mein fotografischer weg

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Sommer Sonne Sonnenschein

Er ist doch noch da. Der Sommer.

Eine gute Möglichkeit mit einer großen Picknickdecke am Feldrand sich in das Gras zu legen und die aktuelle Ruhe zu genießen. 

Also: Lasst das Handy im Haus, nehmt ein Buch mit und entspannt zwischen den Blumen unter der Sonne! 😉

Ein Tag am See

Chiemsee, Tegernsee, Schliersee.

Alles sind wunderbare Ziele in Oberbayern, wenn man am Wasser in der Nähe der Berge sein möchte. 
Alles sind schlechte Ziele, wenn man einfach Mal ein wenig seine Ruhe haben möchte.

Es ist nicht einfach in Bayern schöne Natur zu erleben und trotzdem irgendwie nicht dahin zu reisen/wandern wo alle hingehen. Wenn man dabei noch an Wasser und/oder Berge möchte wird es quasi unmöglich.

Wir haben das unmögliche geschafft und sind mit dem neuen eAuto (Bericht folgt) an den Kochelsee gefahren. 
Wunderbare Natur, nahe der Berge, entspanntes Wasser, relative einsame Wanderwege. 

Die Stechviecher am Ufer haben genervt. Und der abendliche Gewitterregen.

Trotzdem hatten wir entspannte Tage am See. 
In den Bergen. In der Natur. In der Ruhe.

Zu kurz.

My Home is my Office.

15. März 2020 – eine neue Arbeitswelt beginnt.

Home-Office. Ich mag eigentlich kein Home-Office.
Jetzt sind wir alle im Home-Office.
Alle Kollegen, alle Kunden. Die ganze Familie.

Da dies absehbar länger dauern wird, habe ich mir im Schlafzimmer einen provisorischen Arbeitsplatz eingerichtet, denn im Erdgeschoss arbeitet meine Frau. Den großen Schreibtisch im Keller habe ich meinem Sohn zum Home Schooling überlassen. Provisorien leben nach meiner Erfahrung am längsten.

Ab und an bekomme ich Besuch von meinem kleinen Sohn der – ebenfalls im KiTa-Home-Office – mir seine neuesten Lego-Kreationen zeigt oder einfach so mal vorbeischaut.

Die eine oder andere Telefonkonferenz haben wir auch in der Küche geführt und nebenbei das Mittagessen gemacht. Man wird sehr flexibel wann, wo und wie man Konferenzen durchführt.

Der gemeinsame Kaffee mit den Kollegen entfällt, ich muss mit mir selbst Kaffee trinken. Mir fehlen meine Kollegen und der Plausch mit ihnen, da helfen auch “virtuelle” online-Kaffeetrinken-Video-Konferenzen nicht.

Einmal bin ich in unser Büro gefahren, um meinen neuen Laptop abzuholen. Trostlos stehen die Schreibtische einsam im Großraumbüro.

Jeder zweite Schreibtisch wartet auf seinen Menschen. 

Wieder Zuhause geht das Home-Office Leben weiter mit Ansichten und Aussichten aus dem Fenster und der nächsten Video-Konferenz.

Mit Kollegen. Mit Kunden. Mit Menschen die auch im Home-Office sind und genauso leiden und leben wie wir.

Ein Punkt ist mir besonders wichtig: Ohne meine Frau würde das alles nicht funktionieren! Sie schafft es in ihrem 50% Teilzeit-Beruf nebenbei noch Home-Lehrerin, Home-Entertainerin, Home-Care, Home-Beschafferin u.v.m. zu sein. Danke mein Schatz! Wir sind ein tolles Team, du bist die Stütze der Familie in der Corona-Zeit! Ich Liebe Dich!

Sonntagsausflug

Es gibt immer einen guten Grund für einen Ausflug.
Egal ob es Sonntag ist oder nicht.
Es gibt noch bessere Gründe um ins Altmühltal zu fahren – zB. um nach fast 80 Tage zum ersten Mal wieder mit den Kindern die Großeltern zu sehen.

Kinding im Altmühltal ist nicht die Mitte zwischen München und dem Wohnort der Großeltern – aber für unsere Renault ZOE so ziemlich der äußerste Rand den wir ohne große Zwischenladepause so erreichen können.

Das Altmühltal ist immer einen Ausflug wert – wir waren hier erst vor ein paar Wochen (Bilder stehen noch aus), die Gegend besticht aus einer Mischung von “so wie früher” und frisch renoviert.
Aktuell natürlich im Corona-Lockdown alles irgendwie schlafend.

Nach einem sehr guten Essen mit kostenloser Ladung der ZOE im Hotel ging es ein wenig spazieren.

Auf dem Rückweg gab es noch eine alte römische Brücke als Highlight – wenn man nicht aufpasst, dann könnte man das fast für die Toskana halten. 😉

Pusteblume

Pusteblume

Im Fernsehen ein Stück Kindheit.
Im Garten ein Grund für Rückenschmerzen.
Auf der Wiese ein heller Farbpunkt, der zum Meer werden kann.
Im Wind eine Startbahn für viele neue Träume.

Munich Street

Das letzte was ich bin, das ist ein Street Photograph.

Mir liegt es nicht Menschen und Situation einfach so zu fotografieren. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dann eher mit Fokus Architektur.

Wenn man aber jetzt mal an einem Samstagmorgen um 08:00 auf dem Weg zu einer Schulung unterwegs ist, wenn man mal etwas entspannter unterwegs ist, ausreichend Zeit für einen (guten) Kaffee hat, dann kann es sogar mit passieren, dass ich in die richtige Stimmung komme.

