[Edit] Was mir absolut fehlt ist der Austausch mit den anderen Fotografen. Erst die nachträgliche Reflektion, der Vergleich dessen was der einzelne gesehen hat, erst dieses auseinandersetzen mit dem Sujet bringt einen eigentlich auf neue Ideen & Gedanken für die nächste Tour. Von 2 Mit-Walkern habe ich den Facebook Account, und was ich dort bisher gesehen habe ist einfach komplett anders und in seiner Art sehr gut.
Ich denke ich habe da ein paar ordentliche Fingerübungen abgeliefert – seht selbst und vielleicht gibt es ja auch mal einen Kommentar?

[RETROSEPKTIV]
Die Erfahrung mit dem Klapp-Schwenk-Display kann ich nach 2 Jahren mit der X-Pro2 heute bestätigen. Die X-T20 hatte deswegen die letzten 2 Jahre deutlich mehr Einsatz bei den Familienausflügen als die X-Pro2. Auch deswegen wurde die X-Pro2 durch eine X-T3 abgelöst.

Weiterhin hat sich nach dem Stadtrundgang ein netter, aber leider viel zu selten persönlicher, Kontakt mit Joe etabliert. Joe begeistert durch viel fotografisches Engagement und tolle Reisebilder. Ein Besuch auf Facebook macht Spaß!

MY LYRICS: CHANGES

Lyrics by David Bowie / Changes / 1971

Still don't know what I was waiting for
And my time was running wild, a million dead-end streets and
Every time I thought I'd got it made
It seemed the taste was not so sweet

Seit vielen Jahren, angesteckt von dem einen oder andern Influencer, bin ich dem (Ultra-)Weitwinkel verfallen. 28mm waren mir am Ende nicht weit genug. Es ging immer aufs Ganze. 

It’s not orange

Es ist einfach mit einer 15mm Optik ein Bild mit „wow“ Effekt zu machen.
Es ist einfach distanziert und trotzdem nah zu sein.
Es ist einfach sich mit nur der einen Sache zurechtzugeben.

On the Move
On the Move
So I turned myself to face me
But I've never caught a glimpse
Of how the others must see the faker
I'm much too fast to take that test

Es ist einfach, sich das schönzureden, denn man hat ja nun seinen eigenen Stil entwickelt. Wie die großen Fotografen. Seine Handschrift.
Doch da gibt es viel mehr, dass ich mir einrede es nicht zu können, viel mehr, das ich ablehne weit ich nicht mutig genug oder zu faul bin.
Viel mehr, auf das ich neugierig bin, das nicht in meiner Komfortzone liegt.

Squared
Ch-ch-changes  (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Don't want to be a richer man)

Ch-ch-changes (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Just gonna have to be a different man)

Time may change me
But I can't trace time

I watch the ripples change their size
But never leave the stream of warm impermanence and
So the days float through my eyes
But still the days seem the same

And these children that you spit on
As they try to change their worlds
Are immune to your consultations
They're quite aware of what they're going through

Ich habe meinen Look perfektioniert, ich kann daraus inzwischen ein Rezept für jeden machen, es kopieren, klonen und sehr überzeugend darüber sprechen.
Am Ende einer Reise kommen dann aber zig identische Bilder heraus, die zwar alle meine Handschrift tragen – aber nicht wiedergeben was ich wirklich gesehen und erlebt habe.
Ich bin zu faul, fett und selbstgefällig geworden. Ein alter Mann mit Fotoapparat. 

U1 / U7
Ch-ch-changes (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Don't tell them to grow up and out of it)

Ch-ch-changes (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Where's your shame, you've left us up to our necks in it)

Time may change me
But you can't trace time

Strange fascination, fascinating me
Ah changes are taking the pace I'm going through

Deswegen habe ich eine (für mich revolutionäre) Veränderung betrieben. Eine kleine immer dabei-Kamera mit fersten 35mm Objektiv (KB äquval.) ist jetzt in meiner Tasche. Fest eingestellt auf ein Schwarzweiss-Profil. 

