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mein fotografischer weg

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Schlagwort: Nikon

Mittelaltergeburtstag

Wenn ein gute Freund zur Runden Geburtstagsfeier lädt, dann fährt man auch mal ein paar Meter. Im Falle meines Freundes Jürgen auch mal über 600km von München nach Hannover. Jürgen hatte nicht nur das “Mittlere Alter” (Fuffzsch) erreicht, sondern auch noch mit seinen Mittelalter-Szene-Freunde gefeiert. Als einer der wenigen Jeans&Pulli-Träger bin ich da schon ordentlich aufgefallen. 😉

Ich war als Freund dort, und nicht als Fotograf. daher gab es am Ende gar nicht so viele Bilder von mir. Interessant ist im Nachgang der Vergleich analog vs. digital, Kleinbildformat vs. mFT, Nikon 24mm vs. Panasonic Zoom bzw. 30mm&85mm, Zeit vs. Serienbild, manueller Fokus vs. Autofokus, zwischen komponieren und knipsen… etc.

Wieder mal fällt mir auf: Analog macht mehr Spaß, da man(n) sich mehr auf das Bild konzentriert. Allerdings missfällt mir die lange Wartezeit bis das Bild dann fertig entwickelt und gescannt vorliegt. Natürlich könnte ich hier selbst entwickeln – jedenfalls SW Filme, aber bei Farbe lass’ ich da lieber die Finger davon. Und einen g’scheiten Scanner habe ich auch nicht.

(Wie) Seht ihr den Unterschied zwischen analog und digital? Abgesehen von Rauschen und Schärfe?

 

analog: Feld und Wald

vor ein paar Wochen war ich ja auf einem Geburtstag in der Nähe von Hannover unterwegs. Neben der GX8 und der GM5 hatte ich auch meine Nikon mit dem 24mm sowie ein paar abgelaufenen Filme in der Tasche, auch einen Kodakcolor 400 C-41. Die Scans sind heute von MeinFilmLab gekommen und neben ein paar wirklich schönen Bilder vom Mittelalterlager gab es auch ein paar nette Bilder aus der Umgebung.

analog Wald

analog Wald

analog Kornfeld

analog Kornfeld

analog: München morbide

Was tun wenn man ein paar Tage frei hat und gerade Lust auf ein Fotoprojekt? Man(n) versucht in und um München herum einen interessanten Spot zu finden bei dem man ggf. neue oder zumindest andere Bilder machen kann. Ein klein wenig Entspannung auf dem Fotoweg. Diesmal ein analoger Fotospaziergang mit der Nikon FA um meinem neuen Pentacon 135.

Nikon FA + Pentacon 135

Nikon FA + Pentacon 135

Eigentlich wollte ich ja den Alten Israelitischer Friedhof in München besuchen. Allerdings hat mich ein deutliches Schild am Eingang davon abgehalten hier einfach einzutreten.

Kurze Denkpause und dann ging es einfach in die Stadt zum Alten Südfriedhof in München. Der “Südfriedhof” liegt inzwischen mitten in München – von daher ist der Name etwas verwirrend. Und Aus dem Friedhof ist inzwischen ein Park geworden – aktiv genutzt wird er schon lange nicht mehr. Ich habe schon viele Bilder vom Südfriedhof gesehen – meist im Herbst/Winter, also mit passender Lichtstimmung zu einem Friedhof. Bei mir was es strahlender Sonnenschein! Hm.

Zuerst war ich etwas enttäuscht. Die Bilder im Internet haben mehr hergegeben, ggf. ist es dann doch entscheidend bei welchem Licht man hier auf Motivsuche geht.

Auf dem Nachhauseweg (bzw. auf dem Weg zu meiner Lunch-Verabredung) habe ich dann noch einen Abstecher an den Nordfriedhof gemacht – eigentlich nur aus Verlegenheit: Ich hatte noch etwas Zeit und ich wollte die letzten Bilder auf dem Film voll machen.

Am Ende bin ich mit meinen Bilder dann doch ganz zufrieden. Von 36 Bildern haben es hier 19 in meine Auswahl geschafft. Eigentlich nicht schlecht. Digital wären es vielleicht sogar weniger geworden. Postum ärgere ich mich ein wenig über den SW-Film – nein, Korn und Kontrast passen – aber ich hätte mit einem Farbfilm vielleicht ein wenig mehr/andere Stimmung einfachen können.

Für mich am Ende ein schöner Ausflug mit ein paar sehr schönen Bildern.

