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mein fotografischer weg

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Schlagwort: Fuji (Seite 1 von 3)

Nachtrundgang

Haben Sie Poing schon bei Nacht gesehen?

Nach dem ich jetzt in Hannover mir schon mit High-ISO und tiefem Schwarz die Nacht um die Ohren geschlagen hatte, bin ich bei meiner nächtlichen Spazierrunde durch Poing mich mal mit der X-Pro2 und dem 23/2 versucht.

Ich laufe gerne am Abend mal eine kleine Runde „ums Dorf“, d.h. 6km strammes laufen. Nach 45 Minuten ist die Runde vorbei. 

Diesmal hatte es etwas länger gedauert (auch weil ich kleinere Umwege genommen hatte) – und eben auch da ich hier und da mir einen Moment Zeit genommen habe, um das Licht zu suchen.

Sicherlich ist ein Dorf wie Poing nicht so spannend wie Hannover. 

Da ändert auch unsere neue katholische Kirche nichts daran.

Aber es war eine nette Fingerübung und Gewöhnung an die 23/2. Ich glaube, die nutze ich jetzt öfters! 

Alle Bilder auf Basis des JPG Rezepts von Thomas B Jones “Spotlight”. Also straight out of camera.

Inmobile Modells

Ein freier Tag hat mir die Möglichkeit gegeben mich im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke umzusehen. Neben der Glyptothek ein perfekter Ort sich mit Modells auseinanderzusetzen die still halten und nicht ungeduldig werden.

Ich habe die Gelegenheit auch genutzt um sehr reduziert mit einer Brennweite und einem JPG Rezept (Spotlight by https://www.thomasjones.de) zu arbeiten.

Ich wollte wieder Licht sehen üben.

Auf den Hintergrund achten.

Details sehen.

Leider habe ich mir die ganzen Namen der Abgüsse nicht gemerkt (oder abfotografiert) – ich hoffe die Kunstkenner mögen mir dieses verzeihen.

Makro-HERBST

Es gibt fotografische Sujets die gehen nicht so wirklich an mich heran. Tiere zB. – so nett Hund/Katze/Maus auch ist, mehr als Schnappschüsse mache ich da nicht.

In diese Kategorie gehört auch “Makro”.

Zu jedem meiner Kamerasysteme (Pentax, Nikon, Panasonic) hatte ich mir ein Makro gekauft – immer mit dem Vorsatz: Im Winter wenn es Kalt ist kann ich damit coole Sachen machen. Und jedesmal habe ich das Makro-Objektiv nach ein paare Monaten wieder verkauft.
(Im Winter hat es eh kein Licht. Ohne Licht – nix Foto. Und kalt ist es obendrein.)

Bei Fuji bin ich ein wenig einen anderen Weg gegangen – anstelle das 80mm als Makro zu kaufen habe ich mir einfach einen Makro-Konverter gekauft. Kostet nur ein Bruchteil eines Objektives und für die 2-3 Situationen in denen man es etwas näher und größer benötigt reicht das vollkommen aus.

Dieses Bilder sind also keine Kunstwerke. Eher Fingerübungen. Aus der Lust heraus entstanden bei dem schönen Sonnenlicht irgendwas mit meiner Kamera zu machen.

P.S.: Der MCEX-11 kombiniert mit dem 16mm/f1,4 von FUJI hat dann eine Naheinstellgrenze AUF der Frontlinie. Also nicht wirklich nutzbar. Für euch getestet! 😉

Workshop Komposition & Zufall

Am 3. Tag auf der Burg wollte ich mich dem Thema Komposition widmen. Wer MantesDas Foto“ aufmerksam gelesen hat kann so ein Workshop ja nicht wirklich schocken. Aber was soll das mit dem Zufall? Komposition ist doch was geplantes, Struktur im Bild, Linien die mich hin das Bild hineinführen, Rahmen die meinen Blick nicht aus dem Bild lassen, Farben die meine Aufmerksamkeit auf den wichtigen Teil lenken der natürlich im Goldenen Schnitt liegt. Wo ist da der Zufall?

Ähnlich wie im Workshop „Serielle Konzepte“ hat Ina Busch hier einige Fallstricke vorbereitet über die wir zu springen hatten – aber der Reihe nach.

Initial haben wir uns über die klassischen Elemente der Bildkomposition unterhalten. Ein nettes Sammelsurium ist da zusammengekommen. Feininger und Mante hätten bestimmt noch was ergänzt – aber die wesentlichsten Punkte waren am Ende auf dem Flipchart.

