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Schlagwort: Nacht

Mondsüchtig

Es gibt ein Motiv in der “Fotografenszene” das ich maximal überbewertet empfinde: Der Mond.

Neben diversen Blumen (und Katzen) ist er eine arme Sau – sofern er sich nicht hinter Wolken verstecken kann, dann ist er halt dran. Gerne bei Vollmond, Blutmond, Mondfinsternis, Mondaufgang oder Monduntergang.

Technisch gesehen ist der Mond für Anfänger eine Herausforderung da hier die Belichtungsautomatik versucht das Gesamtbild auf 19% Grau einzupegeln. Das führt dazu, dass der schwarze Nachhimmel zu hell wird und der Mond überbelichtet wird. Ist mir auch schon passiert. Mit dem entdecken der mittenbetonten Belichtungsautomatik (oder Spot-Messung) wird das dann besser. Idealerweise wechselt man in den M-Modus und hat das selbst in der Hand. Was heute definitiv hilft ist die Preview der DLSM – ich muss nicht erst warten bis das Bild am Display angezeigt wird – ich sehe gleich was ich bekomme. Nächste Challenge ist die Geschwindigkeit des guten alten Monds. Der ist nämlich wesentlich schneller als man das glaubt – Belichtungszeiten von <1/20 Sek. können da schon schwierig werden – vor allem wenn man die Brennweiten von 300mm oder mehr berücksichtigt.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir alle haben uns am Mond schon mal versucht. Als Übungsobjekt ist das auch gut so. Als Profession wird das erst mit Brennweiten weit weit jenseits der 1000mm wirklich interessant wenn die Strukturen wirklich gut sichtbar werden.

Auch ich habe den Mond “geschossen”. Mehrfach. Been there. Seen it. Done it.

Warum schreibe ich heute hier darüber?

Weil ich mal den “Mond-Test” mit meiner neuen Fuji und der Zoom-Kit-Linse gemacht habe. Und dann ist mir ein älteres Bild in den Kopf gekommen, das ich mal mit der Nikon D7000 gemacht habe. Jetzt wird es interessant…

Fototechnik von 2010 verglichen mit Fototechnik von 2016.

Und ich muss sagen – das beeindruckt mich jetzt schon ein wenig…!!!

Mond! Nach 3 Jahren mit der DSLR endlich mal ein vernünfties Bild vom Mond.
300mm CROP, f8, ISO 100, 1/500 Sek. Anpassungen in LR bei Kontrast etc.

Quickshot XT-20 + 55-230. Seems that even this lens is good enough.

Wir vergleichen hier eine Nikon D7000 mit dem 70-300 auf dem Stativ gegen eine Fujifilm X-T20 mit dem 55-230 aus der Hand. Und das Bild der Fuji muss stärker zugeschnitten sein, als das der Nikon, dafür hat die Fuji 24MP und die Nikon nur 16MP.

Tja, soviel mal zum Thema GEAR und GAS. Ende.

Mach doch mal das Licht aus…

Eine ganz liebe Kollegin von mir hat zZt ein großes Faible für die Milchstraße. Und ich ziehe da einfach mal meinen Hut! Ja – sie hat das drauf! Und die D750 mit dem 28/1,8 wird da auch seinen Anteil daran haben.
Milchstraße über Traxl

Jetzt habe ich ja vor einiger Zeit meine geliebte D600 gegen eine “kleine” Panasonic Lumix GX8 eingetauscht. Meine bisherigen Ergebnisse mit Sternen oder Milchstraße waren jetzt eher überschaubar.

Zwar gibt es sehr gute Ergebnisse mit Sternen und Milchstraße die mit einer m43 entstanden sind , aber mir fehlt da noch etwas das Glück.

Insgesamt werden m43 Kameras bei hohen ISO Stufen ja noch immer belächelt. Auch meine liebe Kollegin  hat da Vorbehalte. Und ich glaube sie hat da auch nicht unrecht.

Trotzdem kann man mit einer m43 im Dunkeln oder in der Nacht gute Bilder machen. Nämlich dann, wenn die Stimmung und die Erinnerung mehr Wert haben als die technische Perfektion.

Diese Bilder sind auf der Party zum 50. Geburtstag eines sehr guten Freundes entstanden. Er ist in der Mittelalterszene unterwegs und entsprechend war es auch eine Mittelalterfeier. Mit Lagerfeuer und Feuerkünstlern. Ihm gefallen die Bilder – was mehr kann ich noch wollen?

 

 

https://www.facebook.com/FeuergruppeFyrDanser/

Nachtrauschen

Die Tage war ich bei einer (Profi-)Fotografin in München um ein kleines Projekt abzuschließen. Die erzählte mir von einem Einzelcoaching, das Sie zum Thema ND-Filter/Langzeitbelichtung gegeben hatte. “Ups” dachte ich – das sollte ich vor dem Urlaub am Meer dann doch auch nochmals üben!

Gesagt – getan! Am selben Abend noch habe ich dann ganz spontan noch nach Mitternacht meine GX8 mit dem Lumix 7-14/f4 samt Stativ unter den Arm genommen um das Thema “Nacht”, “Sterne” und “Langzeitbelichtung” mal zu verproben.

Nachthimmel über Poing

Nachthimmel über Poing.
Panasonic Lumix GX8 mit Lumix 4-17/f4 bei f4, 60 Sekunden und ISO 200

Nettes Ergebnis – und definitiv die Aufforderung das Thema nochmals zu vertiefen!
Was mir besonders schwer gefallen ist: Manueller AF und Bildkomposition. Ich habe noch mehr Bilder gemacht bei denen ich den AF nicht habe – selbst hier ist das nicht alles ganz 100%ig.

Squared

Nach dem ich den Königsplatz im Regen fotografiert hatte, habe ich mich auch in der Stadt mit der Kamera bei Kälte und Regen umgesehen. Anstelle Stativ und Farbe habe ich die GX8 jetzt auf einen speziellen Bildstil eingestellt und die Bilder gleich OoC (Out of Cam), also ohne Lightroom Post Processing gezogen.

Regen-Nacht-Bilder

Komfortzone an einem regnerischem Aprilabend ist definitiv die Couch!

Wenn aber Papa als Papa-Taxi das Töchterchen aus der Großstadt abholen darf, dann kann Mann daraus auch eine Tugend machen und versuchen die Komfortzone deutlich zu verlassen. Es war kalt, es war nass und definitiv habe ich wieder was gelernt. Und verdammt nochmals: Es hat Spaß gemacht. Warum hat die Couch nur solch eine Anziehungskraft…?

(Und das nächste Mal nehme ich einen Regenschirm mit und schütze das Objektiv vor tropfen – obwohl die Orbs schon cool aussehen!)

Nightlight

Eine kleine Tour durch das dunkle München. Mit dabei meine Schwester auf der Suche nach einem passenden Bild für die Hausaufgaben ihres Fotografie-Kurses. 😉 Ich hab auch mal wieder ein wenig mitgeknipst.

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Thema von Anders Norén.