 

P.S.: Nein… ich bin nicht depressiv und auch kein Grufti! Ich war von ein paar Jahren auf dem Wiener Zentralfriedhof und habe dort zum ersten Mal einen Israelischen Friedhof gesehen. Mich hat das nachdrücklich bewegt. Daher kam die Idee. Die Bilder vom Wiener Zentralfriedhof sind leider mit Apographon.de offline gegangen – oder will die hier vielleicht nochmals jemand sehen???

analog:(es) Skat

Als ich 2000 aus dem Hessen nach München gezogen bin (es war in jeder Hinsicht eine Verbesserung…), hat sich über den Kindergarten eine nette Skat Gruppe ergeben. Skat in Bayern? Naja, 3 von 5 der Skatbrüder waren halt “zugezogene”. Jedenfalls haben wir eine lange Zeit sehr regelmäßig (und auch um Geld) geskatelt. Damals, wir waren noch jung und hübsch, ging das gerne mit viel Bier bis sehr spät in die Nacht hinein.

Zwei sind inzwischen ganz weggezogen, ich nur auf die andere Seite von München. Trotzdem gibt noch diese kleine wackere Gruppe die sich jetzt nach einer längeren Pause wieder regelmäßiger trifft und spielt.

Bei einer der letzten Runde habe ich dann mal die gute Nikon gezückt, geladen mit einem SW-Film aus der Drogerie und um +3 Blenden gepushed. Etwas extrem. Aber funktioniert für meinen Geschmack.

 

Instagespiegelt

Instagram ist so eine Sache.

Man schaut die Bilder von anderen an, hier und da findet man eines toll und drückt “Gefällt mir”.

Man postet ein Bild, andere schauen drauf und hier und da findet jemand das Bild toll und drückt “Gefällt mir”.

Und ganz selten, wirklich selten gibt es auch einen Kommentar. Das ist dann aber schon eine besondere Ausnahme. Und ich bin auch nicht besser im “Kommentare geben”.

Was ich irgendwie besonders finde, sind die ganzen Hersteller von Eiweiss-Shake-Hersteller, Ferienwohnungsanbieter und Bernsteinhändler die auch so viel Spaß an meinen Bildern haben.

Jetzt kann man unter https://2016bestnine.com seinen eigenen Stream analysieren lassen um zu sehen welche Bilder hier im Jahr 2016 von anderen besonders doll gemocht wurde.

Interessant ist, dass da wirklich ein paar eigene Lieblingsbilder dabei sind. Aber nicht alle. Naja, ich bilde mir mal nichts auf meine Qualität ein und bedanke mich trotzdem bei allen die im vorbeiscrollen schnell auf “Gefällt mir” geklickt haben. Merci!

Shashindo Instagram Hits 2016

Shashindo Instagram Hits 2016

Sei PIPPI, nicht Annika!

Zeit mal f ist Sensor –
widdewiddewitt und Blitz macht ISO !!

Ich fotografiere meine Welt,
widdewiddewitt wie sie mir gefällt.

Unverkennbar Frankfurt am Main

Unverkennbar Frankfurt am Main

Mit herzlichsten Dank an Ivan für die Tour durch Frankfurt und seine Vorhersehung: das Bild wird unterbelichtet sein! Egal! ;-p

Menschenbilder

Die große Medienwelt impft uns gerade ein, dass Facebook, Twitter, Instagram und Snapchat der geile Scheiss ist und es nichts wichtigeres gibt als dort im Sekundentakt auf neuen Content zu prüfen  und sich an den Likes auf den eigenen Content aufzugeilen. Es wird Angst geschürt, dass Bots Wahlen manipulieren und die Welle der Trittbrettfahrer auf Basis von immer schneller und transparenterer Berichterstattung die Polizei mehr in Atem hält als das eigene Ereignis. Es wird diskutiert ob es auf Grund der Generation XYZ neue Arbeitsmodelle (oder gar Arbeitsbegriffe) geben muss da “Mensch” eigenverantwortlich mit seiner (Arbeits-)Zeit umgehen möchte.

Mag alles sein.

Es gibt wichtigeres.

Der Umstand einer sehenswerten Ausstellung von Annie Leibovitz und einer langen “online” Bekanntschaft hat mich am Sonntag nach Frankfurt/Main geführt. Frankfurt, das war mal meine Stadt als ich von 1996 bis 2001 dort im Speckgürtel gewohnt habe. Frankfurt, das fand ich (abgesehen vom Gallusviertel) gar nicht so schlimm. Okay, in der Zeit war ich mehr in der Lufthansa-Lounge als Zuhause – aber wann immer ich in der Stadt war fühlte ich mich sehr wohl.

Gründe genug um nach Frankfurt zu fahren und sich Menschenbilder anzusehen.