Themensammlung

Ina hatte wieder lustige Fotoaufgaben auf Zettelchen vorbereitet aus denen wir uns eines aussuchen durften. Zusätzlich gab es von Ina noch aus dem Sammelsurium der Konzeptrezepte eine ganz persönliche Zusatzaufgabe.

Somit bin ich mit der Aufgabe „Als das Bild auseinanderbrach“ mit der Zusatzaufgabe „Komposition nicht am Rand“ auf die Reise geschickt worden.

Und weil ich ja auf der Burg meine Komfortzone weit weit überschreiten wollte habe ich mir noch ganz persönlich weitere Fallstricke hingelegt. Alles in schwarz/weiß im 1:1 Format (und somit auch OoC) und anstelle meines festgerosteten 16mm (=24mm) dann heute bitte mal mit 90mm (=135mm). 

Bis zum Mittagessen bin ich also einmal um die Burg und habe so ein wenig vor mich hingeknipst und versucht in den geeigneten Foto-Mood zu kommen. „Nicht am Rand“ geht ja noch – aber wann fucking bricht ein Bild auseinander? Oder wie? Warum?

Vor dem Mittagessen habe ich noch schnell die Bilder importiert und mir das bisherige Ergebnis angeschaut. Ich schaute hin, ich schaute her, ich schaute hin und schaute her – bing! Plötzlich sticht es mir ins Auge.

Dann war das Konzept klar, dann war es logisch wie das geht. Ich hatte plötzlich konkrete Ideen und musste nach dem Mittag nur noch die Motive „pflücken“. Unabhängige Bilder die in Beziehung stehen, die sich etwas gemeinsames teilen und trotzdem nicht zusammengehören. Ein Bruch im Bild. 

Ich bin mit der Umsetzung zufrieden gewesen. Wenn ich jetzt mit etwas Abstand draufsehe entdecke ich doch noch Schwächen. Ansätze zu verbessern. Auch die Idee die Serie fortzuführen ist da. Es fehlt nur die Zeit. Und inzwischen die Muse. 

Da Artikel wie guter Wein reifen müssen hatte ich beschlossen den ursprünglichen Artikel einfach mal (versehentlich) zu löschen und neu zu schreiben. Übung soll bekanntlich helfen.

Workshop Serielle Konzepte – Teil 2

Weiter ging es am 2. Tag des Workshops „Serielle Konzepte“ mit Ina Busch. Von den 4 Themen hatte ich ja das erste „abgehakt“ – und wenn ich am Vortag noch fest davon ausgegangen bin, die restlichen 3 Themen auch noch „schnell“ zu machen, so war ich mir dessen heute nicht mehr so sicher. 

Die kritischen Fragen von Ina haben mich doch deutlich zum Nachdenken gebracht. 

In voller Verunsicherung habe ich mich noch vor dem Frühstück hingesetzt und ganz ordentlich zu 2 Themen mal eine kurze Recherche gemacht und ein ordentliches Mindmap erstellt. Beraterleben halt. Kann nix anderes – Probleme gehören kleingehäxelt, strukturiert, analysiert und visualisiert.

Das ist das Leben und es passiert wirklich gerade jetzt
Das ist das Leben und es passiert wirklich gerade jetzt
Heimat in Dir,Heimat in mir.
Heimat in Dir, Heimat in mir.



Und nach dem ich den formalen Kram runtergeschrieben hatte, nochmals einen Kaffee getrunken und das Ganze dann nochmals versucht hatte mit dem Herzen zu sehen, da bekam ich viele neue Fragen und ein paar wenige Antworten.

Es ist sehr interessant wie solch ein einfaches Thema wie „Heimat“ in der Diaspora für (persönliche) Fragen aufwerfen kann. Die Heimat in Dir, die Heimat in mir. Was ist denn meine „Heimat“? Kulturell und gebürtig bin ich Württemberger, mein aktueller Lebensmittelpunkt ist in Poing bei München, meine Wahlheimat Mainfranken, meine Sehnsucht die Welt? Was ist Heimat eigentlich? Ein Gefühl? Eine Überzeugung? Und wie zeigt man das als Bild? Es ist kompliziert.