Lightdome
Ch-ch-changes (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Oh, look out you rock 'n rollers)

Ch-ch-changes (Turn and face the strange)
Ch-ch-changes (Pretty soon now you're gonna get older)

Time may change me
But I can't trace time
I said that time may change me
But I can't trace time

Also lasse ich mich mit der Kamera trieben und versuche das unmögliche – gehe zu klassischen Spots die eher mit der Weite und Farbigkeit um die Wette eifern, um dort in Schwarzweiss und mit 35mm mich zu versuchen, zu scheitern, zu lernen und zu wachsen. 

Up

Man kennt die Bilder der Münchner U-Bahnen in Ultraweitwinkel und Peng-Farben aus den sozialen Medien, selbst die Street-Fotografen lieben die orange Wand des Marienplatzes – und ich stell meine Kamera auf schwarzweiß. In bin bekloppt. 

Structure

Ich stelle fest, dass 35mm tatsächlich weit genug sind, wenn man sich bewegt. Man sich traut. Mutig ist wegzulassen. 

Intent to be colour

Die Reduktion auf schwarzweiß im Sucher lenkt nicht von poppigen Farben ab sondern konzentriert auf Form (und Funktion). Es ist ernüchtern wie langweilig das mit den Augen gesehene Bild im monochromen Sucher erscheint. Ein neuer Weg des Sehens.

Roofship

Es dauert eine Weile bis ich in der Stimmung bin, bis ich sehe, ich erkenne. Ich lerne. Wieder.  

Das Jahr 2020 hat es in sich. Die Erkenntnisse aus 2019 bewegen mich in eine neue Richtung. Das betrifft nicht nur meine Fotografie, sondern auch meinen Arbeitgeber und mein berufliches Umfeld. Kommt doch mit und begleitet mich! Es macht so viel Spaß!

Vielen Dank an Stefan Senf für die Reflexion. #lifeisthirtyfive

Hannover Night

Mal wieder eine kleine Dienstreise. Diesmal Hannover – nicht etwa meine Traumstadt. Wobei ich mich ja durchaus mit Hannover versöhnt hatte.

Jetzt war es eigentlich der Plan einen guten Freund zu treffen der vor vielen Jahren von München der Liebe wegen nach Hannover gezogen ist – allerdings musste er aus wichtigem Grund kurzfristig absagen.

Also bin ich nach einem guten essen im Masa mit meiner kleinen Taschenknipse durch die Stadt gezogen. Die Fuji X-M1 passt tatsächlich mit dem Fuji XF27/2,8 in meine Jackentasche.

Eingestellt hatte ich ein JPG Rezept von Thomas B. Jones. Spotlight entspricht so meinem Geschmack was sw-Bilder angeht.

Die Bilder gibt es auch alle auf Instagram – da im 1:1 Format. Bei dem einen oder anderen Bild ist das sogar ein Gewinn, machmal auch auch nicht.

Damit bin ich also durch die Straßen gezogen. Und weil die Stimmung so alleine in der dunklen kalten Stadt schon ein wenig gedrückt war, habe ich mir aus der Musik Jukebox ein wenig Fado auf die Ohren gegeben. Hat irgendwie gepasst. Die neuen Flatrate-Jukeboxen bringen einen immer öfter mit guter Musik in Laune. Oder die Laune bestimmt die Musik.

Es war jetzt ein kurzer Walk, es hätte bestimmt auch noch bessere Spots gegeben – aber irgendwann wollte ich ins Warme und bei einem guten Feierabendbierchen ins Bett fallen. Irgendwann ist dann halt doch Feierabend.

Wanderlust Württemberg

Ich bin ja eigentlich eher so eine bequeme Socke. Nicht faul, aber bequem.

Aber ab und an, da reisst es mich. Dann muss ich los. Meist in die Berge.

Aber nach dem ich im September auf einem Geburtstagsbesuch bei Stefan spontan einen kleinem Umweg über die Burg Teck und Burg Hohenneuffen eingelegt hatte, kam ich auf die Idee hier auf der Alb mal ein wenig zu wandern.

