mein fotografischer weg

Schlagwort: Natur (Seite 1 von 1)

Ein Tag am See

Chiemsee, Tegernsee, Schliersee.

Alles sind wunderbare Ziele in Oberbayern, wenn man am Wasser in der Nähe der Berge sein möchte. 
Alles sind schlechte Ziele, wenn man einfach Mal ein wenig seine Ruhe haben möchte.

Es ist nicht einfach in Bayern schöne Natur zu erleben und trotzdem irgendwie nicht dahin zu reisen/wandern wo alle hingehen. Wenn man dabei noch an Wasser und/oder Berge möchte wird es quasi unmöglich.

Wir haben das unmögliche geschafft und sind mit dem neuen eAuto (Bericht folgt) an den Kochelsee gefahren. 
Wunderbare Natur, nahe der Berge, entspanntes Wasser, relative einsame Wanderwege. 

Die Stechviecher am Ufer haben genervt. Und der abendliche Gewitterregen.

Trotzdem hatten wir entspannte Tage am See. 
In den Bergen. In der Natur. In der Ruhe.

Zu kurz.

Pusteblume

Pusteblume

Im Fernsehen ein Stück Kindheit.
Im Garten ein Grund für Rückenschmerzen.
Auf der Wiese ein heller Farbpunkt, der zum Meer werden kann.
Im Wind eine Startbahn für viele neue Träume.

Flashback Friday: Green Power

Wenn man mit etwas „Freizeit“ durch seine alte Natur reisen kann, dann kommt man auch endlich dazu den einen oder anderen Ausflug bzw. Abstecher zu machen zu dem man sonst irgendwie keine Zeit hat. 

Als ich vor 20 Jahren aus Bietigheim-Bissingen weggezogen bin, da stand dieses Wunderwerk der Technik noch nicht. Man kann sich nun sehr lange darüber streiten ob so ein Windrad estetisch ist oder ob es doch eher die Landschaft verschandelt. Für mich persönlich ist es gewöhnungsbedürftig – aber auch sehr mutig! 

Als Fotograf kann ich solch einem „Spargel“ natürlich auch etwas ganz anderes abgewinnen. 

Wir machen Zuhause ja Solarstrom – aber ohne Wind geht es nicht. Der bläst nämlich auch Nachts. Wenn unsere PV Anlage nix produzieren kann.

Ach ja, einer der wenigen Momente in denen ich sehr gerne einen ND Filter dabei gehabt hätte. 

Nachtrag: Inzwischen habe ich noch einen weiteren Spargel fotografiert.

Haiku-Do

Zu Weihnachten gab es dieses Jahr nur wenig. Ist auch gut so – im Prinzip habe ich alles was ich brauche. Auch in der Fototasche.

Trotzdem hat meine es geschafft, dass mir ein wunderbares Buch über die Fotografie zu schenken das ich selbst schon lange in meiner Amazon Wunschliste habe: Haiku fotografieren.

Wer mich kennt, der kenn auch mein Standardspruch: “Ich fotografiere alles – außer Tiere und Makro“. Und jetzt habe ich ein Buch über die (Makro-)Naturfotografie? Okay – es geht nicht um Tiere.

Aber ähnlich wie bei Fotografie als Meditation, Keep the Focus oder Fotografie und Achtsamkeit geht es mehr als nur Body, Objektiv und Motiv. Es geht mehr um die eigene Einstellung zur Sache.

Für mich also eine Anregung mal wieder nach Innen zu sehen und sich auf ein neues Abenteuer einzulassen.

Vordergründig sehen die Bilder von Martin Timm einfach aus. Aber wenn ich meine ersten Ergebnisse so ansehe, dann muss ich zugeben, dass da noch ein Weg vor mir liegt. Haiku-Do also.

Eine kleine kritische Anmerkung: Ja, so ein Buch über Meditation hat ganz sicher nichts mit GAS zu tun. Trotzdem hätte ich mir ein paar Anregungen für die verwendete (technische) Umsetzung gewünscht. Ich fange jetzt mal mit dem Olympus 60mm Makro an – ob ich mir jemals eigene Linsen bauen werde?