Heimat ist also eher meine Geschichte. Meine Herkunft. Und damit ist nicht unbedingt eine schwarz-rot-gold-Region gemeint. Heimat ist da, wo mein Herz ist (oder sein möchte). Und das muss nicht unbedingt da sein, wo ich geboren wurde oder lebe. Für jeden ist das ein anderer Ort. Ein Baum am See. Eine Stadt. Ein Berg. Eine Region. Damit ist Heimat individuell und damit nicht zu verallgemeinern. Noch weniger ist es etwas, was sich Menschen zu eigen machen können und Heimatlose daraus zu vertreiben. 

Da Heimat etwas so Individuelles ist, habe ich mich entschlossen einen Prolog zu schreiben der dem geneigten Betrachter der Bilder einen Hinweis auf meine „Heimat“ gibt. Ansonsten wären die Bilder zu Kontextfrei. Titel muss sein. Immer. Der Bezug zur Diaspora in der Rhön und somit also die Abwesenheit von Heimat bzw. die temporäre Heimat in der Gemeinschaft der Fotografen zu zeigen musste die Burg Fürsteneck als Konstante im Bild herhalten.

Fotografisch wollte ich ein paar Dinge anders (besser?) machen und hatte mich daher aktiv auf das Querformat, Farbe, JPG (OoC) und 24mm eingeschränkt. 

Ob das die Bilder (oder gar das Konzept/Story) besser gemacht hat? Keine Ahnung.

Letztendlich ist die Serie ein ziemlicher Seelenstriptease. Warum ich ihn trotzdem hier veröffentliche? Warum denn nicht? Frei nach Zurmühle erzählt jedes Bild etwas über den Fotografen. Ob er will oder auch nicht.

Heimat in mir

Aufwachsen in einer metallverarbeitenden Fabrik,

in einer mittelalterlichen Stadt,

nahe von Wald und Natur,

entlang von Weinbergen,

gibt es selbst in der hessischen Diaspora 
            überall ein Stückchen Heimat

                                               Wo siehst du deine Heimat in der Diaspora? 





Danke Ina!

PINHOLE DAY

Olympiapark Munich

Pünktlich zum Worldwide Pinhole Day ist die mein SKINK PINHOLE PANCAKE für meine Fuji X-M1 angekommen. Das ist nicht mein erstes “Pinhole Objektiv” – aber vielleicht das, mit dem ich am ehesten Bilder machen möchte.

Anlass war ein Marathon im Olympiapark in München bei dem ich Zuschauer sein musste. 😉

Marathon Goal

Also mit der Kamera ab durch den Oly-Park.

Radio Tower Munich
Radio Tower and Olympia Hall Munich
Olympia See

Sieht alles noch etwas gewöhnungsbedürftig aus – macht aber wirklich Spaß! 😉

KARWEG

Ich bin nicht tief religiös, schon gar nicht katholisch. Ich bin weder fundamentalistisch unterwegs, noch gehöre ich zu den Weihnachtsbesuchern die sonst das ganze Jahr der Kirche nichts abgewinnen können oder gar wegen ein paar Euro austreten.

Mit meiner Frau in Mainfranken daher am Karfreitag eine Kreuzweg-Prozession zu gehen fühlt sich weder fremd, noch falsch an.

Auch wenn ich der besonderen katholischen Art nicht ganz so viel abgewinnen kann, so ist es nach einer Woche Vollgas in der Arbeit ein genußvoller Moment des abschaltens. Sich tragen lassen von einem Ritual. Zuhören. Impulse aufzunehmen und darüber nachzudenken. Auf dem Weg durch den Wald das frische Grün des Frühlings genießen.

Tatsächlich habe ich an die Arbeit gedacht. Daran ob die Impulse der Texte sich mit den neuen Gedanken des New Work und des agilen Manifestes vereinbaren lassen. Welche Wahrheit in den Gedanken liegen und wie wenig die Überzeugung von Jesus und den Christen mit den Parteien die ein “C” im Namen haben zusammenpassen.

Der Weg durch den Wald, entlang des Kreuzwegs, hinaus auf den Berg. Durch die Natur. Schritt für Schritt den Weg entlang. Bis zur nächsten Station. Zuhören. Meditieren. Gedanken über den Text und den Moment schweifen lassen und wieder einfangen.

Es ist seltsam wie schnell man es schaffen kann, aus vollem Sprint zu bremsen und wieder in einer ruhigen Welt ankommen kann. Einer Welt voller guten, wertschätzenden Gedanken.

Ich wünsche meinen Lesern auch ein frohes Osterfest und ein paar entspannte Tage.