Woman: New Portrait by Annie Leibovitz. Ausstellung im Kunstverein der Familie Montez, Frankfurt am Main, 14.10.2016 - 6.11.2016

Woman: New Portrait by Annie Leibovitz. Ausstellung im Kunstverein der Familie Montez, Frankfurt am Main, 14.10.2016 – 6.11.2016

 

Menschenbilder von Annie Leibovitz. Eine Mischung aus High-End Portraits (zB die Queen), aus mit Witz inszenierten Bildern und Schnappschüssen. Nur Frauen. Viele bekannte Persönlichkeiten aus den USA, die wir Mitteleuropäer nicht kennen und damit der sympathie/anthipathie-Bonus der Bilder auflöst und der eigentlich Charakter des Bildes in den Vordergrund rückt. Aha – das ist als die Managerin von Internet-Konzern X? Wenn ich es nicht gelesen hätte dann hätte das Bild für mich eine andere Aussage gehabt. Bilder mit Witz, mit Tiefgang, mit Aussage. Technisch nicht immer perfekt. Warum auch? (Link zu Google Bildersuche)

Da stehen zB 4 Frauen im Mittelpunkt der Ausstellung  – je ein Bild von der Strasse und ein Bild in Arbeitskleidung. Die “Normalo”-Bilder zeigen 08/15 Frauen an denen ich sicherlich ohne viel Aufmerksamkeit vorbeigehen würde. Keine Schönheiten, unauffällig.

Akke Alma, Natelle Brennan, Linda Green und Susan McNamara.

Und dann die gleichen Frauen in ihrer Arbeitskleidung – als Tänzerinnen in Las Vegas – geschminkt, buntes wildes Kostüm, barbusig. Ja Annie – erwischt! Da hätte ich mich auch umgedreht. Nicht unbedingt weil die Damen für mich als Sexsymbol gelten würden – aber weil diese Damen dann einfach besonders aussehen und wirken.

Daneben wieder die Bilder von der Straße.

Ein Kontrast den man breiter nicht hätte aufspannen können und der uns zeigt wie oberflächlich diese Welt ist. Wie sehr wir uns von Kleidern & Aufmachung irreleiten lassen. Wie wenig wir doch hinter die Fassade schauen (wollen).

Die Ausstellung ist sehenswert – sehr sogar.

Der Tag wurde mir aber in einer anderen Form noch mehr versüsst. Durch eine nun in Realität fortgeführte Bekanntschaft aus dem WWW, einem lieben Menschen der mit mal sein 105er Macro verkauft hatte (und mich ehrlicherweise davor gewarnt hat es zu kaufen – er lag richtig – ich habe es nicht genutzt und mit Verlust weiterverkauft), einem Menschen der nicht nur tiefsinnige Gedanken hat und schreibt sondern aktuell mit einer wunderbaren Serie von rein analogen Bildern auf seinem Blog hier und da  doch auch optisch mich sehr aufhorchen/-sehen lässt. Es war eine besondere Ehre von Ivan zur Ausstellung begleitet zu werden und dann mit ihm einen – in jeder Hinsicht – “analogen” Rundgang durch die Stadt zu machen. Analoges Treffen, analoge Gespräche, analogem Kaffee, analoge Bilder.

Nikon FA

Nikon FA

Ich bin gespannt aus aus dem lääängst lääängst abgelaufenen und falsch gelagerten 400er AGFA Farbfilm rauskommt. (Ivan auch) und freue mich auf das nächste Treffen in Frankfurt (dann doch auf dem alten jüdischen Friedhof?) vielleicht ja auch mit anderen Bloggern mit denen ich mich noch viel lieber im realen Leben treffe als nur auf Facebook, Twitter und Instagram.

Danke Ivan für deine Zeit und die Gedanken.

Life is real. Make it happen! 😉

Projektfortschritt

Als ich 2011 von Pentax auf Nikon umgestiegen bin, hat mich der Zufall in das Porsche Museum nach Zuffenhausen geführt. Seit dem läuft ein “Dauerprojekt”. Porsche, BMW, Audi, VW und das Mercedes Museum habe ich besucht und fotografiert. Langsam neigt sich das Projekt dem Ende zu. Ich habe fertig sortiert, ggf. auch fertig entwickelt. Gerade darf Saal Digital die 127 Bilder mal auf 9×13 ausbelichten damit ich die spätere Druck-Qualität vorprüfen kann. Der nächste Schritt wäre dann die Erstellung eines Fotobuchs.

Vielleicht gehe ich aber doch noch ganz spontan in die 100 Jahre BMW Ausstellung die noch im BMW Museum gezeigt wird.

Langsam aber sicher neigt sich das Projekt dem Ende zu. Gott sei Dank!

Autoprojekt

Autoprojekt

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