mein fotografischer weg

Schlagwort: Speichersee (Seite 1 von 1)

Flashback Friday: Chinagarten Stuttgart

Original vom 4.9.2012

Da wohnt man mehr als 25 Jahre in der Nähe von Stuttgart – und trotzdem lernt man die schönsten Ort in einer Stadt nur durch Zufall kennen!

Vor ein paar Wochen habe ich für einen Kollegen bei einer meiner vielen Dienstreisen nach Stuttgart eine kleine Besorgung gemacht. Ich bin per Navi (hüstel) auf den Killesberg geschickt worden und dann per Navi wieder zurück an den Hauptbahnhof gefahren. Dabei bin ich dann an einem kleinen chinesischen Garten vorbeigekommen. 

Heute war es dann mal soweit, dass ich noch am Hellingen Tage mit dem Auto und der Kamera in Stuttgart war. Und Zeit hatte ich auch noch ein klein wenig. Also rein ins Internet, die Adresse rausgesucht und hingefahren zum Chinagarten Stuttgart

Gerne wäre ich nicht nur zum fotografieren im Garten gewesen – aber das anwesende Publik hat nicht zu einer Runde Tai Chi und/oder Meditation eingeladen… 

Pagode

Brücke mit See

Alle Bilder mit (der Nikon D7000 und) dem 50mm/f1,8 und Out of Cam.

Die Reduktion auf das 50er hat viele Vorteile – aber auch viele Einschränkungen! Für das eine oder andere Motiv hätte ich mir gerne mehr Weitwinkel gewünscht!

Seeabend

Wenn einen der Sohnemann aus der Komfortzone fordert und man gemeinsam auf einen Fotoausflug „nur mal um die Ecke“ fährt, dann hat Mann Zeit und Möglichkeit sich auf ein – wenn auch kitschiges – Motiv einzulassen.

Wie immer mit allen Kameras und Objektiven bestückt unterwegs stellt man am Ende fest: Die Hälfte an Equipment hätte auch gereicht. 😉

Fisheye und Ultra-WW machen am Ende keinen Sinn – die untergehende Sonne mutiert zu einem Winzpunkt. Besser war da das alte Pentacon 135 das über aus meiner Nikon-Zeit noch über hatte. 

Auch lernt Mann mal wieder (schmerzhaft), dass die Reinigung von Kamera und Objektiven sehr viel Sinn macht – vor allem wenn man mit F22 unterwegs ist. Jetzt kann ich halt wieder stempeln. Übung macht bekanntlich den Meister.

Sternenhimmel

Fotografisch war dieser Ausflug sicherlich keine Meisterleistung. Aber manchmal geht es nicht um das Ergebnis – sondern auch um die gemeinsame Zeit mit dem Sohn. 

Und um die Übung. 

analog: Verrauschte Morgenstimmung

Vor ein paar Wochen hatte ich hier schon ein Mal die Morgenstimmung am Ismaninger Speichersee vorgestellt. Und eigentlich bin ich damals gar nicht primär mit der GX8 losgezogen sondern mit meinen beiden analogen Nikons. Die GX8 war eigentlich nur als “Belichtungsmesser” dabei. Kann man so machen. Funktioniert.

Jetzt sind die beiden Filme inzwischen endlich bei MeinFilmLab gewesen und ich habe nach etwas Verwirrung die Scans zurück (und jetzt gerade endlich Zeit und Muse hier was zu schreiben…)

Dieses “warten” bei der analogen Fotografie ist noch etwas an das ich mich gewöhnen muss (neben dem “bezahlen” für die Entwicklung), vor allem weil ich damals doch etwas begeistert gewesen bin was für eine tolle Lichtstimmung das gewesen ist.

 

Man kann tatsächlich ein Bild direkt 1:1 vergleichen

analog-digital-vergleich

analog-digital Vergleich

Der Vergleich hinkt natürlich. Andere Brennweite, anderer Moment, anderer Bildschnitt. Und – zugegeben – das digitale Bild ist in Lightroom ein klein wenig “optimiert” worden.

Was gefällt nun besser?

Beide Bilder haben ihren Charme. Beide Bilder ihre Berechtigung. Beide Bilder bleiben. Beide Bilder gehören zu meinem fotografischen Weg den ich hier zeigen möchte.

Aktuell habe ich eh sehr wenig die Kamera in der Hand, im Zweifel öfters (und auch lieber) die Analoge.

Ist halt so.