Und täglich grüßt der Baum

Mein täglicher Weg in die Firma führt mich abseits von Hauptstraßen über Wiesen und Wälder, vorbei an Fischreihern, Rindern, Hasen und ab und an auch einem Reh.
Anstelle den “direkten” Weg über die A99 oder die parallele Bundesstraße fahre ich “mit der Kirche ums Dorf” hinter dem Ismaninger Speichersee hinten rum. Alles offizielle Wege!

Auf meinem ungewöhnlichen Weg komme ich seit nun über 3,5j an einem einsamen Baum auf einem Feld vorbei. Und seit Jahren nehme ich mir vor: Den musst du mal in Szene setzen.

Schneebaum

Die letzten Monate waren von einem “Daily” der Führungskräfte um 08:30 geprägt. Gut für das Stundenkonto – Fahrzeit war somit gleich Arbeitszeit, aber maximal kontraproduktiv für die kreative Auszeit. (Ja – auf dem Heimweg steht der Baum auch noch da…)

Also musste ich mal im Urlaub am Morgen losfahren nach dem es frischen Schnee gegeben hatte.

Schneebaum

Mit dicken Winterstiefeln bin ich quasi einmal um den Baum herum und habe nach unterschiedlichen Aspekten, Brennweiten, Bildwinkeln und Perspektiven gesucht.

Schneebaum

Eine kleine Auszeit von der Normalzeit. Die Tatsache, dass ich quasi erst 2 Monate später zum bearbeiten und verarbeiten komme gibt vielleicht einen kleinen Einblick in den täglichen Wahnsinn.

Auch meine Kollegin Susanna kommt an diesem Baum vorbei. Sie hat aber mehr Eier in der Hose und bewegt sich deutlich aus Ihrer Komfortzone. Entsprechend sind die Bilder des gleichen Baumes auch deutlich geiler als meine.

Schlaflos
Schlaflos by Susanna

Siehe Flickr.

Wanderlust Württemberg

Ich bin ja eigentlich eher so eine bequeme Socke. Nicht faul, aber bequem.

Aber ab und an, da reisst es mich. Dann muss ich los. Meist in die Berge.

Aber nach dem ich im September auf einem Geburtstagsbesuch bei Stefan spontan einen kleinem Umweg über die Burg Teck und Burg Hohenneuffen eingelegt hatte, kam ich auf die Idee hier auf der Alb mal ein wenig zu wandern.

Unter der Burg Teck

Geburtstort Baden-Württembergs durch die Dreiländerkonferenz 1948

Die Gelegenheit kam schnell – in den Herbstferien ergab sich die Gelegenheit, dass ich als Strohwitwer ein wenig Zeit geschenkt bekam. Zur Zeit kam gutes Wetter und die Muse zu wandern.

Auf der Suche nach lohnenswerten (Foto-)Zielen führte es mich zuerst nach Sigmaringen. Dabei musste ich leider ohne Stopp an so wunderbaren Plätzen wie Ochsenhausen oder dem Federsee vorbeifahren. Ich war eben doch zu faul gewesen um wirklich früh loszufahren.

In Sigmaringen hatte ich mir via Komoot eine  kleine Tour entlang der Donau rausgesucht. Erst später viel mir auf auf welch geschichtsträchtigen Boden ich hier unterwegs war. Nein, nicht der Amalienpark-&felsen – sondern Inzighofen mit den Klostergeistern. Naja, jetzt bin ich hier auch mal gewesen. Günstiger. Und mit mehr Ruhe und weniger Alkohol.

Von Siegmaringen nach Santiago de Compostela – den ganzen Weg bin ich jetzt nich gelaufen.

Die malerische Lindenallee im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Der Amalienfelsen im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Die Teufelsbrücke über die Höll-Schlucht im Fürstlicher Park Inzigkofen von Fürstin Amalie Zephyrine zu Hohenzollern-Sigmaringen

Donau bei Sigmaringen

Das Hohenzollern-Schloss in Sigmaringen in herbstlichen Farben

Weiter ging es am nächsten Tag in Geislingen an der Steige – zuerst ein kleiner Hüpfer alleine auf die Burg Helfenstein und den Ödenturm, dann später zusammen mit meinem Bruder eine Runde um Oberböhringen. Auch diese Tour hatte mit Komoot ausgespuckt. Das Wetter spielte zuerst nicht mit, später war es dann wunderbar und der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb war ein Spektakel. Es ist schon seltsam, dass ich in all den Jahren in denen ich in Bietigheim gewohnt hatte, ich niemals hier Wandern war.

Der Ödenturm von der Burgruine Helfenstein aus gesehen – noch ist das Wetter nicht schön.