Unter der Burg Teck

Geburtstort Baden-Württembergs durch die Dreiländerkonferenz 1948

Die Gelegenheit kam schnell – in den Herbstferien ergab sich die Gelegenheit, dass ich als Strohwitwer ein wenig Zeit geschenkt bekam. Zur Zeit kam gutes Wetter und die Muse zu wandern.

Auf der Suche nach lohnenswerten (Foto-)Zielen führte es mich zuerst nach Sigmaringen. Dabei musste ich leider ohne Stopp an so wunderbaren Plätzen wie Ochsenhausen oder dem Federsee vorbeifahren. Ich war eben doch zu faul gewesen um wirklich früh loszufahren.

In Sigmaringen hatte ich mir via Komoot eine  kleine Tour entlang der Donau rausgesucht. Erst später viel mir auf auf welch geschichtsträchtigen Boden ich hier unterwegs war. Nein, nicht der Amalienpark-&felsen – sondern Inzighofen mit den Klostergeistern. Naja, jetzt bin ich hier auch mal gewesen. Günstiger. Und mit mehr Ruhe und weniger Alkohol.

Von Siegmaringen nach Santiago de Compostela – den ganzen Weg bin ich jetzt nich gelaufen.

Die malerische Lindenallee im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Der Amalienfelsen im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Die Teufelsbrücke über die Höll-Schlucht im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Donau bei Sigmaringen

Das Hohenzollern-Schloss in Sigmaringen in herbstlichen Farben

Weiter ging es am nächsten Tag in Geislingen an der Steige – zuerst ein kleiner Hüpfer alleine auf die Burg Helfenstein und den Ödenturm, dann später zusammen mit meinem Bruder eine Runde um Oberböhringen. Auch diese Tour hatte mit Komoot ausgespuckt. Das Wetter spielte zuerst nicht mit, später war es dann wunderbar und der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb war ein Spektakel. Es ist schon seltsam, dass ich in all den Jahren in denen ich in Bietigheim gewohnt hatte, ich niemals hier Wandern war.

Der Ödenturm von der Burgruine Helfenstein aus gesehen – noch ist das Wetter nicht schön.

Ein seltenes Selfie über der Burgruine Helfenstein

Best Camera in the best Bag with the best Engerysource

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Tempel zu Ehren des großen Württemberger Dichtersohns Friedrich Schiller

Am Abend gab es dann eine Runde mit Stefan durch Stuggi. Der Abend hatte mit einem leckeren Essen beim Thai, vielen Fuji-Schwarz-Weiß-Bildern in der Stadt, einem entspannten Kaffee am Kleinen Schlossplatz und einem farbigen Abschlussklecks am Pariser Platz ausreichend Höhepunkte – und meine Uhr am Ende des Tages ca. 25km Strecke aufgezeichnet.

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Manchmal ist es nach dem Regen am schönsten

Stuttgarter Stadtbibliothek

Zum krönenden Abschluss führte mich meine Neugierde auf den Rotenberg. Jener Berg auf dem früher einmal die Burg der Württemberger stand. Bevor die Burg geschliffen wurde und für ein wunderschönes Mausoleum Platz machen musste. Mein Timing hat ein Innenbesuch leider verhindert. Ein Grund nochmal hier vorbeizukommen.

Auf dem Rotenberg zu Stuttgart, am Platze der früheren Burg der Württemberger. Geschichte.

 

 

Rumänien: Landschaftsbilder

Im Gegensatz zu 2017 hatte ich dieses Jahr weniger Möglichkeit die Landschaft zu fotografieren. Das lag einfach daran, dass als Fahrer und Vater es nicht ganz so einfach ist plötzlich auf dem Weg anzuhalten und 15 Minuten vor dem Auto rumzuturnen um Landschaftsbilder machen zu können.

Ein paar Bilder der tollen Landschaft sind doch entstanden. Eine Landschaft die zwischen Alpen, Schwarzwald und Peru liegt. Deren hügelige Weite zwischen Cluj und Sibiu sich mit den Schwarzwald und den Alpen in den Karpaten abwechseln. Deren Naturparks wirklich noch Naturparks sind – einfach weil der Flip-Flop-Tourist da einfach nicht hinkommt.

