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mein fotografischer weg

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Schlagwort: OoC

Qual der Wahl

Kennt ihr das auch? 5 mehr oder weniger identische Bilder?

Woran macht man hier die Auswahl fest? Würfeln?

Ist es das beste Licht? Die beste Wiedergabe der Emotionen? Der richtige Moment? Die absolute Schärfe?

Highkey

Ich glaube, jede Situation hat seine eigene Parameter für die Auswahl.

Bei meinen Familienbildern habe ich längst aufgegeben nur Bilder mit absoluter Schärfe auszuwählen. Da ist genau dieser eine Moment am Kindergeburtstag wo die Kerze ausgeblasen wird – und der AF war zu langsam. Oder der Moment des Jubels nach dem Tor – und 1/250 reicht einfach nicht aus um Bewegungsunschärfe zu vermeiden.

Neutral

Die Serienbildfunktion ist Fluch und Segen zugleich – am Ende muss man aus trölf Bilder dann ja doch eines auswählen. Nur gut wenn bei einem Gruppenbild dann genau das Bild herausfischen kann, bei dem wirklich alle die Augen offen haben. Aber was, wenn es x Bilder gibt, die bis auf Nuancen alle gleich sind?

Lowkey

Ich verwende ja den Workflow von Chris Marquardt um meine Bilder zu sortieren. Das geht schnell und effizient. Am Ende bleiben trotz allem filtern und selektieren, dann doch eine Handvoll Bilder übrig, die einer letzten finalen Selektion benötigen.

Was tun?

Ich bin ganz ehrlich – ich reiche meiner Frau den Laptop! Inzwischen ist sie geübt und kennt die Methode mehr Sterne zu geben um das Ergebnis weiter einzugrenzen. Voila!

Favorit

Für die Tech-Nerds: Alle Bilder mit der X100F, direkt JPG, keine Nacharbeiten und einem Blitz bei 1/1000 bis 1/4000

Grenzgänger

Mein Wohnort (ich weigere mich noch dazu “Heimatort” zu sagen…) ist in zwei Teile aufgeteilt. Poing Süd – das “Alt-Poing” das es schon immer gab, wo also Kirche, Friedhof, Metzger, usw. stehen und Poing-Nord (aka Neu-Poing) in dem all die vielen zuzognen wohnen. Also auch wir. Die Trennlinie ist die S-Bahnstrecke.

Mein Poing ist im Wesentlichen also Poing-Nord, hier kenne ich mich aus. Alles nördlich der Bahnlinie ist meine “Hood”. Südlich der Bahnlinie gibt es für mich nur Wildpark, Metzger, Post, Polizei, Frisör und Rathaus.

Der dortige Park ist mir bisher unbekannt gewesen. Wobei der wirklich interessant ist da er an und auf der Gletscher-Endmoräne angelegt ist. Also eigentlich eine sehr markante Formation die sich ebenfalls durch die Gemeinde und unser Gebiet zieht. Und noch mehr Kleinigkeiten habe ich entdeckt – ich werde nun wohl öfters die Grenze überschreiten und auch hier ein wenig meine Runden ziehen.

Zu spät bin ich auf die Idee gekommen auch hier mal einen kleinen Spaziergang zu machen. Zu spät wenn man bedenkt, dass ich mehr oder weniger nun seit 15 Jahren hier Wohne. Zu spät wenn man als Fotograf Licht benötigt. A bisserl war noch über.

Alle Bilder mal wieder direkt aus der Fujifilm X100F. #ishootJPG

Wintersonne

Wer kennt das nicht? Familienlagerkoller…?

Die Weihnachts-Neujahrs-Ferien-Urlaubs-Pause neigt sich langsam dem Ende zu, die Feiern und Parties sind vorbei und die Langeweile in der Familie nimmt zu.

Wegen einer Fersenverletzung bei unserem Großen sind wir etwas Bewegungseingeschränkt und können nicht ganz so wie wir wollen – also muss man anderweitig “in Bewegung” kommen.

Also wenigstens mit dem Kleinen aus und mit dem Fahrrad durch den Park, irgendwas kann man im Städtle immer machen, auch wenn es nur Leihbücher in der Bücherei zurückgeben ist.

Dann noch schnell auf einen Kaffee&Kuchen zum Bäcker.

Am Ende ist es doch eine nette (und sehr kalte Runde) für alle zum auspowern geworden.

Und der Papa hatte nebenbei ein wenig Möglichkeit zum knipsen. Und a bisserl Nebel gab es dann auch noch.

Piratenjahr

Happy New Year an alle Leser!

2019 ist vorbei – 2020 startet unter neuer Flagge.

Irgendwie habe ich Lust auf Neues, auf Entdeckungen und Abenteuer. Die Familie ist der sichere Hafen um die Welt neu zu entdecken. Schön, dass ihr hier mitkommt.

Jahresabschluss

Wer hier und jetzt einen langen Artikel zu “Das war mein 2019…” erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Ich mag diese Art von Artikel (in den meisten Fällen) nicht, die Art des öffentlichen Seelenstriptease ist mir oft zu viel.

18?

Vielmehr möchte ich einfach ein paar Bilder unseres diesjährigen Jahresabschlusses meiner kleinen Skatrunde teilen.

Spannung

Mir ist diese (analoge) Skatrunde sehr wichtig. Nicht nur, weil es ein netter Zeitvertreib ist und ich (noch immer) viel über Skat lerne, sondern vor allem wegen der Menschen.

Mit 2, Spiel 3

Wolfi mit seinen 80+ Jahren, der uns in den letzten 16-17 Jahren hier beim Skat unterrichtet hat und Roland, mit dem mich seit 18 Jahren eine gute Freundschaft verbindet. Der (fast) monatliche Treff mit Ihnen, der Austausch, das Staunen über ihre Geschichten, des mitleben ihrer Erlebnisse, die Begleitung über die Zeit.