Ein seltenes Selfie über der Burgruine Helfenstein

Best Camera in the best Bag with the best Engerysource

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Der Ausblick auf die Tafelberge der Schwäbischen Alb.

Tempel zu Ehren des großen Württemberger Dichtersohns Friedrich Schiller

Am Abend gab es dann eine Runde mit Stefan durch Stuggi. Der Abend hatte mit einem leckeren Essen beim Thai, vielen Fuji-Schwarz-Weiß-Bildern in der Stadt, einem entspannten Kaffee am Kleinen Schlossplatz und einem farbigen Abschlussklecks am Pariser Platz ausreichend Höhepunkte – und meine Uhr am Ende des Tages ca. 25km Strecke aufgezeichnet.

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Staatsgalerie Stuttgart by James Stirling

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Fontäne im Stuttgarter Schloßgarten

Manchmal ist es nach dem Regen am schönsten

Stuttgarter Stadtbibliothek

Zum krönenden Abschluss führte mich meine Neugierde auf den Rotenberg. Jener Berg auf dem früher einmal die Burg der Württemberger stand. Bevor die Burg geschliffen wurde und für ein wunderschönes Mausoleum Platz machen musste. Mein Timing hat ein Innenbesuch leider verhindert. Ein Grund nochmal hier vorbeizukommen.

Auf dem Rotenberg zu Stuttgart, am Platze der früheren Burg der Württemberger. Geschichte.

 

 

Rumänien: Von Kirchen, Burgen und Ruinen

Das wird vorerst mein letzter fotografischer Bericht aus Rumänien. Nach dem Salzbergwerk, den Salzseen, den Höhlen und der Landschaften in Rumänien bleibt mir noch ein Thema: Kirchen, Burgen und Ruinen.

Schon auf meiner ersten kurzen Reise durch Rumänien sind mir die vielen sehr gut erhaltenen Burgen und Kirchen(burgen) aufgefallen. Diesmal hatten wir mehr Zeit uns hier fallen zu lassen um noch mehr davon erfahren zu können.

Wir haben so ziemlich alles gesehen was man sich vorstellen kann.

Bunte orthodoxe Kirchen und Kloster, barocke katholische Kirchen und schlichte evangelische Kirchen. Kirchen die noch aktiv von deutschen evangelischen Gemeinden genutzt werden und Ruinen aus längst vergangenen Zeiten. Es war ein Ausflug in die Vergangenheit, einer stolzen Zeit mit bunter Kultur und liberaler Vermischung unterschiedlicher Glauben, Ansichten und Ethnien. Ein bunter Mix.

Es gab mehr als einen Moment in dem uns vor Staunen der Mund offen stand und wir erst Mal innehalten und überlegen mussten.

Der Anfang hat das kleine orthodoxe Kloster Dumbrava. Hier war ich letztes Jahr schon. Ein Raum der Stille und Ruhe. Unglaublich.

Meditation

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Orthodoxe Kirchen sind für Christen ein erstaunlich bunter Ort der Stille

Ein Licht auf dem Weg von Cluj nach Sibiu unter einem besondern Stern.

Die Sonne verwöhnt den Klostergarten mit all den vielen Blumen

Weiter ging es nach Alba Iulia, auch hier bin ich letztes Jahr schon gewesen. Daher gibt es eigentlich keine “neuen” Bilder. Lediglich den Folterkeller, den ich letztes Jahr wohl übersehen hatte.

Folterkeller in der Zitadelle Alba Carolina

Die ortodoxe Kathedrale auf der Karlsburg

In Sibiu (Hermannstadt) konnten wir leider nicht die wunderbare evangelische Stadtpfarrkirche gegenüber dem deutschen Gymnasium besichtigen – hier wird gerade renoviert.

Leider konnten wir die wunderbare Stadtpfarrkirche in Hermannstadt wegen der aktuellen Renovierung nicht besichtigen

Dafür war ich dann in der katholischen Stadtpfarrkirche in Sibiu – die hatte ich das letzte Mal ausgelassen. Ein barockes Kleinod.

Die ehemalige Jesuitenkirche ist die heute Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Hermannstadt.

Eher zufällig haben wir dann auf dem Heimweg die Kirchenburg Michaelsberg entdeckt.

Natur, Landschaft und eine unglaubliche Kirchenburg. Man kann sein Herz in dieses Land verlieren.