Insgesamt kommt der Landschaftsfotograf/-in in Rumänien komplett auf seine Kosten. Er muss nur Zeit mitbringen – und jederzeit bereit sein anzuhalten, zu sehen, staunen, genießen und sein Bild zu machen.

Transfogarascher Hochstraße

Balea See

Black Sheep

Mountain View

Apuseni Nationalpark

Bride’s Veil Waterfall im Apuseni Nationalpark

 

Alle Bilder mit der X-T20 und dem 10-24/4

Bilder aus 2017 mit der Panasonic GX8 oder GM5

Zweitblick

Es ist nicht das erste Mal, dass ich in München den “Fremdenführer” machen durfte. Da ich auch schon ein paar Stadtführungen genießen durfte sind mir neben den klassischen Hotspots auch ein paar andere Geschichten bekannt. Dieses Mal durfte ich den Ivan in München begleiten – keine einfache Sache! Nicht weil Ivan und ich jetzt keine gemeinsame Basis hätten – aber wir sind fotografisch so ziemlich gegensätzlich.

Ich eher Stadt, Architektur, Dokumentation, digital – und Ivan komplett analog und Street. Da wird die Auswahl einer Runde durch München schon etwas schwieriger. Aber nicht unmöglich.

Jetzt wollte ich Ivan ein wenig München näher bringen und vielleicht auch das eine oder andere Interessante (Street-)Eck zeigen, aber was fotografiere ich? Ich war schon oft in München. Hm.

Warum nicht mal etwas machen, was ich noch wirklich nie gemacht habe: Doppelbelichtung.

Ja ja – kalter Kaffee. Double Exposure ist nichts aufregendes mehr. Die Kombination von (dunklen) Schaufenstern mit Straßenszenen oder Menschen ist jetzt auf Instagram schon ziemlich durch.

Für mich trotzdem eine Idee die ich verfolgen wollte und die mich an der einen oder anderen Stelle technisch und fotografisch ein wenig aus der Komfortzone holte. Problem 1: Wie schaltet man an der Fuji die Doppelbelichtung ein?

Die Bilder sind so direkt aus der Kamera, nichts besonderes, Schnappschüsse. Für mich trotzdem Neuland. Und ich durfte einiges lernen.  ZB. kann Fuji nur 2 Bilder überlagern, und man muss dazwischen “OK” drücken. Und bei quadratischem Bildformat hat nicht nur das JPG ein 1:1 Format sondern auch das RAW!

Es ist wie immer: Übung hilft. Ich übe weiter.

Rhön ist so schön!

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Ein meinem Fall von einer weniger spannenden Autofahrt von München auf die Burg Fürsteneck in der hessischen Rhön und dann dort von den um so spannenderen 9. Fototage auf der Burg Fürstenfeld. Neben der langen Autofahrt ist die Tatsache an Vatertag und Muttertag nicht bei den Liebsten zu sein der größte Wermutstropfen hier oben auf der Burg.

Wie schon gesagt – die Rhön ist schön.

Die Stromspargel lurgen über den Nebel

Mount Rhön – Ähnlichkeiten mit anderen Bergen sind rein zufällig und natürlich bedingt.

Der Baum und der Mensch nähren sich von den Strahlen der Sonne

Interessant und schön sind die Menschen hier die man treffen kann. Teilweise bekannte von anderen Blogs oder Instagram. Der persönliche Austausch ist immer eine Bereicherung.

Der Workshop des ersten Tages brachte mich dann auf einen fotografischen Spaziergang durch die Burg und den nahegelegenen Ort Eiterfeld. Etwas knipsen halt. Heute geht es weiter.

Ismaning

Ein kleiner Ausflug durch meinen Arbeitsort. Jedenfalls durch den schöneren Teil von Ismaning.