1/r²-Gesetz

Ähnlich wie bei meinen Blumenbildern wollte ich einfach mal mit dem Licht und dem Zentralverschluss der Fuji X100 herumspielen.

Für Selbstportraits (kann man ja immer mal so als Profilbilder) wollte ich testen, wie ich einen abgesoffenen Hintergrund hinbekomme.

Ich würde mal sagen, es hat funktioniert – auch, wenn die Teststrecke lang und steinig war.
Was habe ich dabei gelernt?
Das 1/r²-Gesetz funktioniert. (Licht fällt im Quadrat zur Entfernung ab) Der Weg ist aber schwierig. Selbst mit einem Zentralverschluss der einem beim Blitzen eine 1/4000 Belichtungszeit ermöglicht und damit das Restlicht des Raums ausblendet, selbst dann ist die Balance aus Blende, ISO und Blitzleistung schwierig.
Und ich habe gelernt, dass ich kein gutes Model bin. Jedenfalls, wenn ich vor meiner eigenen Kamera stehe.
Aber es geht auch freundlicher. 😀 

Alle Bilder mal wieder direkt aus der Kamera, kein Lightroom – nix. Nur JPG und sonst nix.

Früh(Stücks)Meditation

Mein (erster) Wecker klingelt um 06:05.

Dann beginnt die tägliche Routine. Manchmal rasieren, immer duschen. Anziehen, Frühstück vorbereiten, Brotzeit (Vesper) für die Kinder machen. Oft begleitet mich der Tagesticket-Podcast in den Minuten 

Jeden Tag, meist auch am Wochenende. Okay – der Wecker geht da nicht an. Mein innerer Wecker steht trotzdem auf 06:00.

Jeder Tag das (fast) gleiche Procedere. 
Jeden Tag der (fast) gleiche Rhythmus.
Jeden Tag aber auch meine Zeit.
Mein Ritual.

Der Tagesablauf hat sich mit den Kindern etabliert. Meine Frau hat oft in der Nacht sich um die Kids gekümmert und von daher die extra-Stunde am Morgen bekommen, ich habe die Frühschicht übernommen. Ganz früher war ich die Eule und hab gerne und oft bis nach 9 Uhr geschlafen.

ZzT (es ist die Corona Zeit) schlafen die Kinder oft etwas länger und es gibt zusätzliche Zeit für einen Moment Zazen. 

Das gibt zusätzliche Ruhe.

Der Tag kann beginnen. Es wäre manchmal schön, die Ruhe würde länger anhalten und der Tag würde ähnlich strukturiert enden.

Flashback Friday: Chinagarten Stuttgart

Original vom 4.9.2012

Da wohnt man mehr als 25 Jahre in der Nähe von Stuttgart – und trotzdem lernt man die schönsten Ort in einer Stadt nur durch Zufall kennen!

Vor ein paar Wochen habe ich für einen Kollegen bei einer meiner vielen Dienstreisen nach Stuttgart eine kleine Besorgung gemacht. Ich bin per Navi (hüstel) auf den Killesberg geschickt worden und dann per Navi wieder zurück an den Hauptbahnhof gefahren. Dabei bin ich dann an einem kleinen chinesischen Garten vorbeigekommen. 

Heute war es dann mal soweit, dass ich noch am Hellingen Tage mit dem Auto und der Kamera in Stuttgart war. Und Zeit hatte ich auch noch ein klein wenig. Also rein ins Internet, die Adresse rausgesucht und hingefahren zum Chinagarten Stuttgart

Gerne wäre ich nicht nur zum fotografieren im Garten gewesen – aber das anwesende Publik hat nicht zu einer Runde Tai Chi und/oder Meditation eingeladen… 

Pagode

Brücke mit See

Alle Bilder mit (der Nikon D7000 und) dem 50mm/f1,8 und Out of Cam.

Die Reduktion auf das 50er hat viele Vorteile – aber auch viele Einschränkungen! Für das eine oder andere Motiv hätte ich mir gerne mehr Weitwinkel gewünscht!

Up, Up and Away

Struktur

Eine ähnliche Faszination wie die Sterne übt die Fliegerei auf mich aus.
In jungen Jahren habe ich nur wegen einem Spiel neidisch von meinem Schneider CPC auf die Commodore C64 Fraktion geschaut: Flightsim!

DDR Flieger

In den Neunzigern war ich sehr viel unterwegs und bin mehrmals die Woche geflogen – heute für mich ein ökologischer Wahnsinn! Inzwischen liebe ich die entspannte Fahrt im Zug.

Powered by Porsche

Trotzdem kann ich es nicht lassen ab und zu auf YouTube diese Videos von gefährlichen Landungen etc. anzusehen. Ja ja.. Clickbait. Erwischt nich auch.

Orange

Eine neue Kamera, ein trübes Wochenende – was liegt näher als einen Ausflug in die Flugwerft Unterschleißheim – die Außenstelle des Deutschen Museum zu unternehmen?

Übersicht

Und weil wir da schon zig mal waren – einfach mal mit dem Fokus auf was anderes: Diesmal Details.

D-EFJL

Es sind Fingerübungen um die Kamera besser kennenzulernen.

Motor

Übungen zur richtigen Belichtung mit #ishootjpeg.

Big Wheels keep on turning

Eine Reduktion des Sehens auf Formen, Farben und (kuriose) Details

Remove the Bomb before flight!

Und ein entspannter Tag mit der Familie. Ohne Fokus auf Fotografie.