Im Gedenken an die Opfer des 1. Weltkriegs

Kirchenburg Michaelberg bei Hermannstadt

Natur, Landschaft und eine unglaubliche Kirchenburg. Man kann sein Herz in dieses Land verlieren.

Unvermeidlich war der Besuch auf der Burg Bran. Die Burg zu der alle wegen Vlad Dracula pilgern – obwohl er niemals dort gewesen ist. Entsprechend überlaufen war der Spot dann auch.

So sieht die Burg Bran noch niedlich aus

Ein Kreuz vor der Burg Bran – ob es wohl Vlad Dracula abgehalten hat?

Die Burg Bran ist klein und sehr verwinkelt – ein wirkliches Schmuckstück

Krone und Zepter des rumänischen Königshauses.

Während eines Platzregens stauen sich die Touristen in der Burg Bran.

Nur wenige Kilometer von Bran entfernt liegt Rasnow – weniger Touristen dafür wesentlich mehr Charm, Geschichte und fotogene Ansichten.

Vom außeren Turm sieht man den Umfang der Burg und auch die restlichen Ruinen.

Die Burg Rasnow ist eine Bauernburg in der es ein buntes Leben gab.

Das Fallgitter hängt noch – jederzeit bereit den Angreifern zu trotzen

Die Burg Rasnow wirkt hier noch intakt

Eine echte Burg des Grafen Dracula haben wir dann auf der Rückfahrt aus den Karpaten besucht. Die Burg Poenari liegt 1000 Treppenstufen über dem Tal. Auf einer strategischen Position hat man die Burg auf den Felsen gesetzt.

Darstellung einer Pfählung nach dem Aufstieg zu Vlad Draculas Burg Poenari in den Karpaten

Darstellung einer Pfählung nach dem Aufstieg zu Vlad Draculas Burg Poenari in den Karpaten

Die Burg Poenari an den Karpaten liegt strategisch auf einem Bergrücken. Der Aufstieg geht über 1000 Treppenstufen

Am Ende unserer Reise haben wir dann erfahren, dass es eine Straße der Kirchenburgen durch Rumänien gibt. Und das sind dann bestimmt noch nicht alle sehenswerten Kirchenburgen.

Von Kelling bis Kronstadt geht die Straße der Kirchenburgen

Angefangen haben wir unsere kleine Tour in Kelling. Eine wunderbar erhaltene Kirchenburg – leider gibt es keine aktive Gemeinde mehr.

Im Burgfried zeigt sich etwas aus der Zeit

Wie ein Ring aus Steinen schützt die Burgmauer die Kirche

Leider sind die Fässer leer.

Die kleine evangelische Kirche in der Kirchenburg Kelling

Die Kirchenburg in Kelling ist ein Schmuckstück

Verlassener deutscher Friedhof in Kelling

In Grossau wurde uns dann eine aktive deutsche evangelische Kirche und Gemeinde präsentiert. Samt Speckladen und Heimatmuseum.

Die Kirchenburg von Grossau hätten fast gar nicht gesehen – sie hat vielmehr uns gefunden

Der Speckturm ist eine neue Erfindung – früher hatte der Turm eine andere Aufgabe

Die alte deutsche Geschichte wird hier aufbewahrt

Laut Internet gab es in der Nähe in Dobring noch eine weitere Kirchenburg. Hier mussten wir uns den Weg durch Büsche und Kuhfladen bahnen. Ein Trauerspiel.

Ein bisschen Hoffnung gibt es in jeder Ruine

Irgendwann verschwindet jede Schönheit aus unserem Gedächtnis

In Dobring gibt es noch ein kleines Todo

Den Abschluss machte dann noch ein zufälliger kurzer Zwischenstopp in Heltau.

Wehrhaft und Standhaft schützen dicke Mauern die Kirche

Auf dem Rückweg nach Cluj zum Flughafen machten wir dann noch in Schässburg einen Halt. Schässburg ist angeblich die Geburtsstadt von Vlad Dracula, abgesehen von touristischen Devotionalien haben wir von ihm dort aber nichts gesehen. Statt dessen ein kleine ebenfalls noch aktiv genutzte deutsche evangelische Kirche samt dazugehörigen Friedhof.

Hoch oben über Schässburg steht die kleine Kirche

Der alte deutsche Schässburger Friedhof unterhalb der kleinen Kirche

Gasse in Schässburg

Alles nur für die Touristen. Der Weg zum Uhrenturm in Schässburg

 

So, das war es von dieser Reise nach Rumänien. Ihr habt es geschafft! 😉

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Thema von Anders Norén.