VHS Ismaning

Ismaninger Schloss

Galerie im Schlosspavillon Ismaning

Revival Tour FFM

Es gibt für mich viele gute Gründe nach Frankfurt/Main zu reisen – immerhin habe ich da ein paar prägende Jahre verbracht. Von 1996 bis 2001 habe ich dort gearbeitet und in einem Vorort gelebt. Die Zeil, Hauptwache, Alte Oper – alles Plätze mit denen ich gute Erinnerungen verbinde.

Und dann kam da der Ivan um die Ecke und hat zusammen mit ein paar anderen einen Photowalk in Frankfurt organisiert. Hm, klingt interessant. Und dann sagt da auch noch der Thomas von Cosyspeed zu. Ah! Jetzt wird langsam ein Schuh draus! Revival Tour durch FFM mit Fotofreunden – klingt nach einem Plan!

Der Termin war dann auch noch passend – wir waren zu einem 50. Geburtstag in Würzburg eingeladen – also schnell am Morgen in den Regionalexpress nach FFM und später Zurück mit dem ICE nach WÜ. Passt!

Also bin ich mit kleinstem Gepäck (GX8+42,5mm & GM5+15mm) in meiner Streetomatic nach Frankfurt gereist – es hat sich gelohnt! Auch wenn Ivan kurzfristig absagen musste, so war es ein tolles Kennenlernen mit Thomas und viele weitere tollen Gespräche. Leider konnte ich beim Ausklang nicht bleiben – der ICE wartete auf mich.

Der Photowalk wurde im Kontext von Valerie Jardin’s Hit The Streets Worldwide Photowalks durchgeführt – aha: Wer ist Valerie Jardin? Ich und Street-Fotografie? Hm, schwierig… Wer mich kennt, der weiß auch um meine Probleme mit gestohlenen Bildern. Bildern die Menschen in herabwürdigenden Szenen zeigen, diese bloßstellen oder die mit dem Effekt von Menschen in einer ungewollten Lage zeigen. Das macht die Sache bei einem Photowalk nicht einfacher – aber spannender! :-p

Die Truppe war recht lustig – von der Einsteiger DSLR über viele Fuji und Olympus bis zu Leica und analogen Kameras war alles vertreten. Nett war auch, dass der noch eher Neuling ein wenig gecoached wurde. So stelle ich mir einen Photowalk vor. Sehen, reden, erfahren und lernen.

Alle Bilder sind OoC – also direkt aus der Kamera mit den Kamera-internen Entwicklungseinstellungen ohne sonstige Nachbearbeitungen. Sonst wäre das für mich auch kein “Street”.

Vielleicht noch ein Satz zu FFM: Viel hat sich nicht verändert in den letzten 15 Jahren. Hier ein neues Kaufhaus, da eine kleine Veränderung. Lediglich die “Best Worscht in Town” Bude auf der Zeil hat mich etwas verstört – wer die Anfänge von Lars im Grüneburgweg kennt, für den ist sowas irgendwie befremdlich.

Kloster Bebenhausen

Der erste Urlaubstag in diesem Jahr hat mich als Beratertaxi nach Stuggi geführt (Christina hatte einen letzten Workshop im Office in Leinfelden). Das war praktisch, da ich einen guten Freund in Tübingen besuchen wollte. Auf dem Weg von LE nach TÜ habe ich dann mal einen Abstecher ins Kloster Bebenhausen gemacht. (Vielen Dank an Monika und Chris für den Tipp)

Das Kloster Bebenhausen hat eine bewegte Geschichte. Natürlich als katholisches Kloster gegründet, später dann reformiert und Ende des Ersten Weltkrieges dann Heimat unseres letzten Württembergischen Königs Wilhelm II. und seiner Frau Charlotte.

Mit Zeit, Ruhe und Muße habe ich mich dem alten Gemäuer genähert und spontan beschlossen mich nur mit dem 7-14mm UWW (14-28mm am KB) und einem Setup mit 1:1 Bildformat und einem heftig kontrastreichem Schwarzweiß. Die Bilder sind OoC (OMG – hoffentlich verhaftet mich die Qualitätssicherung Fotografie dafür nicht…  🙂 )

Mir hat der Ausflug Spaß gemacht – so kann der Urlaub kommen…!!!

 

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