mein fotografischer weg

Schlagwort: X-Pro2 (Seite 1 von 1)

Nachtrundgang

Haben Sie Poing schon bei Nacht gesehen?

Nach dem ich jetzt in Hannover mir schon mit High-ISO und tiefem Schwarz die Nacht um die Ohren geschlagen hatte, bin ich bei meiner nächtlichen Spazierrunde durch Poing mich mal mit der X-Pro2 und dem 23/2 versucht.

Ich laufe gerne am Abend mal eine kleine Runde „ums Dorf“, d.h. 6km strammes laufen. Nach 45 Minuten ist die Runde vorbei. 

Diesmal hatte es etwas länger gedauert (auch weil ich kleinere Umwege genommen hatte) – und eben auch da ich hier und da mir einen Moment Zeit genommen habe, um das Licht zu suchen.

Sicherlich ist ein Dorf wie Poing nicht so spannend wie Hannover. 

Da ändert auch unsere neue katholische Kirche nichts daran.

Aber es war eine nette Fingerübung und Gewöhnung an die 23/2. Ich glaube, die nutze ich jetzt öfters! 

Alle Bilder auf Basis des JPG Rezepts von Thomas B Jones “Spotlight”. Also straight out of camera.

Time to say goodbye…

Nein, das wird jetzt kein melancholischer Eintrag – auch wenn ich ein weiteres fotografisches Kapitel hinter mir zumache.

Vor ca. 2 Jahren bin ich bei Nikon aus und bei Panasonic Lumix eingestiegen. Eine spannende Zeit in der ich wieder viel gelernt habe. Über Technik, wie Technik die Kreativität verändern kann und wie einen Technik auch behindern kann.

Jetzt bin ich aus der Lumix-Welt ausgestiegen und in die Fuji-Welt eingestiegen. Um andere Dinge zu lernen.

Fuji X-Pro2 & Lumix GX8

Fuji X-Pro2 & Lumix GX8

Ja – nicht der Apparat macht das Bild, sondern das Auge. Und ich hatte mit meiner Panasonic Lumix GX8 eigentlich auch nur wenige Probleme. Naja, ein paar Wünsche hätte ich schon gehabt. Es gab nur wenige Situationen in denen ich mich nicht auf die GX8 hab verlassen können. Besonders der AF-Speed, die Gesichtserkennung und das Schwenk-Display werde ich schon vermissen.

Gleichzeitig hat die Fuji X-Pro2 auch tolle neue Möglichkeiten.

Wichtiger aber noch: Ich habe mich (mal wieder) radikal reduziert! Im Wesentlichen habe ich nur noch zwei Linsen: Das Fujinon XF 10-24mm/F4 und das Fujinon XF 50mm/F2. Das war eines der größten Learnings aus meiner Lumix-Zeit: Mehr benutze ich nicht.

Was gleich geblieben ist: Der Formfaktor. Ich liebe dieses Messsucher-Design. Die Fuji folgt diesen Weg noch konsequenter als die GX8.

Dann gibt es tatsächlich ein paar Kleinigkeiten an die ich mich echt noch gewöhnen muss, zB.: Meine geliebte Camslinger Tasche passt nicht mehr so ganz.

Es wird eine spannende Zeit des neu-kennenlernens. Die ersten Schritte fühlten sich aber toll an.

Ach ja – eine kleine Lumix ist noch geblieben: Die GM5 mit dem PanaLeica 1,7/15mm bleibt! 😉