Letzte Runde

Dazu gehören eigentlich auch Matthias der für seinen Arbeitgeber losgezogen und seit dem nicht mehr angekommen ist und natürlich Jürgen der für die Liebe nach Hannover ging. Leider ist es seit langer Zeit zu keinem Revival mehr gekommen.

Bitte kein Ramsch!

Die Skatrunde ist von daher mehr als nur ein Zeitvertreib – sie ist ein Teil meines sozialen Lebens weit abseits des Internets. Real. Anfassbar.

Saftschorle

P.S.: Inzwischen sind wir älter geworden und aus wilden Festen mit Bier, Schnaps und Chips wurden elegante Herrenabende mit gemeinsamer Brotzeit, Saft, Wasser und Tee.

P.P.S.: Alle Bilder wurden mit der Fuji X100F gemacht und sind so “OoC” bzw. #ishootjpg

Hoch-Zeit

Eigentlich fotografiere ich alles – außer Tiere und Makros. Und Hochzeiten!

Ich hatte zwei Mal bisher eine Hochzeit gemacht. Einmal war ich naiv und die Zweite habe ich in den Sand gesetzt.

Jetzt ruft mich mein Bruder an und bittet mich bei seiner Stieftochter als Überraschungsgast und Fotograf vorbeizukommen. Ähm… okay.

Nicht nur, dass ich “nie wieder” eine Hochzeit machen wollte – ich sag immer: Entweder Gast oder Fotograf. Nie beides gleichzeitig.

Zum Einsatz kam meine neue X-T3 – und das war gut so! Der AF ist soooo viel besser als der meiner X-Pro2. Wahnsinn! Eine Offenbarung!

Ich habe 90% der JPG Bilder mit minimalsten Anpassungen ausliefern können. Nur bei einigen kniffligen Lichtsituationen habe ich das RAW bemüht. Dank des JB-XLR Plugins konnte ich die Filmsimulation direkt übernehmen und dann nur noch das Bild “optimieren”.

Aus 1800 Bilder sind 175 Bilder in die engere Wahl gekommen und 115 Bilder am Ende entwickelt geworden. Ich hab tatsächlich 2 Tage nach der Hochzeit schon geliefert! Mal sehen wann ich Feedback bekomme.

Mache ich das nochmals? Ja, spätestens, wenn die Beiden nächstes Jahr ihre geplante große Party machen. Und dann hat sie noch eine Schwester, mein Bruder noch 2 Söhne, meine Base einen Sohn und ich 4 Kinder – es besteht also noch Potential noch mehr Familienfeiern… ahhh!

Nachtrundgang

Haben Sie Poing schon bei Nacht gesehen?

Nach dem ich jetzt in Hannover mir schon mit High-ISO und tiefem Schwarz die Nacht um die Ohren geschlagen hatte, bin ich bei meiner nächtlichen Spazierrunde durch Poing mich mal mit der X-Pro2 und dem 23/2 versucht.

Ich laufe gerne am Abend mal eine kleine Runde „ums Dorf“, d.h. 6km strammes laufen. Nach 45 Minuten ist die Runde vorbei. 

Diesmal hatte es etwas länger gedauert (auch weil ich kleinere Umwege genommen hatte) – und eben auch da ich hier und da mir einen Moment Zeit genommen habe, um das Licht zu suchen.

Sicherlich ist ein Dorf wie Poing nicht so spannend wie Hannover. 

Da ändert auch unsere neue katholische Kirche nichts daran.

Aber es war eine nette Fingerübung und Gewöhnung an die 23/2. Ich glaube, die nutze ich jetzt öfters! 

Alle Bilder auf Basis des JPG Rezepts von Thomas B Jones “Spotlight”. Also straight out of camera.

Hannover Night

Mal wieder eine kleine Dienstreise. Diesmal Hannover – nicht etwa meine Traumstadt. Wobei ich mich ja durchaus mit Hannover versöhnt hatte.

Jetzt war es eigentlich der Plan einen guten Freund zu treffen der vor vielen Jahren von München der Liebe wegen nach Hannover gezogen ist – allerdings musste er aus wichtigem Grund kurzfristig absagen.

Also bin ich nach einem guten essen im Masa mit meiner kleinen Taschenknipse durch die Stadt gezogen. Die Fuji X-M1 passt tatsächlich mit dem Fuji XF27/2,8 in meine Jackentasche.

Eingestellt hatte ich ein JPG Rezept von Thomas B. Jones. Spotlight entspricht so meinem Geschmack was sw-Bilder angeht.

Die Bilder gibt es auch alle auf Instagram – da im 1:1 Format. Bei dem einen oder anderen Bild ist das sogar ein Gewinn, machmal auch auch nicht.

Damit bin ich also durch die Straßen gezogen. Und weil die Stimmung so alleine in der dunklen kalten Stadt schon ein wenig gedrückt war, habe ich mir aus der Musik Jukebox ein wenig Fado auf die Ohren gegeben. Hat irgendwie gepasst. Die neuen Flatrate-Jukeboxen bringen einen immer öfter mit guter Musik in Laune. Oder die Laune bestimmt die Musik.

Es war jetzt ein kurzer Walk, es hätte bestimmt auch noch bessere Spots gegeben – aber irgendwann wollte ich ins Warme und bei einem guten Feierabendbierchen ins Bett fallen. Irgendwann ist dann halt doch Feierabend.

Licht-Brücke

Eine kleine Brücke am Grießbach. Sie verbindet beide Ufer des kleinen Bergbachs und trennt dennoch Licht und Schatten.

Licht-Brücke

Licht-Brücke

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Thema von Anders Norén.